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Alternative für Deutschland: "Häusler ist ein selbst ernannter Experte"

Der rheinland-pfälzische Landesverband der Alternative für Deutschland (AfD) greift in einer Pressemitteilung den Diplom- Sozialwissenschaftler Alexander Häusler scharf an.

Häusler hatte in Interviews behauptet, die AfD sei gefährlich. In ihr seien Personen mit rückwärtsgewandten Positionen und die Partei sei offen für Leute aus Splittergruppen vom rechten Rand.

Die AfD weist das als "diffamierende Parole selbst ernannter Experten" zurück. Vertreter extremer Positionen würden von der AfD bei Mitgliedsanträgen konsequent abgelehnt. Häusler selbst sei eine Bedrohung, da er - so die Sicht der AfD - die Wahrung der Grundrechte als "gefährlich" bezeichne.


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WebReporter: niederntudorf
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Experte, Alternative für Deutschland, Alexander Häusler
Quelle: bundespresseportal.de

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18.07.2013 15:57 Uhr von niederntudorf
 
+9 | -5
 
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Kaum hat jemand ein Fachhochschul-Diplom nach 6 Semestern bekommen, tritt er schon in im Fernsehen und den Medien als "Rechtsextremismusexperte" auf.

Noch nicht einmal promoviert ist dieser "Forscher".

Bezahlt vom dummen Steuerzahler, der in Deutschland offenbar in erster Linie für sämtliche sinnfreien Ausgaben rundum zur Ader gelassen wird.

[ nachträglich editiert von niederntudorf ]
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18.07.2013 16:04 Uhr von Bildungsminister
 
+6 | -4
 
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Interessanterweise lässt sich die AfD in ihrer Antwort ja auf das selbe Niveau herab wie der kritisierte Alexander Häusler. Auch was niederntudorf hier sagt ist so absolut falsch. Häusler ist seit über 30 Jahren im Bereich Sozialwissenschaft tätig, und forscht dort seit einer halben Ewigkeit zum Thema Rechtsextremismus.

Im Übrigen hat er dabei gemessen an der Berufserfahrung mehr der selbigen, als z.B. Herr Lucke. Wie wäre also wenn man den Satz aus dem Kommentar umstellt:

"Kaum hat jemand ein Fachhochschul-Diplom nach 6 Semestern bekommen, tritt er schon in im (?) Fernsehen und den Medien als "Finanzexperte" auf. Bezahlt vom dummen Steuerzahler, der in Deutschland offenbar in erster Linie für idiotische Ausgaben rundum zur Ader gelassen wird."

Wo da nun der Unterschied sein soll erklärt sich mir nicht ganz. Aber offenbar hat die AfD solche niveaulosen Attacken mittlerweile nötig, da sie knappe 2 Monate vor der Bundestagswahl immer noch bei mickrigen 2-3 Prozent rum dümpelt. Da bleibt wohl nur noch wild um sich zu beißen, eventuell reagiert ja jemand drauf.
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18.07.2013 16:12 Uhr von MRaupach
 
+2 | -6
 
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Och menno... ich hatte schon Hoffnung, dass mein flehen erhört wurde und nun anständige AfD News kommen ;(

Ich hab immernoch keine vernünftige ödp News und auch noch keine Vernünftige PDV news gefunden für meine Kampagne und schon wieder wird hier eine News ohne Inhalt abgeliefert.

Das traurige ist: Bei den meisten Meinungsnews, konnte ich immerhin inhaltlich zumindest der AfD-Parteimeinung zustimmen, auch wenn ich die Art der News nicht leiden kann, aber bei dieser hier suche ich noch nach dem Inhalt.

Naja ich mache bei meiner Kampagne für Sonstige Parteien wieter, d.h bei jeder AfD-Werbenews versuche ich eine News zu einer anderen unter 5% Partei zu finden und die Partei wird ausgewürfelt:

4 - Die Partei

Gott nur noch Parteien zu denen ich nichts finde ;)

Ach aj hier sind übrigens alle 100% von mir sicher erkannten AfD-Werbeaccounts, dh. Accounts, welche nicht älter sind als Februar diesen Jahres und NUR Pro-AfD News verfasst haben!

peritrast
anaximander
epidiaskop
hallmackenreuther
artaxerxes
skytrain
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18.07.2013 16:34 Uhr von Jason31
 
