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PRISM: NSA-Chef äußert sich über Aufregung in Deutschland

Auf einer Veranstaltung im US-Bundesstaat Colorado hat sich der Chef des National Security Agency (NSA) explizit zur öffentlichen Aufregung in Deutschland über das Spionageprogramm PRISM geäußert. Darin zeigte er sich äußerst verwundert über die Reaktion der Deutschen.

"Wir sagen ihnen nicht alles, was wir machen oder wie wir es machen - jetzt wissen sie es", wird NSA-Chef Keith Alexander zitiert.

Die von Edward Snowden enthüllten gigantischen Abhörprogramme des NSA rechtfertigte Alexander wiederholt mit der Hilfe für europäische Länder. Neben Deutschland nannte er dabei auch Frankreich und Dänemark, die davon profitierten.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Chef, NSA, Aufregung, Prism, Keith Alexander
Quelle: www.zeit.de

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52 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2013 10:51 Uhr von Mankind3
 
+73 | -3
 
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Ich frage mich ob diese NSA Typen auch noch alle so gelassen reagieren würden, wenn man sie so ausspionieren würde.

Würde das jemand mit den USA von außen machen, dann wäre die kacke aber sowas von am dampfen. Aber wenn es die USA macht ist es natürlich vollkommen ok...
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19.07.2013 11:05 Uhr von losmios2
 
+8 | -40
 
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19.07.2013 11:10 Uhr von GroundHound
 
+54 | -2
 
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Es wird Zeit, dass wir den Amis einen Tritt in den Hintern geben und unsere volle staatliche Souveränität wieder herstellen.
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19.07.2013 11:16 Uhr von SHA-KA-REE
 
+36 | -1
 
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@losmios2

Das Haushaltsvolumen der NSA ist 20 Mal so hoch wie das des BND. Es ist also praktisch unmöglich dass der BND in ähnlichem Umfang tätig ist. Und die USA hat noch viele weitere Geheimdienste.
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19.07.2013 11:32 Uhr von Selle
 
+8 | -1
 
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Naja es wurde doch schon berichtet, das die USA diverse Tools zum ausspionieren nach Deutschland geschickt hat. Ich denke auch, das der BND finanziell nicht in der Lage ist, Programme dieser Größenordnung zu entwickeln oder gar zu unterhalten.

Bei uns kennt man das "kleinere Programm" etwas gelinde gesagt "Vorratsdatenspeicherung"
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19.07.2013 11:53 Uhr von fromdusktilldawn
 
+12 | -0
 
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man bin ich froh das wir die amis haben die auf uns aufpassen, stellt euch mal vor wenn wir die nicht hätten, das bei dem ganzen rumspionieren auch wirtschaftsdaten und regierungsdaten abfallen, was solls, hauptsache die passen auf uns auf das keine pösen islamisten uns in die luft sprengen
;-)
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19.07.2013 11:57 Uhr von Slaydom
 
+11 | -0
 
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Bald werden 10.000 weitere Dokumente veröffentlicht, mal sehen was dann noch alles rauskommt
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19.07.2013 12:07 Uhr von Azureon
 
+14 | -2
 
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"Die von Edward Snowden enthüllten gigantischen Abhörprogramme des NSA rechtfertigte Alexander wiederholt mit der Hilfe für europäische Länder. Neben Deutschland nannte er dabei auch Frankreich und Dänemark, die davon profitierten."

Und warum erfahren wir erst jetzt davon? Warum also die Geheimniskrämerei?

Die sollen aufhören, dass Ding auch noch als "gute Sache" zu verkaufen. Wie hieß es letztens? ganze 45 Terroranschläge von zehntausenden verhindert. Grandiose Ausbeute, dafür dass man potenziell jeden Menschen als verdächtig ansieht.
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19.07.2013 12:09 Uhr von Mankind3
 
+7 | -1
 
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Die USA genauer gesagt die Regierung scheint einfach nur noch paranoid zu sein, überall hat es Terroristen ect.

Seit 9/11 geht das doch schon so und man hat den eindruck das es von Jahr zu Jahr schlimmer wird.
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19.07.2013 12:52 Uhr von yeah87
 
+3 | -1
 
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Naja jetzt noch ein wenig ablenken mit einem militärischen eingreifen in syrien
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19.07.2013 13:46 Uhr von Atius_Tirawa
 
+10 | -1
 
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Dürfen wir nun sagen: "Wir wollen eure Hilfe nicht, verpisst euch aus unserem Land und unseren Leitungen?" Ich gehe davon aus, dass zumindest die Hälfte der Attentate weltweit auf amerikanische Geheimdienste, insbesondere NSA, zurückzuführen sind.... und um vor denen zu warnen braucht ihr niemanden abzuhören. Im Gegenzug bin ich dafür unser Abhörprogramm in Richtung USA zu intensivieren. Mal schauen wie dem Verein das dann gefällt. Saftladen... und die erwarten allen Ernstes das Snowden aus Ehrgefühl zurück kommt.... Die sind doch echte Lachnummern....
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19.07.2013 13:57 Uhr von Hallominator
 
+2 | -2
 
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Aber man muss es einfach mal so formulieren: Wenn Geheimdienste legal arbeiten würden, müssten sie ja nicht geheim sein.

