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Verkehr: Videos von Kameras im Auto vor Gericht verwertbar

Videos von Fahrzeugkameras, die einen Unfall dokumentieren, sind vor deutschen Gerichten verwertbar. Dies betrifft sowohl Pkws als auch andere Fahrzeuge.

Das Münchner Amtsgericht entschied in dem verhandelten Fall (Az.: 343 C 4445/13), bei der ein Radfahrer nach einem Unfall geklagt hatte, zu seinen Ungunsten. Der Radfahrer hatte sein Verschulden selbst auf Video aufgenommen.

Demnach sind Aufnahmen verwertbar, um einen Unfall zu rekonstruieren. Allerdings darf dabei kein anderer Zweck verfolgt werden, als nur das Verkehrsgeschehen aufzunehmen. Das Urteil ist noch noch nicht rechtskräftig.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Gericht, Verkehr, Kamera
Quelle: www.focus.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2013 13:58 Uhr von Perisecor
 
+5 | -3
 
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Urteile von Amtsgerichten haben keine, aber auch überhaupt keine Signalwirkung auf andere Gerichte.

Nichtsdestotrotz sind im deutschen Strafrecht solche "DashCam-Videos" in aller Regel verwertbar. Im Zivilrecht obliegt die Entscheidung dem Richter, setzt sich aber auch immer mehr durch.


Fakt ist jedoch: Wer ein Video hat, der hat nun einmal ein Video und wer keines hat, der hat definitiv keins...
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19.07.2013 14:07 Uhr von Crawlerbot
 
+0 | -3
 
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doppelt

/id/1037699/
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19.07.2013 14:41 Uhr von jo-28
 
+1 | -2
 
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Die armen Radlerinnen - müssen sich jetzt auch noch für ihren Egomanischen Rüpelfahrstil verantworten. Tststs.
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19.07.2013 15:25 Uhr von SN_Spitfire
 
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Hat doch nix mit Geld zu tun.

Wenn das Video eindeutig zeigt, dass der Gegner Schuld ist, kann derjenige ja wohl schlecht das Gegenteil behaupten.

So ein Video hat also schon in gewisser Weise eine Beweiskraft, auch wenn ein Richter sowas möglicherweise nicht zulässt.

Ich nutze selbst eine Kamera im Auto und fahre dadurch entspannter. Habe schon manch einen Chaoten während der Fahrt aufgenommen, wo man dachte das war kurz vor knapp.
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19.07.2013 15:41 Uhr von bigX67
 
+0 | -1
 
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jo28: frauenhasser & fahrradgegner ?

eine kamera kann nach beiden seiten ausschlagen. nicht nur fahrradfahrer bauen mist im strassenverkehr. die betreiben meist nur selbstgefährdung und sachbeschädigung. ein autofahrer der mist macht begeht (imA) körperverletzung & sachbeschädigung. kleiner aber feiner unterschied.
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22.07.2013 16:11 Uhr von klacm
 
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was ist denn, wenn man das verkehrsgeschehen aufnimmt und dann zufälligerweise eine andere straftat aufnimmt, welche nicht mit dem verkehrsgeschehen zu tun hat?
(z.B. brandstiftung, eine massenschlägerei, vandalismus, usw)
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22.07.2013 19:32 Uhr von BrianBoitano
 
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Eigentlich geht es darum, dass es als BEWEIS verwertbar ist (lt. Quelle), und nichtmehr nur als Indiz, was schon immer möglich war.

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