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Depressionen sind für Reiserücktrittsversicherung kein Grund zu zahlen

Das Amtsgericht in München hat beschlossen, dass ein Leistungsausschluss für Depressionen bei einer Reiserücktrittsversicherung zulässig ist (AZ 172 C 3451/13).

Beim Mann des Klägerehepaars wurde kurz nach Buchung einer Pauschalreise eine Depression diagnostiziert. Das Paar hatte vor der Diagnose eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen, die sie nun in Anspruch nehmen wollten. Der Versicherer verweigerte die Zahlung mit Hinweis auf die AGB.

Psychische Erkrankungen sind laut diesen ausgeschlossen. Das Gericht urteilte zum Wohle der beklagten Versicherung, die nach Ansicht des Gerichts ausreichend auf die Klausel hingewiesen hatte und diese somit nicht überraschend sei.


WebReporter: braincontrol
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Depression, Zahlung, Reiserücktrittsversicherung
Quelle: www.gesundheitsnewsfeed.de

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