Mich hat das ganze nicht wirklich überrascht, eine verdammte Schweinerei ist es jedoch trotzdem.

Und wer sich erwischen lässt... Hat gefälligst die Konsequenzen zu tragen! Ich glaube allerdings nicht, dass wir den USA da auch nur irgendeinen Kompromiss abringen können.... Selbst wenn, dann machen die Geheimdienste heimlich trotzdem weiter, weil das nunmal ihr Job is, ob es nun legal ist oder nicht.
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19.07.2013 14:15 Uhr von ghostinside
 
+0 | -3
 
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Achtung Verschwörung: (NS)D(A)P * NSU = USA
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19.07.2013 14:20 Uhr von Perisecor
 
+1 | -15
 
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19.07.2013 14:22 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -1
 
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na dann mal raus bitte ..... mit den Steuersünder und Mafia-Daten .... Kinderficker-Ringe ...... Menschenhandlorganisationen .......Korruption .... etc. ...

Wir wollen doch bei dem Aufwand wenigstens "ALLE" Kriminellen erwischen ... und nicht nur ein paar Islamisten ...

Die NSA und Die JA-zu-NSA-Politiker von Europa werden sich in Zukunft nämlich fragen lassen müssen - warum gewissen Verbrechen immer noch passieren werden ....die hätten verhindert werden können ... bzw. ausgeklärt mit dem Daten-Zirkus .....

Aber ...... ein Verbrecher hackt derm Anderen halt kein Auge aus !!
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19.07.2013 15:07 Uhr von Teffteff
 
+5 | -0
 
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@ Perisecor
Also ich sehe einen großen Unterschied darin "in einem anderen Land stationiert" zu sein zur Landes- oder Bündnisverteidigung oder ob einzelne Soldaten zu Ausbildungszwecken abkommandiert sind. Oder weißt Du wieder etwas was wir nicht wissen? Meines Wissens sind jedenfalls keine deutschen Einheiten (außer einzelne Sodaten zu Ausbildungszwecken) in den USA stationiert. Du kannst uns ja mal "whistleblowen" :).
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19.07.2013 15:14 Uhr von Perisecor
 
+1 | -6
 
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@ Teffteff

Dass keine deutschen Soldaten zur Landesverteidigung in den USA (oder auch Kanada) stationiert sind, ergibt sich doch aus der geographischen Lage. Die deutschen Einheiten dort sind, wenngleich teilweise auch dauerhaft stationiert, alle Teil von Ausbildungs- und Übungseinheiten.

Allerdings sind deutsche Soldaten in anderen NATO-Staaten zur Landesverteidigung stationiert - Frankreich, Niederlande, Türkei, (früher?) in den baltischen Staaten.


Das ist bei einem Militärbündnis natürlich völlig normal. Aber für manche scheint das ja etwas ganz Seltsames zu sein.
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19.07.2013 15:17 Uhr von Perisecor
 
+0 | -7
 
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@ Götterspötter

In der Vergangenheit wurden, sofern die Geheimhaltung das erlaubt hat, solche Daten an das FBI weitergeleitet. Das FBI bekam dafür dann die Lorbeeren und Verstrickungen der T1-Dienste blieben unbekannt.

Problematisch an deiner Forderung ist Folgendes:
Wenn Nachrichtendienste jede Erkenntnis sofort umsetzen oder sogar außer Haus geben, kann und wird die Erfassungsmethode kompromittiert.


U.a. deshalb hat Russland seine beiden in Deutschland gefassten Spionage ja auch nicht vor der Gerichtsverhandlung ausgetauscht, sondern möchte erst jetzt tauschen - bei der Gerichtsverhandlung mussten nämlich die Arbeitsweisen der deutschen Anti-Spionage dargelegt werden. (vgl. http://www.welt.de/... )
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19.07.2013 15:44 Uhr von Atius_Tirawa
 
+3 | -1
 
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@Perisecor... wie schön du doch Geheimdienst und NATO unter einen Hut vereinst. Scheinst da ja Näheres zu wissen. Meines Erachtens geht es hier um Geheimdienstaktivitäten und nicht um einen Einsatz innerhalb eines Verteidigungsbündnisses. Aber tröte du mal ruhig weiter, aus deinem Geschreibsel ist ja zu entnehmen das du wohl kein Deutscher bist. Also kehr vor deiner eigenen Tür die Leichen weg. Ich rechtfertige als Deutscher meine Meinung zu PRISM nicht vor Ausländern.
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19.07.2013 15:53 Uhr von Frambach2
 
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Verdächtig in meinen Augen ist zudem, dass die Damen und Herren der anderen Parteien, die sonst zu jedem "Sch..." einen Kommentar haben, sich zurückhalten..
Die Bewältigung, nicht nur dieser Affäre, folgt einer simplen Dramaturgie: Die Sache so lange in der Schwebe halten, bis auch dem geneigten Betrachter die Lust vergeht. Schon jetzt vernimmt man zunehmend die gewünschten Reaktionen: Langeweile, Desinteresse, Schulterzucken...
"""“Merkel hat Recht““: Deutschland ist kein ÜberwachungsStaat, dieses Privileg haben schließlich die Amis inne. Der eine ist halt Koch, der andere Kellner. Und dass dabei Verhöhnungen mit inbegriffen sind, sollte uns nicht sonderlich pikieren.
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19.07.2013 16:05 Uhr von Teffteff
 