+3 | -3
 
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@Bildungsminister

Das war doch einfach ein klassicher "Heberal" - so nenn ich das jetzt. Also dass, wenn man einfach die Realität so zurecht rückt, das sie zu den eigenen Argumenten passt :)

Im Übrigen hat Häusler sehr wohl recht. So streitet ja Lucke selbst nicht einmal ab, dass die AfD auch Rechtsextreme anziehe. Wiegelt dies aber damit ab - zumindest versucht es -, indem er sagt, dass dieses Schicksal auch andere neu gegründete Parteien ereile. Nungut, nicht ganz falsch, aber auch eben nicht ganz richtig.

Wie ich dazu woanders schon einmal schrieb: Das ist hohle Polemik einer NPD oder gar NSDAP würig, mit Programminhalten einer FDP+. Also ganz weit entfernt von sachlicher Auseinandersetzung.
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18.07.2013 17:03 Uhr von niederntudorf
 
+3 | -4
 
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Putzig zu lesende Kommentare.

Bleibt aber dabei: Ein Diplompolitologe mit 6 Semestern, weder promoviert noch habilitiert, bläst sich mit Steuergeldern zum Extremismus-Experten auf. Das ist nun wirklich extrem.

Kein Wunder, dass bei dieser Steuergeldverschwendung die ernsthaften Leistungsträger-Fakultäten wie Medizin, Pharmazeutik, Ingenieurswissenschaften usw. kein Geld für vernünftige Forschung haben. Das Geld der Häuslerei gehört in die Krebsforschung - da fehlt es an allen Ecken und Enden, weil die PolitkerInnen keine Ahnung haben, was tatsächlich gebraucht wird und den Zaster für Softbrain-Wissenschaften und Genderklamotten verjubeln.
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18.07.2013 17:21 Uhr von Jason31
 
+3 | -1
 
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@niederntudorf

Ahhh, lass mich das noch einmal zusammen fassen:
Deiner Ansicht nach müsse man also die Pharma-Sparte massiv mit Steuermitteln voll pumpen, damit diese wiederum im Anschluss über den Umweg der Krankenkassen und letzlich auch meinen Beiträgen, den Konsumenten für Medikamente und dessen Entwicklung zur Kasse bitte, die wir alle einst bereits mit Steuermitteln vorfinanziert haben?
Interessante Ansicht. Wird das in Kürze Teil des Wahlprogramms?

Interessant ist auch die Auffassung das ein Titel und ein Abschluss über Qualifizierung maßgeblich entscheidet. Bis vor kurzem war ich mir relativ sicher, Qualifikation erkennt man daran, ob jemand Sachverstand zeigt. Was im übrigen exakt das Gegenteil ist von: Mit dem Diplom wedeln. Nur damit wir uns da richtig verstehen.

Angesichts der bisherigen Äußerungen der AfD muss ich mich sogar fragen ob der gute Herr Lucke überhaupt Maroökonom ist, zumindest wäre das im Kontrast durchaus verwunderlich. Denn mit sonderlich viel Sachverstand scheint die AfD nicht vorzugehen.
Demnach ist mir da eine Putzfrau mit abgebrochener Schule - die korreckt arbeitet - wesendlich lieber, als ein Makroökonom, der hier defizite aufzuweisen hat.

Aber bitte, ist euer Führer... ähm Vorstand.

[ nachträglich editiert von Jason31 ]
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18.07.2013 17:41 Uhr von Bildungsminister
 
+5 | -2
 
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@ niederntudorf

Du hast gerade auf der Top10 der größten Unsympathen bei SN eine Spitzenposition eingenommen. Wenn das die AfD ist, die du da in deinen abstrusen Thesen versuchst zu legitimieren, dann kann man nur hoffen, dass die aktuellen 2% in der Wählergunst schon das Maximum darstellen.

Da kommt also jemand her und übt Kritik an der AfD, in einem Metier, bei dem vollkommen egal ist was für ein Diplom er hat, weil er 30 Jahre Berufserfahrung hat, und die einzige Reaktion die sich daraus ergibt ist ein entarteter Beißreflex. Auf seriöse Weise hätte man sich mit der Kritik beschäftigt, und sie sachlich widerlegt. So gehen zumindest zivilisierte Menschen mit Kritik um.

