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Giftpflanze: Vorsicht vor dem Riesen-Bärenklau

Zur Zeit sollte man sich besonders vor der Herkulesstaude, die auch Riesen-Bärenklau genannt wird, in Acht nehmen. Die Pflanze verbreitet sich sehr schnell, da sie pro Staude 10.000 bis 50.000 Samen enthält und diese bis zu zehn Jahre lang keimfähig bleiben. Die Pflanze wächst auf Brachflächen und an Gewässern.

Im Saft des Riesen-Bärenklaus sind sogenannte Furocumarine enthalten, die in Kombination mit Sonnenlicht gefährlich werden. Bei Kontakt mit der Haut, kann es zu schlimmen Hautverbrennungen oder verätzungsähnlichen Hautreaktionen kommen. Daher ist der Kontakt zu vermeiden.

Kinder müssen besonders geschützt werden, da sie die Stängel als Blasrohr benutzen und sich dabei Verbrennungen hinzuziehen können, die nur schwer heilen. Es kann aber auch zu Fieber, Atemnot, Schweißausbrüchen oder einem Kreislaufschock kommen, wenn man Giftstoffe zu lange inhaliert.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Schutz, Bärenklau, Giftpflanze
Quelle: www.t-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2013 13:00 Uhr von Nightvision
 
+10 | -31
 
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18.07.2013 13:15 Uhr von funnymoon
 
+21 | -2
 
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Sag mal, Nightvision, hast Du was geraucht? In der Meldung wird lediglich vor dem Kontakt mit dieser Pflanze gewarnt, und das völlig zu Recht. Ich bin vor etwa zehn Jahren unwissend mal in so ein Teil mit nackten Oberkörper reingelaufen. Dagegen sind Brennesseln das sanfte Streicheln einer zarten Frauenhand. Und als Vater von drei Kindern kann ich mir halbwegs ausmalen, was da alles passieren kann. Und du schwadronierst über den pösen Menschen rum. Der Mensch ist zweifelsohne das gefährlichste Tier auf diesem Planeten, aber es gibt auch verhältnismäßig harmlose Vertreter wie mich, die den Kontakt mit dem Bärenklau lieber vermeiden, und das auch anderen harmlosen Menschen empfehlen.
Aber du kannst ja gerne mal versuchen, mit diesem allerliebsten Pflänzlein (das übrigens eine stattliche Größe von 2 Metern erreichen kann) zu kuscheln. Schreib mir anschließend von Deinen Erfahrungen. Es wird etwas dauern, weil Dir die Lust am Schreiben für ein paar Tage vergehen wird.

[ nachträglich editiert von funnymoon ]
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18.07.2013 13:35 Uhr von gugge01
 
+11 | -1
 
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Als die Russen noch bei uns stationiert waren haben die das Zeug direkt angebaut!

Soweit ich weiß haben die aus den Stauden irgendetwas gebraut bzw. das Zeug geraucht oder so.

Ach ja, die total böse „Milch“ der Pflanze ist ein prima Mittel um Marder aus dem Auto fernzuhalten.

Allerdings hält die Wirkung nur etwa 14 Tage an und muss dann erneut aufgetragen werden. Und wer auch nur rudimentäre ABC Kenntnisse von seiner Zeit beim der Armee behalten hat sollte das ohne Verletzungen überstehen!
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18.07.2013 13:37 Uhr von Jlaebbischer
 
+11 | -1
 
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Nightvision, dumm nur dass diese Pflanze hier gar nicht heimisch ist, sondern im Kaukasus.

Siehe Wiki:

Der (gelegentlich auch die) Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum, Syn.: Heracleum giganteum), auch Herkulesstaude oder Herkuleskraut genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie ist eine zwei- bis mehrjährige krautige Pflanze. Ursprünglich stammt sie aus dem Kaukasus und ist in Europa und Nordamerika ein Neophyt.

Der Riesen-Bärenklau bildet photosensibilisierende Substanzen namens Furanocumarine, die in Kombination mit Sonnenlicht phototoxisch wirken. Berührungen in Verbindung mit Tageslicht können bei Menschen zu schmerzhaften Quaddeln und schwer heilenden Verbrennungserscheinungen (Photodermatitis) führen. Es wird deshalb empfohlen, beim Umgang mit der Pflanze vollständige Schutzkleidung zu tragen, zu der auch ein Gesichtsschutz gehört.

Die Herkulesstaude wurde 2008 zur Giftpflanze des Jahres gewählt.
http://de.wikipedia.org/...


Desweiteren haben meines wissens alle Kommunen die Pflicht, jeden Bestand der Pflanze auf öffentlichem Gebiet zu vernichten.
Es sind auch schon Grundstücksbesitzer angeschrieben worden, dass sie diese Pflanze auf ihrem Grundstück zu entfernen zu haben, da es ja nix bringt, wenn die Stadt jedes Jahr die Bestände vernichtet, aber vom Nachbargrundstück wieder tausende Samen rübertwehen.
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18.07.2013 13:37 Uhr von Zerebro
 
+4 | -3
 
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@gugge01
Klar Kinder mit ABC-Kenntnisse aus der Bundeswehrzeit ...
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18.07.2013 13:47 Uhr von Nightvision
 
+1 | -8
 
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@ funnymoon, das tut mir leid für dich, aber es ändert doch nichts an der tatsache, das wir einfach keinen bezug zur natur haben und uns durch unsere unkenntnis selber in gefahr bringen.

@ Jlaebbischer , mir ist das bekannt, aber auch hier ist der mensch selber schuld, da diese pflnze von ihm hier eingeschleppt wurde.
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18.07.2013 14:56 Uhr von BerndLauert
 
+4 | -0
 
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Wer schonmal Kontakt mit dieser Pflanze hatte, weiß was für ein Teufelszeug das ist. Leider wird die Gefahr die vom Riesenbärenklau ausgeht oftmals unterschätzt und banalisiert. So durfte ich erleben, dass in meinem alten Betrieb ein Trupp zur Rodung einer bärenklauverseuchten Fläche ohne jegliche Schutzkleidung losgeschickt wurde. Schlussendlich war ein Viertel der Belegschaft durch diesen Leichtsinn für einige Zeit krankgeschrieben.
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18.07.2013 15:07 Uhr von gugge01
 
+1 | -0
 
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@ Zerebro: Interessant, du lässt deine Kinder am Unterboden und den Motorraum deines Autos rumvorwerken ?
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18.07.2013 17:42 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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gugge,
Kinder beispielsweise waren in unseren Gefilden selten in der Armee und kennen sich mit ABC-Schutzmaßnahmen und Botanik auch sonst nicht so gut aus.

Solltest du mal Feindkontakt mit dieser Pflanze haben, wirst du dir auch sicher nicht denken:
"Ach, egal, dafür greift mich die nächsten 14 Tagen wenigstens kein Marder an."

Das Zeug ist eh nicht auszurotten...und außerdem ist es hier nur eingeschleppt worden und gehört eigentlich in den Kaukasus.
Man hat es also auch nicht mit einem Bestandteil der hiesigen Fauna zu tun, sondern eher mit dem Pflanzen-Äquivalent der Killerbienen.
Das Zeug verdrängt nämlich die übrigen Pflanzen.

[ nachträglich editiert von mort76 ]

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