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@ Perisecor
Na dann sind wir uns ja einig, dass sich einzelne deutsche Soldaten nur zu Ausbildungszwecken in den USA befinden. Im Übrigen ist Deutschland auch ein Sonderfall was ihre Auslandseinsätze betrifft. Das hat absolut garnichts mit der geografischen Lage sondern mit der deutschen Gesetzgebung (die sich aus der Historie ergab) zu tun. Dabei ist es irrelevant ob es sich um einen Bündnispartner handelt oder nicht.
So viel ich weiß handelt es sich bei stationierten Bundeswehrsoldaten in den Nato-Staaten entweder um zivile Stellen oder Gemeinschaftsbrigaden mit dem jeweiligen Land, aber nicht um eigenständige Kampftruppen, wie sie die USA überall auf der Welt unterhalten.

[ nachträglich editiert von Teffteff ]
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19.07.2013 16:13 Uhr von ElChefo
 
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Teffteff

"Meines Wissens sind jedenfalls keine deutschen Einheiten (außer einzelne Sodaten zu Ausbildungszwecken) in den USA stationiert. Du kannst uns ja mal "whistleblowen" :)."


Insgesamt sind etwas unter 2000 deutsche Soldaten in den USA stationiert. Nicht jeder davon ist zu Ausbildungszwecken abkommandiert. Alle unterstehen dem Bundeswerkommando US / CA.
Als Regeldienstleister - im Unterschied zu den Auszubildenden und Ausbildern - gibt es dort etwa das deutsche Verbindungsbüro bei der DIA, das VbdKdo CENTCOM, den VbdO beim SACT und USJFCOM.

...und viel aussagekräftiger, allerdings nicht bei den Amerikanern, sitzt ein komplettes, autonomes Jägerbataillon in Illkirch-Graffenstadten, Frankreich..
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19.07.2013 16:28 Uhr von Teffteff
 
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@ ElChefo
Na ist schon interessant. Wenn man googelt findet man so gut wie garnichts darüber. Laut Google sollen die Kräfte in Frankreich den Gemeinschaftsbrigaden angehören und unter deutsch/französicher Führung stehen. Welchen Auftrag hat denn aber das Bundeswerkommando US / CA? Darüber bringt man absolut nichts in Erfahrung.
Hoffentlich hast Du Dich da nicht verplaudert ;)

Wenn man etwas über VbdKdo CENTCOM sucht, dann handelt scheint es sich hier wohl auch um ein US-Kommando zu handeln, was den Vergleich mit US-Einheiten in Deutschland absolut nicht gleicht.

[ nachträglich editiert von Teffteff ]
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19.07.2013 16:31 Uhr von ElChefo
 
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PS:
Große Teile der USAREUR im EUCOM waren bis 2005/06 im Bedarfsfall für eine deutsche Unterstellung vorgesehen. Namentlich wäre das die 1AD gewesen, die durch das 2te Korps der Bundeswehr geführt worden wäre. Dermaßen eigenbrödlerisch waren "die Amis" dann ja doch nicht.

PPS:

Keine Sorge, da ist nichts geheimes dran. Das BwKdo US/CA ist "nur" truppendienstlicher Vorgesetzter aller in Amerika stationierten deutschen Soldaten. Du weisst, schon deutsche Bürokratie und diese manische Verwaltungssucht. Auf der Webpräsenz der Streitkräftebasis solltest du dich darüber informieren können.

Das JgBtl 291 gehört zur deutsch/französischen Brigade. Korrekt. Die Unterscheidung von Gemeinschaftsprojekten und "Eigenständigen" hatte ich beim Verfassen des Textes überlesen, du magst mir das vielleicht nachsehen.
Allerdings kann man diese "Eigenständigkeit" innerhalb der NATO jedem "woanders" stationiertem Verband absprechen, da überall für Ernstfallplanungen Partner- und Verbindungsverbände eingeplant und vorgesehen sind. Die Strukturen sind vorhanden, allerdings werden diese nur ausgeplant, nicht auch schon jetzt erhalten, da der "Fall der Fälle" absolut unwahrscheinlich ist und damit auch eine solche Finanzierung keinen Sinn macht. So läuft es halt weitestgehend auf Gemeinschaftsprojekte wie Übungsplatzaufenthalte und im sehr eng begrenzten Rahmen Partnering in Auslandseinsätzen hinaus.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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19.07.2013 16:36 Uhr von Teffteff
 
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@ ElChefo

Ja gibt es denn nun US-Streitkräfte in Deutschland die der Bundeswehr unterstehen oder eigenständige Bundeswehreinheiten in den USA ?

Ich habe darüber keine Beweise gefunden. Vielleicht kannst Du und Perisecor ja mal behilflich sein.

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