20.07.13 18:24 Uhr
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Commerzbank: Dem deutschen Staat droht ein Milliardenverlust (Update)

Der deutsche Staat ist aktuell noch mit rund 17 Prozent an der zweitgrößten Privatbank der Bundesrepublik, der Commerzbank, beteiligt. Nach Angaben der "WirtschaftsWoche" unter Berufung auf das Umfeld des Bankenrettungsfonds SoFFin sei mit einer Veräußerung der Anteile innerhalb der nächsten sechs Monate zu rechnen.

Würden die Aktien zum jetzigen Zeitpunkt an der Börse verkauft, hätte der Bund einen Verlust von 3,8 Milliarden Euro zu verzeichnen. "Es ist klar, dass man einen Verlust wird realisieren müssen", wird der Verkauf in Koalitionskreisen kommentiert.

Gerüchte über eine mögliche Übernahme durch die Schweizer UBS oder die spanische Santander (ShortNews berichtete) wurden von beiden Kreditinstituten zurückgewiesen und im Falle der spanischen Bank sogar als abwegig bezeichnet. Der Börsenwert der Aktien beträgt aktuell nur noch 1,25 Milliarden Euro.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verlust, Staat, Milliarden, Commerzbank, SoFFin
Quelle: www.n24.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2013 18:39 Uhr von ZzaiH
 
+6 | -0
 
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wieso verkauft denn der bund seine anteile unter wert?

wenn die commerzbank so unter wert an der börse gehandelt wird, wie wäre es wenn der bund zu-kauft...
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20.07.2013 18:43 Uhr von HelgaMaria
 
+16 | -2
 
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"Dem deutschen Staat droht ein Milliardenverlust".

Jetzt mal ehrlich...wo ist hier die News?
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20.07.2013 18:46 Uhr von NoPq
 
+10 | -1
 
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@ZzaiH
Der Einstieg des Bundes war als kurzfristige Staatshilfe gedacht. Ich konnte auf die Schnelle leider nicht den ursprünglichen Wert pro Aktie zum Zeitpunkt des Einstiegs finden.

Seitdem der aktuelle Vorstandsvorsitzende Blessing im "Amt" ist, hat die Aktie rund 95% an Wert verloren. Aktuell ist der Wert pro Aktie bei umgerechnet 0,65 Euro. 2007 war er noch bei knapp 40 Euro.

@HelgaMaria
Sorry, hatte gerade keine Titten-News parat und dachte mir, ich schreibe mal was halbwegs interessantes ;-)

[ nachträglich editiert von NoPq ]
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20.07.2013 21:04 Uhr von HelgaMaria
 
+5 | -1
 
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@ NoPq Gute Antwort....

Mein Kommentar war keine Kritik gegen die News, nur eine ironische Anspielung auf unser tolles Land :)
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21.07.2013 01:10 Uhr von SXMPanther
 
+2 | -0
 
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@ NoPq

Der Bund hat für insgesamt 18 Mrd. € einen 25% Anteil an der Commerzbank erworben. Die Commerzbank hat daraufhin die Dresdner Bank für etwa 5 Mrd. € gekauft und nach der Fusion waren beide zusammen an der Börse noch etwa 8 Mrd. € wert. Und davon gehören uns, dem Steuerzahler, 25% für 18 Mrd. €. Wenn das kein Schnäppchen war weiß ich es auch nicht.
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21.07.2013 01:14 Uhr von bigpapa
 
+1 | -0
 
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Der Wert eines Unternehmens hat leider sehr selten mit den Aktienkurs mehr zu tun.

Es kann sogar durchaus positiv sein, wenn der Kurs niedrig ist.

Im aktuellen Fall kann die Bank die Aktien ja selbst kaufen, in ihren Fonds verstecken, und dann den Kurs wieder hoch wirtschaften.

All so alles in allen eine Spekuationssache. Was mich nur wundert ist, wieso die Regierung es nötig hat mehr Schulden zu machen.

Ich würde wenn ich schon bisher nicht verkauft habe, und es nicht nötig hätte jedenfalls nicht verkaufen.

Oder wie die Börsenmakler sagen. Entweder sofort weg damit, oder es aus sitzen :)

Gruß

BIGPAPA
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21.07.2013 01:22 Uhr von NoPq
 
+2 | -1
 
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@SMXPanther

Nein, des ist so nicht ganz richtig.

Die 18 Milliarden haben sich aus einer sogenannten "Stillen Einlage" und den 25& + eine Aktie zusammengesetzt.
Die stillen Einlagen wurden wohl schon teilweise zurückgezahlt.

Ist aber trotz vieler Quellen relativ undurchsichtig das Ganze.
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21.07.2013 09:58 Uhr von arcorado
 
+2 | -0
 
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Ja man redet über einen Verlust.

aber wer verliert dieses geld ?

Nein nicht der Staat, wir die Bürger.

weil wir diese Suppe mal wieder auslöffeln dürfen.

Keiner der damen und Herren hat dadurch irgendeinen verlust. Man nimmt es von denen die sich nicht wehren bzw. wehren können.
Bürger glaub ich nennt man die Personen.
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21.07.2013 10:11 Uhr von frederichards
 
+3 | -0
 
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Immer wieder Volksverarsche.

Die Commerzbank muss die Aktie zunächst wieder zum Ursprungspreis ankaufen, bevor diese wieder an der Börse verkauft werden.

Was soll denn das? - Keine Stimme für diese AntiRegierung!

@NoPq - solange das nicht in der Tagesschau kommt, dass da Geld zurückgezalht wurde, glaube ich das sowieso nicht - und bei der Tagesschau (Fernsehnachrichten) gibt es einfach zu viele Zeugen.

[ nachträglich editiert von frederichards ]
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21.07.2013 11:11 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Zzaih,
wovon sollte sie die Anteile denn kaufen?
Wir haben Schulden, kein Guthaben, und auf einen steigenden Kurs kann man nur hoffen.

Die müssen jetzt bitteschön nicht auchnoch den "Rest" unseres sowieso nicht vorhandenen Geldes verspekulieren...das haben die Banker schon für uns erledigt- vielen Dank.

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