Soziales und Kultur, die Fachbereiche des Herrn Häusler, als unnütz abzutun, ist mitunter ein Grund warum die Gesellschaft derart entartet ist, dass wir heute dort stehen wogegen die AfD eigentlich kämpft. Aber ich vergaß - Die AfD setzt sich aus CDUlern und FDPlern zusammen, die in hohem Maße dem Bonzentum angehören, und denen es bei ihrer Politik primär darum geht das eigene Kapital zu sichern und zu mehren, und nicht um das Geld der Menschen, wie es gerne behauptet wird. Dass solche Menschen keinen Sinn für Themen haben, die nicht dem Kapitalismus geschuldet sind, verwundert dabei im Grunde gar nicht.
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18.07.2013 17:52 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Auf "Fachleute" gebe ich gar nichts.
Ich habe jahrelang die EDV in einer Finanzberatung gemacht, wo 60% der Finanzberater selbst pleite waren (die eidesstattliche Erklärung abgegeben hatten). Darüber hinaus kenne ich mindestens drei Firmenberater die heute selbst insolvent sind. Auch einen konkursen Schuldenberater.
"Fachleute" heisst gar nichts.
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18.07.2013 18:10 Uhr von niederntudorf
 
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@ Jason 31:

Nein, nein - nicht im Geringsten für die Pharmasparte, das ist es ja. Manche Insider wissen, dass an den Universitäten eigene Lehrstühle für Pharmakologie / Toxikologie existieren, die staatlich betrieben und nicht weisungsgebunden forschen (sollten). Wenn die natürlich kein Geld vom Staat bekommen, weil es für Unfug-behafteten Gender-Krimskrams rausgeschmissen wurde, haben wir das Ergebnis, tatsächlich von der Industrie abhängig zu sein. Aber das ist nicht die böse Industrie, sondern die nackte Politiker-Dummheit.

@Bildungsminister

Das sind keine abstrusen Thesen, sondern schlicht ein - man höre, lese, staune ! - Leistungsanspruch. Dass so etwas in den typischen Softbrain-"Forschungsprojekten" nicht zum Tragen kommt, sehen Sie an Ex-Diplomand, 6 Semester, Häusler. Hier quatscht jeder und alle haben Recht. Oder wie hoch-wissenschaftlich schätzen Sie Herrn Häuslers Extremismus-wissenschaftliche Feststellung einer "Rückwärtsgewandtheit" ein? Das ist doch reines Tendenzgequatsche - mal vorwärts betrachtet - oder ?

@ThomasHambrecht

Dafür braucht man in der Branche nicht gearbeitet zu haben. Es ist Beweislage, dass Stock-picker nicht einmal den Index schlagen können - also im Grunde keine Ahnung haben.

@ Alle: Noch Fragen ?
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18.07.2013 20:13 Uhr von Jason31
 
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@niederntudorf

Es gibt viel mehr in diesem Lang als nur Universitäten, und eben das würde ein "Insider" wissen. Forschung und Entwicklung läuft hier zu Lande jedoch etwas anders, als Du es dir hier vorstellst. Wir haben nicht nur Universitäten, sondern auch eine vielzahl von Fachhochschulen, um nur mal den rein Staatlichen Teil im Bereich Forschung zu bennen. Dem gegenüber stehen eine ganze Reihe von Instituten und Stiftungen, um nur mal das Fraunhofer Institut als eines zu bennen. Neben diesen rein auf Forschung ausgerichteten Einrichtungen gibt es etwas viel entscheideneres: Die Privatwirtschaft. Jedes Jahr beantragen Unternehmen der Privatwirtschaft unzählige Millionen aus Deutschen und EU Fördertöpfen, welche in der Regel auf 2 oder 3 Jahre angelegt sind, bzw. bewilligt werden. Das ist frei verfügbares Geld, was nicht zurück gezahlt werden muss, selbst bei Misserfolg des Projekts. Das ist eine ausreichende und üppige Finanzierung von Forschung und Entwicklung an der Quelle: Nämlich den Unternehmen die damit die Wirtschaft voran bringen. Jene Unternehmen sind es dann, die FHs und Unis (unter anderem) auf diesen Mitteln dann wiederum als Kooperationspartner hinzuziehen. Diese FHs und Unis sind es dann, die ihr zutun in Form von "bezahlter Dienstleistung" zu Geld machen. Dieses System ist gut, und zielgerichtet - da es verhindert das übermäßig an Dingen geforscht wird, die niemanden interessieren. Es existiert also ein gutes selbst regulierendes F&E-System, wo ich finde, dass der Staat an diesem Konzept nicht herum fingern sollte um dieses Gleichgewicht zugunsten kurzsichtiger Polit-Strategien zu opfern.

