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Autowerke vor dem Aus weil Autos in Zukunft aus dem 3D-Drucker kommen? (Update)

Vor Kurzem wurde berichtet, dass es bald das erste Auto aus einem 3D Drucker geben soll (ShortNews berichtete). Nun ist es soweit: "Urbee 2" ist fertig.

Bis auf den Motor, einige Teile des Chassis und die Reifen kommt der Wagen komplett aus einem Drucker. Insgesamt 50 Teile wurden in rund 2.500 Stunden "ausgedruckt".

Eine bekannte Managementberatung stellte jetzt die Theorie auf, dass bis 2035 die großen Autowerke schließen werden. Denn dann sollen Autos aus dezentralen 3-D-Schnelldruckstationen kommen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Update, Zukunft, 3D, Drucker
Quelle: www.autobild.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2013 08:29 Uhr von Jaecko
 
+3 | -0
 
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Da müssen die Schnelldruckstationen aber verdammt schnell sein; wenn man mal schaut, wie schnell die bisherigen Pressendie Teile raushauen...
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19.07.2013 09:04 Uhr von vmaxxer
 
+3 | -3
 
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2500 Stunden (= über 100 Tage). Ohne Motor.
So schnell kann ein 3D Drucker gar nicht werden das sich das rentiert.
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19.07.2013 09:13 Uhr von TQ.
 
+9 | -0
 
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allein schon die ganzen vorschriften bezüglich festigkeitsprüfung von teilen verhindern das autos jemals aus dem 3D drucker kommen werden.
die europäische autoindustrie hat da vorgesorgt.
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19.07.2013 09:20 Uhr von krypton83
 
+3 | -0
 
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In der Quelle ist nicht von einigen Teilen des Chassis die Rede, sondern von Chassisteilen. Das hört sich für mich eher nach der Mehrheit der Teile des Chassis an. Ergibt auch Sinn, angesichts der Stabilität. Ergo sind nur Karosserieteile und Interieurteile aus dem Drucker. Karosserieteile müssen vor der Lackierung aufwändig geschliffen werden, da die Oberfläche von diesen 3D-Druck-Teilen recht rau ist. Bei den Interieurteilen wirds auch nicht viel anders sein. Wenn Interieurteile (wie meistens) kaschiert werden, hat man auch nicht mehr viel vom 3-D-Druck. Es gibt einfach keinen Grund, warum man von Spritzgussteilen auf 3-D-Druck umsteigen sollte, wenn es um Serienfertigung geht. Und mal schnell beim Drucker um die Ecke einen neuen Stoßfänger ziehen, geht auch nicht weil die Teile alle nachbearbeitet werden müssen.
Das kommt davon, wenn eine Managementberatung Theorien aufstellt.

[ nachträglich editiert von krypton83 ]
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19.07.2013 09:28 Uhr von schildzilla
 
+1 | -0
 
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein gedrucktes Auto im Moment alle Sicherheitsvorgaben in Deutschland erfüllen würde.
Das Auto müsste entweder ziemlich brüchig oder ziemlich weich sein.
MINDESTENS der Rahmen dürfte jedoch nicht gedruckt werden.
Die Felgen z.B. würden niemals einer so hohen Belastung standhalten.

Daher meine Vermutung:
Einzelne Bauteile kommen sicher bald aus dem Drucker, aber kein ganzes Auto.
Und Scheiben oder Reifen lassen sich auch noch nicht drucken, ganz zu schweigen von Teppichen und Polstern ;)
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19.07.2013 09:56 Uhr von guitar.gangster
 
+1 | -0
 
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Ein Hoch auf die Kompetenz der bekannten Managementberatung. Scheinen ja ausschließlich Experten zu sein.
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19.07.2013 11:35 Uhr von Gizmo0815
 
+1 | -1
 
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Druckguss von Kunststoffteilen geht in der Massenproduktion viel schneller und billiger als 3D Druck.
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19.07.2013 14:49 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -0
 
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2035 ..... ???? ja klar doch :D :D :D - ..... tolle Experten ?!?

Da wundert es nicht das wir eine Wirtschaftkrse haben ... bei diesen Denkblasen :D
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19.07.2013 17:30 Uhr von dragoneye
 
+0 | -0
 
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Fertigungstechnik ist schon eine kleine Kunst.

Natürlich werden bestimmte Teile irgendwann aus dem 3D Drucker kommen.
Aber die meisten Bauteile lassen sich auf andere Arten sicher schneller und billiger produzieren.

Es gibt schon einen erheblichen Unterschied, ob ein Bauteil per Laser ausgeschnitten wird, in einer Presse "ausgestanzt" wird oder am Ende doch gegossen wird.

3D Druck lohnt sich sicherlich nur bei Prototypen bei denen es auf die erste Form ankommt (Rapid-Prototyping) oder Kleinstserien Bauteilen, ohne die entsprechenden Festigkeit/Elastizitäts etc. Eigenschaften aufweisen zu müssen.

Aber vielleicht in einen fernen Zukunft sind 3D Drucker derart filigran, daß bereits auf Atomebene die jeweiligen Atome ausgedruckt werden können. Dann, und nur dann kann auch ein Auto aus dem "Drucker" kommen. Bis dahin ist es Blödsinn und das Consultant Büro hat echt keine Ahnung.
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19.07.2013 23:22 Uhr von lopad
 
+1 | -0
 
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Managementberatung so so... Irgendwelchen Anzugträger die in ihrem Leben noch nie eine Industriehalle von Innen gesehen geschweige denn dort mal gearbeitet haben meint das die Autos bald aus dem 3D Drucker kommen.

Joa... was solls.

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