19.07.13 18:56 Uhr
 263
 

NOKIA: Erneut eine Bilanz des Grauens im zweiten Quartal

Nachdem seit längerem ein Abwärtstrend bei NOKIA zu verzeichnen ist, legte der finnische Handyhersteller nun die Zahlen des zweiten Geschäftsquartals 2013 vor. Im Gegensatz zu den Erwartungen von Finanzanalysten, verschlimmerte sich ein weiteres mal die Lage des Konzerns erheblich.

Mit Verlusten in Höhe von 617 Millionen Euro unterbot der Hersteller seinen Vorjahresumsatz des gleichen Zeitraums um satte 24 Prozent, auf nunmehr nur noch 5,67 Milliarden Euro Gesamtumsatz. Die Sparte "Devices & Services" (Mobiltelefone) sackte um 32 Prozent nach unten.

Der Absatz von Smartphones, die ausschließlich Geräte der Lumia-Familie beinhalten, ging es von noch 2012 verkauften 10,2 Millionen Geräten, um 27 Prozent auf nunmehr noch 7,4 Millionen Einheiten zurück. Bei der Nicht-Smartphone-Sparte sieht es ähnlich aus, auch hier ein Minus von satten 27 Prozent.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Jason31
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Quartal, Verlust, Nokia, Bilanz
Quelle: www.elektroniknet.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.07.2013 18:56 Uhr von Jason31
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Angesichts dieses seit Jahren vorherrschenden Trends unter Nokia CEO Stephen Elop, fragt man sich mittlerweile ob er wirklich CEO ist oder doch offiziell bestellter Totengräber NOKIAs.
Während seiner Regentschaft hat das Unternehmen nicht nur weit mehr als die Hälfte seiner Wertes eingebüßt, sondern auch Global entscheidend an Bedeutung verloren.
Die Strategie Elops, sich einzig auf Windows Phone zu konzentrieren, kann und muss nach nunmehr 3 Jahren als fataler Fehler angesehen werden.
Kommentar ansehen
19.07.2013 20:33 Uhr von spitfire2k1
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die News ist falsch, die Verkaufszahlen der Smartphones von 2012 beinhalten auch die Symbian Geräte. Im Q2 2012 wurden nur 4 Mio. Lumia Handys verkauft.
Kommentar ansehen
19.07.2013 20:44 Uhr von Kanga
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ja die firma is pleite...
Kommentar ansehen
19.07.2013 20:55 Uhr von Jason31
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@spitfire2k1

Ich wüsste nicht was daran falsch ist. In den Zahlen von 2013 tendieren Symbian Geräte gegen 0, dank Abkündigung von (ich glaube) 2010. Nichts anderes steht da oben.

Abgesehen davon, dass der Checker den Satz verhunst hat, ist er korrekt, mein original lautete:
"Bei dem Absatz von Smartphones (...)"

Heißt, unabhängig der Zusammensetzung der Einzelgeräte von 2012, berücksichtigen die aktuellen Zahlen nur noch signifikant Lumia-Geräte.

Zwar rechnet sich Nokia das schön, und sagt sie verkaufen stetig mehr Lumia Geräte, das jedoch auf Kosten des einstampfens aller übrigen Smartphone-Sparten. Somit bleiben unterm Strich fortwährend weniger Geräte. Man nennt sowas auch: Augenwischerei.
Kommentar ansehen
19.07.2013 21:00 Uhr von spitfire2k1
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Der Satz so wie er jetzt da steht vermittelt den Eindruck als würde der Verkauf der Lumia Geräte zurück gehen. Irgendwelche Zahlen der Symbian Geräte sind vollkommen unbedeuten. Und angesichts von 1,4Mrd € vor einem Jahr und aktuell nur noch 115Mio € von Bilanz des Grauens zu sprechen ist ja wohl lächerlich. Außer man ist Analyst, dann ist man nie zu frieden.