Wir brauchen nicht mehr Geld an den Unis, wir brauchen zu aller erst mehr Hirn in den Kopfen und weniger RTL Vormittagsprogramm. Beruflich bedingt habe ich mit zahlreichen (über die Jahre) Studenten zu tun, und muss leider ganz klar sagen, dass ich einen Großteil derer eindeutig nicht in irgend einem Unternehmen dieser Welt gut aufgehoben sehe. Wenn es nicht die Einstellung "ich würd mich gern bei ihnen als Chef bewerben" ist, so kommt zumindest "Machen gern! Verantwortung? Nein, das ist nicht mein Ding..." zum Tragen. Egal wie gut auch immer ausgebildet, ist so jemand schlicht nicht zu gebrauchen. Deswegen habe ich auch gesagt, ist es zunächst irrelevant welchen Titel jemand bekleidet.

Weswegen es auch vollkommen Niveaulos ist einen Herrn Häusler auf dieser Basis zu kritisieren.

So heißt es auf der AfD-Seite selbst zum Thema "Einschätzungen von Wissenschaftlern":

Zitat: "Alexander Häusler sieht in den Erklärungen der AfD Überschneidungen mit rechtspopulistischer Rhetorik. Die entworfenen „nationalen Untergangsprophezeiungen“ fänden sich bei allen rechtspopulistischen Parteien in Europa, die auch „die gleichen Angstthemen und Ressentiments aufgreifen“. Es werde versucht, über das Thema Euro Ängste für eine „Politik des chauvinistischen Wutbürgertums nutzbar zu machen“. "

Und wo der Mann nun Unrecht hat (was den Vorwurf mangelnder Qualifizierung legitimieren würde), würde ich da mal gerne wissen wollen.
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18.07.2013 23:23 Uhr von Maennerschmied
 
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Die AfD "nieder- unken"? funzt nicht mehr.
Allein in Baxern konnten nach einem U-Boot- Angriff gegen die Wählerliste die AfD - Leute trotz "Vorstandsquerelen" in nur 1,5 Wochen statt den benötigten 2.000 mehr als 7.500 Unterstützer- Unterschriften sammeln, deutschlandweit 80.000.
Bei Bild.de erreichte die AfD in der Sonntagsfrage bei mehr als 400.000 (!!!) abgegebenen Stimmen mehr als 15%.
Also- Ihr CDUSPDFDP-Grünen- U-Boote: Um es vorsichtig auszudrücken: Ihr seid am Arsch. Ihr wisst es nur noch nicht.
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19.07.2013 16:53 Uhr von cheetah181
 
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@Maennerschmied: "Also- Ihr CDUSPDFDP-Grünen- U-Boote: Um es vorsichtig auszudrücken: Ihr seid am Arsch. Ihr wisst es nur noch nicht."

Seid ihr eigentlich alle Erstwähler oder habt ihr die grandiosen Piraten-Vorhersagen vor der letzten Wahl vergessen?

"Bei Bild.de erreichte die AfD in der Sonntagsfrage bei mehr als 400.000 (!!!) abgegebenen Stimmen mehr als 15%."

Wenn die BILD-Leserschaft die nächsten Wahlen bestimmt dann sind wir alle im Arsch. Zum Glück ist jede Web-Umfrage so representativ wie die Meinung auf ShortNews.
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19.07.2013 19:04 Uhr von mort76
 
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cheetah,
vor allem, weil die AfD kaum einen Koalitionspartner finden dürfte...also, inwiefern da irgendwer "am Arsch" sein wird, weil da möglicherweise eine Partei prozentual unterhalb der Grünen herumwurstelt, erschließt sich mir nicht...was sollten die denn tun können?
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19.07.2013 19:28 Uhr von niederntudorf
 
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@ Jason31:

Das Geld noch mehr vergiesskannen als bisher - das kann es doch nicht sein. Deshalb kommt die Forschung - bleiben wir bei der Pharmazie - nicht vom Fleck: Das Geld verrieselt , alle bekommen etwas bis zum letzten nutz- und sinnlosen Genderinnenforscher und lokale Exzellenz bleibt trockengelegt.

