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USA: Seltene Krankheit - Frau will sich operieren lassen, um im Rollstuhl zu sitzen

Eine 58 Jahre alte Frau aus Salt Lake City in den USA hat seit frühester Kindheit den Wunsch, in einem Rollstuhl zu sitzen. Und zwar für den Rest ihres Lebens. 25.000 Dollar würde eine entsprechende Operation kosten.

Dabei würden ihre Hüft- und Oberschenkelnerven durchtrennt. Das würde sie für den Rest des Lebens lähmen. Und genau das wünscht sie sich. Dahinter steckt das seltene "Body-Integrity-Identity-Disorder-Syndrom"

Leiden Menschen unter dieser Körperintegritätsidentitätsstörung, empfinden sie gewisse Gliedmaßen an sich als störend und überflüssig. Deshalb sollen Teile des Körpers entfernt oder zumindest unbrauchbar gemacht werden.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Frau, Krankheit, Rollstuhl
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2013 17:29 Uhr von Tomasius
 
+36 | -1
 
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Sollte so ein unnützer Eingriff nicht illegal sein?
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19.07.2013 18:47 Uhr von Jorka
 
+29 | -4
 
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Ich empfehle stattdessen einen Aufenthalt in einer Psychiatrie. Man muss nicht alles tolerieren was es gibt.
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19.07.2013 18:59 Uhr von bigpapa
 
+16 | -0
 
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Die Frage ist ob sie es sich leisten kann.

Das Leben als Behinderte ,die sie ja dann ist, ist nämlich auch sehr teuer.

Das ist nicht nur ein Rollstuhl und darin spazieren fahren. Das fängt schon mit einfachen Dingen an wie verbreiterte Türen in der Wohnung. Lifte / Reck für die Badewanne, und vieles mehr.

Ich hatte über 22 Jahre ein guten Freund der durch ein Unfall im Rollstuhl saß, kein Wirbelsäulenschaden, "nur" zerschnittene Nerven in beiden Beinen. Und er war topfit.
Trotzdem brauchte er oft meine Hilfe weil er gewisse Dinge einfach nicht konnte.

Daran soll die Frau auch mal denken. Es ist nämlich Mist, auf andere angewiesen zu sein.

Gruß

BIGPAPA
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19.07.2013 19:00 Uhr von bigpapa
 
+7 | -1
 
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@Tomasius

Unnütze Eingriffe sind nicht Illegal. In wie weit das mit der Ärztlichen Moral vereinbar ist, ist ne andere Sache.

Sonst wären 99.5 % aller "Schönheitschirurgen" pleite. ;:)

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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19.07.2013 19:16 Uhr von mort76
 
+6 | -0
 
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Jorka,
was heißt da "tolerieren"?
Das ist eine psychische Krankheit- die sucht man sich nicht aus, und selbst in der Psychiatrie kann dagegen erfahrungsgemäß tatsächlich nichts gemacht werden- man kann nur antidepressiv behandeln, aber der Wunsch nach Lähmung oder Amputation bleibt trotzdem.
Das ist nicht "heilbar", sondern eher vergleichbar mit Transsexualität...man kann nichts dagegen tun, diesen Wunsch zu haben.
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19.07.2013 19:33 Uhr von montolui
 
+1 | -5
 
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Vladimir bricht ihr das Genick kostenlos, wenn sie ihn auf der Strasse nur komisch anguckt....
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19.07.2013 23:14 Uhr von Michael2505
 
+2 | -2
 
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Aufmerksamkeitsdefizit?
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20.07.2013 00:12 Uhr von Exilant33
 
+1 | -0
 
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Ich schließe mich Mort selten bis gar nicht an, aber er hat Recht! Es ist ein Psychische Störung und hat nichts absichern, Aufmerksamkeitsdefizit oder ähnlichem zu tun!! Sie weiß es nicht besser und wird es warscheinlich nie, versucht mal einen Magersüchtigen zu erklären das er zu Dünn ist und sterben könnte!!
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20.07.2013 02:38 Uhr von roterpanda
 
+0 | -1
 
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Wenn sie einfach im Rollstuhl umherfahren will, soll sie sich einen besorgen und gut ist. Dazu muss man nicht auch noch absichtlich das Risiko eingehen, auf andere Menschen angewiesen zu sein und im Alltag durch die (für andere) selbstverständlichsten Dinge behindert zu werden.

Jetzt hat sie noch uneingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten und merkt nicht, wie einfach sie es damit hat, aber sobald sie die erstmal weg hat, kann sie nicht mal eben zack zack auf die Toilette oder mal schnell raus, wenn sie Pech hat und nicht an die nötigen Hilfsmittel kommt.
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20.07.2013 03:52 Uhr von DerMaus
 
+1 | -0
 
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Wer das als Mediziner macht verdient ein lebenslanges Berufsverbot.

Der hypokratische Eid und seine Inhaltlichen nachfolger fordern eindeutlig, dass ein Arzt seine Fähigkeiten nur zur Heilung und nicht zur Verletzung von Menschen verwendet. Wer dagegen verstößt, sollte seine Lizenz entzogen bekommen!
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20.07.2013 08:48 Uhr von maxyking
 
+0 | -2
 
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Man sollte die 25 000 Dollar vielleicht in Elektroschoktherapie investieren
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20.07.2013 09:41 Uhr von aquila87
 
+2 | -0
 
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Das ist jetzt wirklich nichts neues. Die Diskussion gab es schon früher um diese Krankheit. Es musste erst ein Gutachten von 2 unabhängigen Psychologen erstellt werden, die den Leidensdruck des Patienten feststellen sollten und wenn dieser groß genug war, durfte dem Patienten die entsprechende Körpergliedmaße amputiert werden.
Das hat solange funktioniert, bis sich die Leute angefangen haben darüber aufzuregen und die Regierung das offiziell verboten hat. Ich glaube der Fall trat damals in Schottland ein.
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20.07.2013 09:51 Uhr von Shedao Shai
 
+1 | -2
 
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Immer wieder erstaunlich wie wenig Empathie die Leute hier bei SN empfinden können. Die abgefahrensten plastisch-chirurgischen Eingriffe dürfen durchgeführt werden, aber einer Frau wirklich zu helfen soll verboten sein?
Die wird auch jetzt schon im Rollstuhl leben und ihre Beine nicht benutzen, da sie für sie in etwa so sind wie ein 30kg Fleischsack der auf eurem Rücken festgenäht ist. Wenn es nach jahrelanger Therapie nicht besser, sondern immer schlimmer wird, wieso sollte ihr Wunsch dann nicht auf eigene Kosten gewährt werden?
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20.07.2013 10:59 Uhr von Nebelfrost
 
+4 | -2
 
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zitat: "Body-Integrity-Identity-Disorder-Syndrom"

warum diese hochtrabende umschreibung? früher nannte man sowas schlicht und einfach "dachschaden".
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20.07.2013 13:57 Uhr von Der_Norweger123
 
+0 | -0
 
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Oder Baron Münchhausen Syndrom?
(ohne Proxy)
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20.07.2013 15:52 Uhr von blaupunkt123
 
+0 | -1
 
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Einfach krank.

Wenn die das wirklich durchzieht, sollte das in den Akten vermerkt werden.

Sie sollte keinen Pfennig, für Folgebehandlungen bekommen,
die dann wegen dem Rollstuhl anfallen.
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21.07.2013 12:41 Uhr von Fomas
 
+0 | -1
 
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Wie minderbemittelt kann man sein? Ich glaube eher an Wahnsinn anstatt einer psychischen Störung.

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