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Türkei: Premierminister Recep Tayyip Erdogan schlägt zum Fastenbrechen verbal um sich

Der türkische Premierminister hat mit bizarren Aussagen auf sich aufmerksam gemacht. Es vergeht derzeit keine abendliche Fastenbrecher-Feier, ohne dass Erdogan mit überraschenden Aussagen aufwartet.

"Nehmt nicht diese Kreditkarten. Mein Volk hat große Schulden bei den Banken", so Erdogan. Danach attackierte er türkische Banken. Damit hatte er seinen Wirschafts- und Finanzminister überrascht, der die letzten Wochen damit beschäftigt war, die Wogen aufgrund der Aussagen Erdogans gegen Unternehmen zu glätten.

Nachdem sich Erdogan die Banken vorgeknöpft hatte, nahm er sich die Aleviten vor. Er selbst ist Sunnit und hatte die Aleviten gegen sich aufgebracht, weil er deren Gebetshäuser nicht anerkannte. Erdogan erklärte, dass Moscheen ein Minarett haben müssten.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Recep Tayyip Erdogan, Premierminister, Ramadan
Quelle: derstandard.at

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.07.2013 09:06 Uhr von Johnny Cache
 
+15 | -2
 
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Naja, mit den Kreditkarten scheint es ja leider gar nicht mal so unrecht zu haben. Aus unerfindlichen Gründen haben viele ein größeres Problem ihr Geld damit zu verwalten. Muß man aber nicht wirklich verstehen...
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20.07.2013 09:21 Uhr von Mankind3
 
+13 | -0
 
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Wieso muss man das nicht verstehen Johnny?

Kreditkarten verleiten zu kauf, weil man Geld ausgeben kann das man eigentlich garnicht hat. Der Schock kommt dann mit der Monatsabrechnung des Kreditkartenbetreibers.

Deshalb hab ich auch keine.
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20.07.2013 09:35 Uhr von s3xxtourist
 
+12 | -13
 
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Was an der Aussage mit den Kreditkarten "bizarr" sein soll, erschließt sich wohl nur dem Autor der News. Ich würde mir einen solchen Politiker, der auch einmal klare Worte gegen die Banken findet, bei uns wünschen. Aber Hauptsache, das Türkei/Erdogan-Bashing wird mit dieser News weiter geschürt....
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20.07.2013 10:46 Uhr von sabun
 
+14 | -4
 
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Ich dachte Erdogan idt der Ministerpräsident aller Türken. Türken können Sunniten, Aleviten, Christen oder Andersgläubig sein.
Was würde Herr erdogan machen wenn Er in der EU mit seiner "Sunnitischen" Türkei wäre? Die Christen Auffordern An den Kirchturm eine Minarette anzubringen?

Ja, es ist sehr heiss in der Türkei und wenn man den ganzen Tag ohnr Wasser und Nahrung zu sich nimmt, kommt ein Blödsinn heraus. Aber bei Erdogan ist es immer so, ohne zu fasten redet Er blödsinn!
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20.07.2013 10:57 Uhr von frazerelite
 
+5 | -3
 
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für uns reicht es sich in die finanzen anderer länger einzumischen und wir werden als nazis bezeichnet
im osten findet man jede menge rassistische staatsführer die, wenn sie könnten, weitaus schlimmere dinge anstellen würden als wir damals
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20.07.2013 11:11 Uhr von JimboJones76
 
+3 | -5
 
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In einigen Punkten könnten sich unsere Politiker eine Scheibe abschneiden....Der Mann hat keine Angst vor großen Unternehmen, Banken, Andersdenkenden und sagt immer seine Meinung...Der Typ kriecht halt nicht in die Ärsche anderer um beliebt zu sein.....Ich weiß nicht wie, aber er hat in seiner Amtszeit wirtschaftlich die Türkei ziemlich weit nach oben katapultiert...
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20.07.2013 14:17 Uhr von Mert
 
+1 | -1
 
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Die Leute in der Türkei brauchen keinen zweiten Papa Jeder hat schon einen. So hat es einer der Gezi-Leute formuliert. Das mein ich auch.
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20.07.2013 21:52 Uhr von schiefe_tilde
 
+0 | -3
 
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Er hat wie fast immer mit beiden Aussagen recht:
Mit Kreditkarten können die wenigsten umgehen.

