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US-Marine warf vier Übungsbomben über Great Barrier Reef ab

Das "Great Barrier Reef" ist das größte Korallenriff der Welt und ein Naturschutzgebiet vor der Küste Australiens. Jetzt wurde die Naturpracht durch die US-Marine "bombardiert".

Zwei Harrier der amerikanischen Marine sollten eigentlich Übungsbomben auf einer nahe gelegenen Insel abwerfen. Da ihnen aber der Treibstoff ausging, musste man die 226 Kilo schwere Bomben über dem "Great Barrier Reef"-Meeresschutzgebiet abwerfen, da eine Landung mit den Sprengkörpern an Bord nicht möglich war.

Explosionsgefahr bestehe nicht, da die Bomben nicht mit Zündern versehen sind. Auch bestehe keine Gefahr für Riff, Fische oder Taucher. Trotzdem planen die Amerikaner, die Geschosse wieder vom Great Barrier Reef zu entfernen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Bombe, Marine, Great Barrier Reef, Harrier
Quelle: worldnews.nbcnews.com

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20.07.2013 17:38 Uhr von craschboy
 
+41 | -7
 
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Zu blöd zum tanken sind se also auch. Die haben um Amiland genug Platz ihren Dreck abzuwerfen. Nöööö, muss man unbedingt in Australien machen.
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20.07.2013 17:53 Uhr von bigpapa
 
+4 | -5
 
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Die Amis :)

Ich finde es gut, wie mal wirtschaftliche Erwägungen in Umweltschutz verpackt.

Das einsammeln der Bomben ist sicher viel preiswerter als neue zu kaufen. Also holt man die einfach wieder, wenn das möglich ist.

Gruß

BIGPAPA
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20.07.2013 18:34 Uhr von neisi
 
+6 | -5
 
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Die USA sollen da abhauen, Australien gehört der englischen Krone !
Was soll den der Schwachsinn, ein Modell aus Gips ist eine Übungsbombe, aber doch nicht eine Scharfe "nur" ohne Zünder.
Es geht doch mal wieder nur darum, den Menschen den "Mir doch egal"-Reflex einzuüben...
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20.07.2013 19:24 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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nochmalblabla,
von den Meeresschutzgesetzen der USA könnten wir uns trotzdem eine dicke Scheibe abschneiden- die sind da eigentlich ziemlich rigoros, was sowas angeht, haben einschneidende Gesetze zum Schutz des Fischbestands beispielsweise, und setzen die auch tatsächlich durch...
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20.07.2013 21:09 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -2
 
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@nochmalblabla
Deine Vorurteile gegen die USA in allen Ehren aber die holen die Bomben schon wieder keine Sorge :)

Und das mit dem Ölwechsel war nicht nur von den Amis seinerzeit Gang und Gäbe sondern weltweit so.

[...]In Kornwestheim (auch bei Stuttgart) "vererbten" die Amis dem Ort beim Abzug radioaktiv verseuchte Lagerplätze.[...]
Dürfte an den atomaren Sprengköpfen gelegen haben die da gelagert waren und bei der Übergabe vor Ort gelassen wurden ;)
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20.07.2013 21:21 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -0
 
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@Silvi86
Das mit den Bomben ist sehr ähnlich wie mit den Rechtsanwälten.
Wenn du deinem Gegner im Geschäftsleben von vorneherein klarmachst, dass du eine gute Rechtsanwaltskanzlei an der Hand hast, die du bei jeder Kleinigkeit loslässt, vermeiden es die meisten sich mit dir in Rechtssachen anzulegen.
So ähnlich denken die Staaten, wenn sie ihr Waffenarsenal auslegen.
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20.07.2013 22:10 Uhr von craschboy
 
+1 | -0
 
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@mort76
Ja aber nur, wenn es um ihre Hoheitsgewässer geht. Alles andere ist denen Scheissegal.
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20.07.2013 22:24 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -2
 
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@Silvio
Clevere Taktik. Geht auch bestimmt auf wenn man keine Bomben und Waffen hat am besten auch keine Armee oder sonstiges weil man will ja nicht angreifen.

Und schwupp die wupp greift auch keiner mehr an :D
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21.07.2013 09:32 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
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Silvi,
"...jene, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmiedeten, pflügen nun für Männer, die ihre Schwerter behielten."

So pazifistisch ich auch denke- der Spruch stimmt leider.
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21.07.2013 10:03 Uhr von Johnny Cache
 
+1 | -0
 
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@ bigpapa
Die wieder einzusammeln ist alles andere als wirtschaftlich, weil Eisenbomben praktisch nichts kosten. Eine solche Mk82 hat im Jahr 2000 gerade mal $268.50 USD gekostet.

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