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Offener Brief an Malala Yousafzai von hochrangigem Taliban

An die 16 jährige Malala, die vor kurzem vor der UN-Vollversammlung sprechen durfte, wurde jetzt ein offener Brief des ranghohen Taliban Rashid Adnan gerichtet. Dieser empfiehlt ihr die Rückkehr nach Pakistan und legt ihr den Besuch einer Koranschule nahe.

Die junge Aktivisten, die durch einen Kopfschuss schwer verletzt wurde, war nicht wegen ihrem Kampf für Bildung Ziel des Anschlags, sondern weil sie "satanische oder säkulare Lehrpläne" aus dem Westen gefordert hatte, schrieb der Taliban.

Adnan gibt weiter an, dass er schockiert gewesen sei, nachdem er von dem Anschlag auf sie erfahren habe. Immerhin stammen sie vom gleichen Stamm ab und er habe deswegen brüderliche Gefühle für sie. Er wollte sie sogar vor dem Anschlag warnen. Die Taliban bestätigen Echtheit des Briefes.


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WebReporter: braincontrol
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Taliban, Brief, Offener Brief, Malala Yousafzai
Quelle: www.dw.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2013 14:33 Uhr von Darksim
 
+10 | -1
 
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Taliban... dein Freund und Helfer.
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19.07.2013 15:30 Uhr von Jolly.Roger
 
+9 | -1
 
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"Er wollte sie sogar vor dem Anschlag warnen."

Er wußte davon?
Er wußte, dass man vorhat sie umzubringen oder zumindest schwer zu verletzen?
Wahnsinnig brüderlich....



Furchtbar, wozu manche Menschen fähig sind....
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19.07.2013 18:59 Uhr von sooma
 
+3 | -0
 
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Interessant auch (aus der Quelle):

"Gordon Brown, der ehemalige Britische Premierminister ließ durch einen Sprecher mitteilen, er glaube nicht an die Versprechen der Taliban, "solange sie nicht aufhören, Schulen in Brand zu stecken und Schüler zu massakrieren". Erst im vergangenen Monat war ein Bus mit Schülerinnen im der südwestlichen Stadt Quetta von Extremisten beschossen worden. Anschließend hatten die Islamisten das Krankenhaus gestürmt, in das die Überlebenden gebracht worden waren. Mindestens 25 Menschen wurden dabei getötet."

http://www.gulf-times.com/...
http://www.reuters.com/...

[ nachträglich editiert von sooma ]

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