Und kurdische Aleviten wissen oft selbst nicht, was sie wollen und sind meist nur auf Stunk aus und wollen immer nur von allem das beste, ohne irgendwo dazuzugehören, im Gegensatz zu türkischen Aleviten.

Kurdische Aleviten wollen Muslime genannt werden, na denn brauchen sie gar keine anderen Gebetshäuser als Moscheen, die sind ja für alle Muslime. Sie wollen aber die Cem-Häuser. Diese sollen aber auch noch "Moscheen" getauft werden, na dann müssen sie eben auch Minaretten haben, da hat Erdogan also wieder einmal völlig recht. Selbst in der Islamwissenschaft gelten Cem-Häuser als Kulturhäuser, der Autor sollte sich erst bilden, bevor er sich anmaßt, Erdogan zu mobben.

Diesen Kommentar hätte er genau anders herumschreiben müssen, nämlich so, dass Erdogan wieder einmal völlig recht hat. wenn er seine Argumentationen zumindest argumentativ untermauert hätte, aber geht wohl auch nicht.

[ nachträglich editiert von schiefe_tilde ]
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21.07.2013 10:06 Uhr von zerokooler
 
+2 | -1
 
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Dieser möchtegern Mullah, will wirklich entscheiden was ein Gotteshaus ist? Er verhöhnt damit die Aleviten schon wieder. Für mich ist es bereits sogar Hetze alla Goebbels.

Die Mehrheit der Kurden sind sunnitische Muslime.
Und ja es gibt viele Aleviten die gehen in die Moschee und auch in die Cems, egal ob Türke oder Kurde.Es ist also ein Gebetshaus, aber nicht wirklich ein Moschee. Trotzdem gehört Sie zur Kultur der Türken und muss vom Staat finanziert/unterstützt werden wie die anderen Einrichtungen auch.

Erdogan denk wirklich er sei der neue Kalif. Aber er hat vielmehr gemeinsam mit Putin und Hitler.
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21.07.2013 16:24 Uhr von schiefe_tilde
 
+0 | -3
 
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Cem-Häuser sind lediglich Kulturhäuser und können nur als solche finanziert werden nicht als Gebetshäuser, solange Aleviten sich als Muslime definieren wollen, solange haben sie bereits Gebetshäuser: die Moscheen. Alles andere ist Abkapselung und Unwilligkeit zur Integration. Manche Aleviten wissen anscheinend selbst nicht, was Alevitentum ist. Es ist lediglich eine Verehrung Alis, aber keine Konkurrenz zum Koran, keine Sekte oder Ausprägung. Das erklärt auch, warum manche Aleviten in Moscheen gehen, fasten und weitere Gebote des Islams befolgen, sie sehen sich eben nicht als "die anderen" an, während andere Aleviten niemals fasten, in die Moschee demonstrativ nicht gehen und sogar den Koran nicht akzeptieren und trotzdem "Muslime" sein wollen. Es gibt eben nicht "den alevitischen Islam". Diese letzteren "Aleviten" sind lediglich eine politische Richtung aber haben mit Religion gar nichts zu tun. Gerade sie fordern am lautesten dass Cem-Häuser Gebetshäuser getauft werden soll, um schön viel Gelder zu bekommen.
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22.07.2013 20:58 Uhr von zerokooler
 
+0 | -1
 
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Schön viel Geld, ja sicher, mit Cem Häuser wird man reich, was rauchst du für ein Zeug? Da sieht man wieder die Intoleranz der Sunniten. Für die Aleviten ist es ein Gebetshaus. Es finden Ihre Cems statt.

