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Professor Hans-Olaf Henkel: "Der Steuerzahler spendiert einen Teil unserer Exporte"

Professor Hans-Olaf Henkel, ehemaliger Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, glaubt zu wissen, warum seine Industriekollegen Kanzlerin Merkel "zu Füßen liegen".

Der deutsche Steuerzahler zahlt einen Teil unserer Exporte in die Euro-Südländer selbst. Das kurbelt das Exportgeschäft an, so Henkel. Neben den T2-Überziehungskrediten bei der deutschen Bundesbank trägt der Steuerzahler über Hilfskredite und Bürgschaften den Ausgleich für die Bewertungsunterschiede.

Für die Südländer ist der Euro zu hoch bewertet, für Deutschland zu niedrig. In der Folge nehmen einige Südländer zunehmend Kredite, um die Importe zu finanzieren. Hier trägt der deutsche Steuerzahler das Kreditrisiko und gegebenenfalls die Zahlungspflicht.


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WebReporter: skytrain
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Teil, Professor, Steuerzahler, Hans-Olaf Henkel
Quelle: www.handelsblatt.com
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2013 10:31 Uhr von huAnchris
 
+9 | -2
 
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Nix Neues....
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20.07.2013 10:40 Uhr von Allmightyrandom
 
+18 | -2
 
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Nix neues?
Stimmt schon, aber dennoch sollte sowas täglich in den Medien vertreten sein!

Der Euro gehört schleunigst "korrigiert" oder abgeschafft.
So wie es jetzt ist profitieren nur Banken, Konzerne und wohlhabende Investoren, während ALLE anderen jedes Jahr sehen müssen wo Sie bleiben. Arbeitslose überall, steigende Kosten an allen Ecken und Enden und dazu stagnierende oder sinkende Einkommen.

Wenn es eine bestimmte Geldmenge gibt und die große Masse der europäischen Bevölkerung immer weniger davon hat, wo ist dann das Geld hin?

Tipp: Verschwunden ist es nicht!
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20.07.2013 11:15 Uhr von matoro
 
+0 | -0
 
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musste halt beim zusammenbruch ins ausland gehn, in den sonnigen süden
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20.07.2013 12:31 Uhr von ghostinside
 
+1 | -1
 
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Typisch Henkel, alter Wendehals. Hat sich doch jahrelang für Lohndrückerei eingesetzt, damit wir Exportweltmeister werden und bleiben. Was die Folgen sind und waren, wusste er genau. Jetzt sich auf die andere Seite stellen und mit den Finger auf die Verlierer zu zeigen ist ekelhaft.
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20.07.2013 12:38 Uhr von Graf_Kox
 
+0 | -5
 
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Europa ist unsere größte Chance dass die Menschheit endlich erwachsen wird und eine gemeinsame Regierung bildet. Dafür werden die starken die schwachen eine Weile unterstützen müssen. Die ewige Kleinstaaterei von ewig gestrigen wie Henkel ist ein absoluter Rückschritt in der Evolution die nur dem Blick auf den eigenen Geldbeutel geschuldet ist. Mit seinen Versprechungen vertritt er zudem nur einen Teil der VWLer, ein größerer Teil hält das für ganz großen Schwachsinn was er schon seit Jahren Talkshows und Interviews predigt. Im übrigen liegt Henkel mit seinen Prognosen schon seit Jahren konstant daneben, zuletzt mit seiner Aussage Griechenland würde allerspätestens 2012 den Euro verlassen... Wer dem tatsächlich seine Stimmte gibt hat seine regelmäßigen Fails der letzten Jahre nicht mitbekommen oder blendet sie schlichtweg aus.
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20.07.2013 12:38 Uhr von Graf_Kox
 
+0 | -2
 
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Doppelpost

[ nachträglich editiert von Graf_Kox ]
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20.07.2013 12:45 Uhr von heinzinger
 
+1 | -0
 
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Das eigentliche Problem ist ja, dass es jeder Politiker parteiübergreifend mit sich machen lässt. Alles Bücklinge.
Aber die Industrie sitzt am längeren Hebel, die müssen ihre Steuern nicht hier zahlen, die können ihren Hauptsitz auch auf die Bahamas verlegen...
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20.07.2013 13:09 Uhr von Graf_Kox
 
+2 | -1
 
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Henkel ist ein QUacksalber und, mit Verlaub, ein Marktradikales Arschloch:

- Es war ein Henkel, der Jahrelang die Deregulierung der Märkte und der Banken gefordert hat und zwar an allen Fronten. Im Fernsehen, im Radio, in Zeitungen. "Der Markt reguliert alles ganz von alleine" war der Wahlspruch. Das Ergebnis: Billionensummen die vom Steuerzahler weltweit getragen wurden. Davon will er plötzlich nichts mehr wissen.

- Wie bereits erwähnt wurde war es auch ein Henkel, der jahrelang die Lohnzurückhaltung gefordert und postuliert hat. Unter dem Ergebnis leiden wir alle und auch Europa.

- Es war interessanterweise auch ein Henkel, der ein großer Europa Fürsprecher war für eine lange Zeit. Heute will er plötzlich nichts mehr davon wissen. Klar, er hängt sein Fähnchen eben in einen anderen Wind. Mit Griechenland und dem Euro Austritt lag er auch daneben.

Henkel ist nichts weiter als ein verlogener Egomane und Marktradikaler der nichts dazu gelernt hat aus der Krise. Man weiß nie wem er mit seinen ständigen Meinungswechseln wieder in die Tasche spielen will. Er lag so oft (und so extrem teuer) daneben, dass es Harakiri wäre diesem Mann irgend eine Form von politischer Macht zu geben. Denn wenn er den Karren dann einmal richtig an die Wand gefahren hat wird er sein Fähnchen wieder in einen anderen Wind hängen.
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20.07.2013 13:19 Uhr von eugler
 
+0 | -1
 
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@Allmightyrandom

>>>So wie es jetzt ist profitiereegen nur Banken, Konzerne und wohlhabende Investoren

Das sehe ich genauso wie du. Ich verstehe allerdings nicht den Zusammenhang zum Euro. Das war auch schon vor dem Euro so und wird auch nach dem Euro so bleiben. Nur das es beim Euro andere Instrumente braucht.

Meiner Meinung nach ist jeder Energieaufwand gegen den Euro - verschwendete Energie. Die Währung ändert nichts am System und dessen Fehlern.
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20.07.2013 13:26 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -0
 
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@GrafKox:
Ganz klar gegen einen europäischen Staat!

>>Dafür werden die starken die schwachen eine Weile unterstützen müssen.

Wir müssen die ewig stützen, weil Südeuropa NIE eine Wirtschaft haben wird, die dem Euro angemessen ist.

Deshalb raus aus dem Euro - entweder die oder wir.
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20.07.2013 17:22 Uhr von Graf_Kox
 
+1 | -2
 
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Trespassing

Selbst wenn DE Geld sparen würde wenn es die Südländer nicht mehr unterstützt bin ich dennoch dafür es weiter zu tun. Warum? Weil ich größer denke. Ich bin die ewige Kleinstaaterei leid. Ich will ein vereintes Europa und bald mal eine vereinte Welt. Ich will das die Menschheit erwachsen wird und aufhört nur an sich als Individuum zu denken. Dafür bin ich bereit einen großen Teil meines Lohns zu opfern. Ja, ich bin ein absoluter Fan von der europäischen Idee.

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