Einer mit Diplom von der Fachhochschule - das ist nun wirklich unterste Kategorie aller versuchten "Forschungstätigkeit". Manchen Insidern ist bekannt, dass für das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten eine Promotion Voraussetzung ist. Noch nicht mal das hat Herr Forscher Häusler, geschweige denn eine Habilitation, und sei sie nur von der Fachhochquetsche.

Das aber sind Specialia, mit denen man die Leute in diesem Forum wohl überfordert.
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20.07.2013 10:59 Uhr von Jason31
 
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@niederntudorf

"Einer mit Diplom von der Fachhochschule (...)"

Noch einmal in aller Deutlichkeit: Ich führe keine Diskussion auf einer Basis die Qualifikation von Titel in abhängigkeit setzt. Demnach müsste Frau Doktor Merkel ja die perfekte Person sein, wo mir dann kein Grund einfallen würde eine AfD zu gründen: Geht doch zur CDU, da ist ein Fachmann am Steuer! Offen gestanden finde ich diese Argumentationsgrundlage sogar über alle Maßen dumm und über alle Maßen denunzierend. Dieses Niveau von "ich bin etwas besseres" gehört in keine politische Auseinandersetzung und damit macht man sich keine Freunde, außer bei Dummköpfen an einem Stammtisch...
(ich hoffe ich war nun deutlich genug)

Zur Forschung:
Allein dieser fortlaufende unsinnige Verweis auf "Genderinnenforscher" ist bereits fehl am Platz. Es ist vermessen, um nicht zu sagen arrogant, die Meinung zu vertreten "man selbst" wisse deutlich besser wo forschungsgelder aufgehoben sind, sucht sich eine Hand vor heraus und erklärt den Rest für "unsinnig". Angesichts dessen fühle ich mich da doch deutlich an 1930-1945 erinnert.
Allein schon die Auffassung das man mit mit nur ausreichenden Mitteln am Ende auch gute Ergebnisse erzielt, zeigt mir, dass ich offenbar mit jemandem Rede, der Forschung in seinem Grundprinzip offenbar nicht verstanden hat. Oder hatte z.B. ein Albert Einstein unbegrenzte Mittel für die beste Theorie der letzten 100 Jahre?
Allein schon der Gedanke unmengen in die Pharmazie zu pumpen ist absurd. Gerade dieser Bereich ist es, der vornehmlich sein Geld mit Generika vedient und das auch noch Forschung nennt. In der Relation zu einigen 1000 echten Wirstoffen stehen zehntausende Arzneimittel. Nicht nur dass, auch werden neue Wirkstoffe von dieser "wohltäterischen" Zumpft mittlerweile gerne in Indien getestet: Weil es billiger ist. Nicht selten wissen die Leute dort aber gar nichts davon...
Wenn man sich ansieht, wo man heute neue Wirkstoffe findet, nähmlich in noch unzähligen Pflanzen der Urwälder, sehe ich eindeutig bessere Investionsmaßnahmen im Schutz dieser Lebensräume.
Ganz davon zu schweigen, dass der Standort "Europa" (wo deutschland inkludiert ist - ich weiß, das hätte die AfD gerne anders) in Sachen Pharmaforschung nicht sonderlich effizient ist. So wie wir auch in Bereichen anderer Hochtechnologie die Führerschaft schon vor vielen Jahren abgegeben haben. So z.B. die Halbleiterindustrie: Neben ST Microelektronics und Infinion haben wir gar keine europäische Halbleitertechnologie mehr, da ändert auch eine Global Foundries Werk in Dresten (ehemals AMD) nichts dran. Auch die Sparte regenerative Energie haben wir an China abgegeben, inländische Solar-Spezialisten gehen einer nach dem andern pleite. Und das könnte ich nun noch eine Weile weiter führen...

Aber wie gut, das wir eine Pharamazie stützen möchten... die ohnehin schon Milliarden umsetzt... (zur Klarstellung: ich schüttel soeben mit dem Kopf)

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