"während andere Aleviten niemals fasten, in die Moschee demonstrativ nicht gehen und sogar den Koran nicht akzeptieren und trotzdem "Muslime" sein wollen."

Dies wundert dich wirklich? Alleine aus dem Grund wie die Haltung der Sunniten ist zu ihren eigenen Glaubensbrüder (Schiiten & Aleviten) ... schaut man sich an, welch ein Terror der "Westen" in Länder gebracht haben und wo bzw in welchen Länder sie sich in Schutz fühlen? Wo sind denn all die amerikanischen Militärstationen? Saudiarabien, Türkei, Katar etc. Wieso lügt Erdogan wenns um Israel geht. Da kommt den Schiiten & Aleviten wahrscheinlich einfach nur noch die Kotze hoch! Solche Sunniten nennen sich Moslems, sind intolerant gegen ihre eigenen Glaubensbrüder und finanzieren Ihre Abschlachtung. Da will doch jeder Alevit lieber ein Alevit sein anstatt ein Moslem, sogar dies wird verweigert.

"Alles andere ist Abkapselung und Unwilligkeit zur Integration. Manche Aleviten wissen anscheinend selbst nicht, was Alevitentum ist. Es ist lediglich eine Verehrung Alis, aber keine Konkurrenz zum Koran, keine Sekte oder Ausprägung"

Da ignorierst du die Geschichte, hattest wohl einen Fensterplatz, hast nicht alles mitbekommen was alles passiert ist.
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23.07.2013 00:28 Uhr von schiefe_tilde
 
+0 | -2
 
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""während andere Aleviten niemals fasten, in die Moschee demonstrativ nicht gehen und sogar den Koran nicht akzeptieren und trotzdem "Muslime" sein wollen."

Dies wundert dich wirklich"

Ja es wundert mich tatsächlich. Wenn man den Koran nicht akzeptiert, hat man mit dem Islam nichts zu tun. Der Islam ist der Koran. Tatsächlich wundert es mich, wenn manche Aleviten den Koran ganz offen nicht akzeptieren, aber trotzdem unbedingt als Muslime gelten wollen. Da bleiben tatsächlich nur noch monetäre Gründe als Motivation für diese Unlogik. Schiiten oder Hambaliten legen ja lediglich den Koran anders aus, manche Aleviten feinden den Koran ganz offen an, das können sie zwar nur sind sie dann eben keine Muslime.

Dass Amerika erstmal nur platziert ist, ist per se nicht etwas schlimmes. Es ist leider so, dass es in der muslimischen Welt viele Irren gibt wie einst Saddam oder heute Assad, die sind auch nicht unbedingt Muslime sondern einfach nur Verbrecher.

Aleviten gibt es wie gesagt streng islamische (meist türkmenische Aleviten) und islam- und koranhassende Aleviten (meist kurdische Aleviten). Ihr solltet erst einmal selbst wissen was ihr wollt. Erdogan dürfte euer kleinstes Problem sein. Nach dem Auftakt zum "Alevi Opening" 2007 geht es gerade weiter mit seinem Öffnungsprozess euch gegenüber. Aber ihr steht euch irgendwie selbst im Weg, weil ihr nicht wisst, was ihr wollt. Von allem das beste nehmen, geht nicht.
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25.07.2013 11:33 Uhr von zerokooler
 
+0 | -0
 
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Das beste nehmen? Glaube nicht dran, dass die Aleviten yeh etwas bekommen haben, du tust so als hätten jahrlang profitiert, aber die Realität ist, dass nur die Sunniten jahrlang den Arsch gepudert bekommen haben. Die Aleviten wurden verbrannt und keiner ging für diese Tat ins Gefängnis. Es würde mich nicht wundern, wenn der Hass gegen die Sunna daher kommt.

Es sollte doch möglich sein, dass der Atheist, Jude, Christ, Alevit und Sunnit gleich behandelt werden sollen vom Staat. Für alle die gleichen Rechte. Ich glaube den Aleviten geht es immer nur um Akzeptanz & Anerkennung, Gleichbehandlung der Religionen allgemein.

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