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EU-Kommission will in Europa die Nuklearenergie wieder ausbauen

Der Bau und der Betrieb von Atomkraftwerken soll innerhalb von Europa wieder erleichtert werden. Dies will die EU-Kommission laut einem Zeitungsbericht durchsetzen. Es gibt einen Entwurf für eine Beihilferichtlinie, in dem der Ausbau der Nuklearenergie als Ziel der EU bezeichnet wird.

Um das Ziel zu erreichen, könnten auch Finanzhilfen der einzelnen EU-Staaten nötig werden. Die deutsche Regierung hat den Plänen der EU bereits widersprochen. Dagegen haben Litauen, Frankreich, Großbritannien und Tschechien sich für die Pläne ausgesprochen.

EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia will die neue Richtlinie nach Ablauf der Sommerpause vorlegen und diese dann im Frühjahr nächsten Jahres verabschieden lassen. Deutschland hatte erst im März 2011 den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU-Kommission, Ausbau, Nuklear-Energie
Quelle: www.handelsblatt.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.07.2013 07:04 Uhr von Borgir
 
+15 | -13
 
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Sorry, aber wenn es nicht anders geht weil eben nicht genug investiert wird und das Geld lieber andernorts verbrannt wird, ist das der einzige Weg, um eine bezahlbare Stromversorgung zu gewährleisten.
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19.07.2013 07:08 Uhr von montolui
 
+4 | -4
 
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...genau...
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19.07.2013 07:31 Uhr von Allmightyrandom
 
+16 | -1
 
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Was macht das schon wenn der Strom dank unfairer EEG bald 50 Cant/kwH kostet! Die Großkonzerne bekommen ihn doch für 5 Cent/kwH und weniger, damit die Berliner Verkehrsbetriebe international wettbewerbsfähig bleiben.... ?!

Es wird viel zu viel reguliert wo nicht reguliert werden sollte! Und da wo es nötig ist passiert nichts.

Krähe, Auge und so...
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19.07.2013 07:53 Uhr von mort76
 
+23 | -7
 
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Redculli,
kannst du mir erklären, aus welchen Gründen es nötig ist, die Kosten für Ökostrom künstlich hochzurechnen und die Kosten für Atomstrom künstlich runterzurechnen, indem nur ein Teil der Kostenfaktoren berücksichtigt werden, und warum die Konzerne die Ökostromumlage in doppelter Höhe an die Verbraucher weitergeleitet haben?
Warum haben die Konzerne es nötig, im WINTER über Stromengpässe wegen der erneuerbaren Energie zu jammern, wärend sie gleichzeitig so viel Strom wie nie ins Ausland exportieren?
Ganz abgesehen davon, daß die größten Probleme dadurch entstehen, daß die Konzerne nicht, wie vertraglich vereinbart, das Stromnetz ausgebaut haben- die haben ihren gigantischen Gewinn lieber an die Aktionäre ausgeschüttet statt in die Infrastruktur zu investieren.
Und die mangelnde Vertragserfüllung trotz prall gefüllter Kassen wird jetzt als Argument gegen den Ökostrom benutzt.

Das sollte ja wohl alles nicht nötig sein, wenn das, was man da so erzählt bekommt vom "billigen Atomstrom" und dem "teuren Ökostrom" stimmt, nicht wahr?
Wozu dienen wohl diese Falschinformationen und diese Propaganda?
Fällt dir da vielleicht was auf, Redculli?

Eigentlich seid ihr Atomstrombefürworter diejenigen, die alles windelweich sehen- von der Subventionierung des Atomstroms, die es hier seit 50 Jahren gibt, über die nicht vorhandene Endlagerstätte bis hin zum Risiko eines GAUs...IHR seid die Träumer, wenn ihr von "sicherer Atomkraft", "billiger Atomkraft" und "sicheren Endlagern" phantasiert...weil nichts davon existiert.

Ökostrom hingegen ist sicher und funktioniert, und...du wirst die Meldung letztens sicher mitbekommen haben:
Die regulären Kraftwerke sind unrentabel geworden.
Wie kann das sein, wenn sie ja doch angeblich billiger produzieren als die Öko-Konkurrenz?
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19.07.2013 07:53 Uhr von Bildungsminister
 
+8 | -2
 
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Atomkraft hin oder her, aber auch hier vermisse ich eine Idee dazu, wohin mit den Resten. Ich sehe Atomkraft per se nicht als kritisch an, aber man muss sich eben auch auf die Endlagerfrage verständigen, und während uns da manches Nachbarland weit voraus ist, diskutieren wir da seit 40-50 Jahren drüber. Fakt ist, in Deutschland will es niemand vor der Tür haben, und das wird so wohl auch weiter gehen.

