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Facebook: Wegen verstecktem Impressum 3.000 Euro Strafe

Was viele Facebook-Nutzer immer noch nicht zu wissen scheinen, ist, dass man für die gewerbliche Nutzung des Dienstes auch auf Mobilgeräten ein leicht ersichtliches Impressum benötigt. Das geht aus einem Gerichtsurteil aus dem Jahr 2012 hervor. Das Impressum muss mit zwei Klicks zu erreichen sein.

Diese Unwissenheit macht sich jetzt ein Unternehmen mit dem Namen Revolutive Systems GmbH zunutze und verschickt Abmahnungen an die Betroffenen. Mit dieser Abmahnung fordern sie eine Vertragsstrafe von 3.000 Euro von den Betreibern der Seiten.

Facebook selber lehnte die Einrichtung eines Impressums ab, mit der Begründung, es gäbe doch einen Info-Button. Dieser genügt den Richtern aber nicht. Den Betroffenen wird geraten der Abmahnung zu widersprechen, um die Strafe zu verringern. Wie jetzt bekannt wurde, ist auch Google+ betroffen.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Facebook, Strafe, Impressum
Quelle: www.zeit.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2013 11:53 Uhr von Nightvision
 
+8 | -1
 
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Diese Aasgeier Anwälte sind das allerletzte. Das kommt davon, wenn man den Zugang zum Jurastudium so herabsetzt, das auch weniger qualifizierte Individuen Jura studieren. Es gibt mittlerweile zu viele Anwälte und das ist das Ergebnis davon.
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20.07.2013 12:38 Uhr von Götterspötter
 
+6 | -1
 
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Solange wir die "Neuland-Kanzlerin" weiter wählen .... wird auch keiner auf die Idee kommen - die Abmahn-Assis in die Schranken zu weissen ....

So wird Deutschland auch nie zum IT-Land werden .... da kann das FDP-Tamagotschi noch so viele "Schiki.-Miki-Start-ups" nach Hollywood karren !