18.07.13 15:15 Uhr
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Alle 35 Tage neue Zähne? Dieser Dinosaurier konnte das

Fast einmal im Monat bekam der riesige Pflanzenfresser Diplodocus neue Zähne. Diese nutzten sich dermaßen schnell ab, dass dies notwendig war. Durch die enormen Futtermengen verschlissen seine Zähne schneller als wir es uns heutzutage vorstellen können.

Bei der Untersuchung von Dünnschliff-Präparaten konnten Wissenschaftler Wachstumslinien entdecken, ähnlich den Jahresringen am Baum. Damit konnten sie eindeutig feststellen, wie alt der entsprechende Zahn ist. Mit Hilfe des nachwachsenden Zahnes konnte man die Zahnwechselzeit errechnen.

Die Häufigkeit des Zahnwechsels könnte Rückschlüsse auf das bevorzugte Futter und die Fressgewohnheiten geben. So vermutet man, dass der Diplodocus viele Pflanzen in Bodennähe und mit diesen auch Steine und Sand zerkaut hat. Dies führte wahrscheinlich zu dem hohen Verschleiß und dem häufigen Zahnwechsel.


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WebReporter: braincontrol
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wachstum, Dinosaurier, Zähne, Verschleiß, Diplodocus
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2013 15:15 Uhr von braincontrol
 
+2 | -1
 
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Mein Hund macht gerade seinen Zahnwechsel durch und hat mehrere Tage mit Schmerzen und Unruhe zu kämpfen. Ich erinnere mich auch an den eigenen Wechsel der Zähne. Wenn ich all das einmal im Monat erleben müsste, wäre das denke ich eine extreme Qual. Die positive Seite daran ist, dass Karies und Schäden an den Zähnen keine Probleme mehr darstellen würden. Zahnarzt und Zahnsanierung? Wozu, wächst doch eh bald nach. :D
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18.07.2013 15:37 Uhr von braincontrol
 
+3 | -0
 
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@Silvi86: Der Natur selber wahrscheinlich auch noch nicht. ;)
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18.07.2013 20:10 Uhr von Petabyte-SSD
 
+3 | -0
 
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Die Zähne der Menschen sind echt eine Fehlkonstruktion der Natur.
Scheiss Quecksilber darin geht voll ins Hirn
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19.07.2013 10:53 Uhr von mcdar
 
+1 | -0
 
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Wenn man den Menschen mit der übrigen Natur vergleicht, muss man einfach vermuten, dass der Mensch gezüchtet wurde, um ihn leiden zu sehen. Selbsterkennung und Hinterfragen in einem scheinbar rudimentären, unfertigen, anfälligen, fehlkonstruierten Körper. Und die Religion soll ihn am Aufgeben hindern und bei Stange halten. Die Laufmotivation eines eingespannten Esels, die am Kopf mit einem Abstand befestigte Karotte zu erwischen. Nur Esel bekommen die Karotten nach getaner Arbeit und zwischendrin zu naschen, und die Menschen?

[ nachträglich editiert von mcdar ]

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