Es ist aber wohl auch ein Irrglaube, dass eine Rückkehr zur Atomkraft die Stromkosten je wieder senken würde. Das hat noch nie funktioniert und wahrscheinlich würde es aus welchen Gründen auch immer sogar teurer werden. Mal davon ab, dass ein Großteil der Kosten beim Strom nicht durch die Erzeuger kommt, sondern z.B. durch Steuern und co.
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19.07.2013 08:04 Uhr von wombie
 
+16 | -3
 
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Klar, da haben lobbyschleimer mal wieder die Vorgabe direkt selbst geschrieben. Diese korrupten EU-schmarotzer koennen ruhig alle in der Gosse verrecken.
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19.07.2013 08:05 Uhr von hugrate
 
+13 | -5
 
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@Borgir: Absoluter Unsinn. Atomstrom ist defintiv nicht der billigste Strom. Der erste Verkaufspreis, klar, der ist ziemlich niedrig aber alle Folgekosten sind ausnahmslos NICHT berücksichtigt (wie auch, wenn kein Endlager und die damit verbundenen Kosten vorhanden sind bzw. die Kosten noch gar nicht zu beziffern sind). Alle "Nebenkosten", wie z.B. Castortransporte, usw. werden nicht über den Strompreis konsolidiert sondern über die Steuereinnahmen. Nur aus dem Grund scheint Atomstrom so günstig zu sein. Auch wenn erneuerbare Energien hoch subventioniert werden sind die Kosten jetzt schon fix - obgleich sie recht hoch erscheinen. Die Kosten die für atomare Energie noch auf uns alle, auch die, die sie gar nicht nutzen, zukommen werden eklatant hoch sein und dann ist die alte Leier vom günstigen Atomstrom auch endlich gegessen - und wir alle dürfen mal wieder bezahlen
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19.07.2013 08:20 Uhr von RycoDePsyco
 
+2 | -8
 
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Ich zahle für mein Strom 20 Cent, 100% Ökostrom. Das lebenslang, was will ich mehr.

Ihr seid eben nicht schlau, oder ihr informiert euch nicht, ich weis wie es geht.

^^

Wenn de es wissen willst, einfach mal fragen, statt Dünnschiss zu schreiben.

[ nachträglich editiert von RycoDePsyco ]
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19.07.2013 09:09 Uhr von F. I. Mad Axle
 
+2 | -4
 
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Von 12 bis Mittag gedacht, wie immer.

Vorräte bereits beim derzeitigen Verbrauch bis ca. 2070 erschöpft, siehe:

http://www.bau-energiekonzepte.de/...
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19.07.2013 09:13 Uhr von vmaxxer
 
+6 | -1
 
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... und in Dland zahlt der Staat (also wir) für die Entsorgung des Atommülls. Inklusive allem drum und dran.
Allein deswegen ist Atomstrom "günstig".

Axso, die Befürworter hier haben sicherlich dann ja auch nichts dagegen wenn in ihrer Nachbarschaft ein Zwischen- oder gar ein Endlager gebaut wird.
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19.07.2013 10:10 Uhr von pest13
 
+5 | -2
 
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Wer hier über Ausbau der Kernraftwerke jubelt, sollte seinen Keller räumen, oder gar vergrössern, um dort Atommüll zu lagern.
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19.07.2013 10:27 Uhr von ghostinside
 
+2 | -2
 
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Atomkraft = DM

Weil früher ja alles besser und vor allem billiger war (wers glaubt) will man wieder zurück in die Steinzeit. Aber so ist der Deutsche.
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19.07.2013 10:43 Uhr von Klugbeutel
 
+1 | -1
 
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Für Merkel ist es kein Problem an einem Tag das eine zu Labern und am nächsten Tag das Gegenteil davon zu machen
- insofern ist alles möglich, auch der Ausstieg aus dem Atomausstieg
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19.07.2013 10:49 Uhr von maxyking
 
+3 | -0
 
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Es glaubt doch wohl keiner das dank Atomstrom die Strompreise auch nur einen Cent fallen. Ganz zu schweigen für die schön auf alle um verteilten kosten für Endlagerung. An AKW´s verdienen nur die Stromkonzerne und wenn sie sich die auch noch mit EU Fördergeldern finanzieren lassen können ist das natürlich noch besser.
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19.07.2013 11:17 Uhr von Jason31
 
+3 | -1
 
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@F. I. Mad Axle

Völlig richtig, ehr sogar noch früher. Da hier noch in den nächsten Jahren einige dazu kommen.

@Halma

Das hast du völlig richtig beschrieben. Vielmehr noch: Es gibt eigentlich keine billigere Energiequelle als Sonne oder Wind. Beides gibt es zu genüge und tag täglich zu genüge.
Gewiss: Windräder und Solar-Kraftwerke kosten Geld und produzieren ihrer seits einzeln genommen weniger Energie pro Investionsstandort. Allerdings laufen diese Dinger dann im Anschluss längerfristig - und vor allem risikolos - mit minimalem Wartungsaufwand.
Nicht zuletzt stärkt es die Ausfallsicherheit unseres Stromnetzes, da fragmentierte Stromerzeugung der Ausfall einzelner Stromerzeuger in diesem Netz egal sein kann.


Bitte mich jetzt nicht falsch verstehen: Den einzigen Ausstieg mag man kritisch sehen. Ich bin der Meinung das wir gerade unsere Deutschen AKW hätten getrost viel länger laufen lassen können. Falsch war es aber eindeutig den Ausstieg vom Ausstieg einzuleuten und sich im Zuge der Ursprünglichen Verhandlungen dann auch noch darauf zu einigen die ÄLTESTEN AKWs weiter laufen zu lassen, anstelle der modernsten.
Ich glaube aber, das ohne diesen Ausstieg der Netzumbau nie in dieser Zeit ins Rollen gekommen wäre. Das durch gesetzliche Ausnahmen die EEG pervertiert wurde, ist verschulden der Politik - es kann und darf nicht sein, dass z.B. jeder Golfplatz sich von der EEG befreien kann (kein Witz).
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19.07.2013 13:03 Uhr von yeah87
 
+1 | -0
 
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Was für ein Glück das ich irgendwann Sterben werde.

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