[ nachträglich editiert von spitfire2k1 ]
Kommentar ansehen
20.07.2013 10:23 Uhr von Jason31
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@spitfire2k1

Nun, ich weiß zwar nicht wo Du rechnen gelernt hast, aber es ist nun einmal wie bei folgendem Vergleich:

Sagen wir Opel hat einen Gesamtumsatz von 100 Mio. Euro im Jahr (was natürlich von der Zahl her quatsch ist - aber dient ja nur dem Vergleich), dieser Umsatz bezieht sich auf alle Modelle. Dann entscheidet sich Opel ab, sagen wir, 2014 alle anderen Modelle einzustampfen und verkauft nur noch den Ampera, weil Opel eine neue Philosophie betreiben möchte. Der Ampera hat in obiger Rechnung aber nur einen Umsatzanteil von 5%. Ergebniss: Ab 2014 hat Opel nur noch einen Umsatz von 5 Mio. Euro. Dann im Zuge der Absatzintensivierung dieses einen Modells eine Verdopplung des Umsatzes hervorzurufen, was einem Plus von 100% Entspräche - klingt ja toll - bedeutet unterm Strich jedoch lediglich ein Umsatz von 10 Mio Euro wurde genereiert, was somit nach wie vor 90% (!) weniger gegenüber dem Ursprung ist.

Zurück zu Nokia: Folgende Grafik der Marktverbreitung aus Deutschland ist ziemlich eindeutig: http://mobilemetrics.de/...

Die Blaue Linie ist Nokia, und diese Linie fällt steil nach unten. Im Vergleich zu den übrigen Marken wird deutlich: Während Nokia fällt und fällt bleiben einige ziemlich unverändert, der Rest jedoch steigt fast in dem Tempo, indem Nokia fällt.
Mit der Präsentation der neuen Absatzzahlen, die über alle Marktsegmente wiederum ein beachtenswertes Minus aufweisen - unabhängig dessen, das mehr Lumia verkauft wurden - ist die "Fallkurve" (die ehr einem gradlinigem Abhang ähnelt) nach wie vor die selbe.
Und während Nokia weiter fällt, steigen andere nach oben. Man sgat, in Anlehnung einer grafischen Darstellung dessen, auch dazu: Die Schere verbreitert sich.

Die Sparte "Mobiltelefone" ist in der Bilanz um 32% abgesackt - das ist ein Drittel (!) des Umsatzes. Wie man sich das nun schön reden kann, mit dem Argument es wurden mehr Lumia verkauft, bleibt wohl Dein Geheimnis...

Während 2008 die Umsatzerlöse NOKIAs noch bei 50,7 Mrd. Euro lagen, sind sie 2011 bei nur noch 38,6 Mrd. Euro. Viel schlimmer noch: Das operative Ergebnis lag 2008 bei 4.9 Mrd. Euro (!) und lag 2011 bei -1 Mrd. Euro. Damit kommt Nokia nach wie vor - trotz massenhafter Entlassungen (etwa 25.000 Stellen in den letzten 12 Monaten) - noch immer nicht auf einen grünen Zweig.

Hier mal der Kurs-Chart NOKIAs: http://www.faz.net/...

September 2010 übernahm Elop bei Nokia das Ruder, im Zeitraum von 2010 bis 2011 sank das operative Ergebnis um -3 Mrd. Euro. Machte Nokia 2010 noch schwarze Zahlen (+2 Mrd.) war es 2011 -1 Mrd. (wie oben schon geschrieben).

Nicht Lumia ist das Problem, die ausnahmslos Windows Phone Strategie - zum Gefallen Microsofts - ist es aber. Sollten auch die letzten Quartale diesen Jahres keine Kehrtwende vom Abwärtstrend zeigen, wird es gewiss keinen Grund mehr geben, warum Elop seinen Schreibtisch nicht räumen sollte.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Falschnachricht bei Facebook: Grünen-Politikerin Künast stellt Strafanzeige
Cyber-Kriminalität: Deutsche fürchten Identitätsklau beim Onlineshopping
Syrien: Islamischer Staat (IS) nimmt wichtige Gasfelder ein


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?