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Thyssen-Krupp: Energiereiche Branchen jetzt schon in ihrer Existenz gefährdet

Der Vorsitzende des Stahl- und Investitionsgüterkonzerns Thyssen-Krupp, Heinrich Hiesinger, hat gefordert, dass es in Sachen Energiepolitik ein Umdenken geben müsste. Einerseits würde auf die Reduzierung des CO2-Ausstoßes geachtet, andererseits würde die Versorgungssicherheit keine Rolle spielen.

Hiesinger hält diese Politik auf Dauer für nicht haltbar. Man müsse den realen Gegebenheiten Rechnung tragen und eine Energiepolitik mit Augenmaß fahren. "Andernfalls gefährden wir langfristig die für den Wohlstand aller unverzichtbare industrielle Wertschöpfung in Deutschland", so Hiesinger.

Es sei komplett falsch, dass energieintensive Unternehmen von der EEG-Umlage befreit seien. Thyssen-Krupp würde pro Jahr 105 Millionen Euro EEG-Umlage bezahlen. Wenn der Konzern dies voll zahlen müsste, läge der Betrag bei 330 Millionen Euro. Die Kosten für die Energiewende würden dann ausufern, so Hiesinger.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Existenz, Energiepolitik, EEG-Umlage, Thyssen-Krupp
Quelle: www.handelsblatt.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.07.2013 06:14 Uhr von Borgir
 
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Ausufern? Sie ufern aber für Otto-Normalverbraucher schon aus. Es wird nicht mehr lange dauern, und abends brennen wieder Kerzen in den Fenstern, weil sich der kleine Arbeiter den Strom für Lampen nicht mehr leisten kann. Die Unternehmen dagegen machen Milliarden auf Kosten des Steuerzahlers und stopfen sich die Taschen immer voller.
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18.07.2013 09:08 Uhr von fuDDel@
 
+3 | -0
 
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Wenn die ganzen Unternehmen zahlen würden wie Otto, hätten die Preise gar nicht so stark angehoben werden müssen. Deshalb ist das eine blöde Rechnung.
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18.07.2013 13:42 Uhr von Schmollschwund
 
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Wie nennt man das? Jammer auf hohem Niveau?!

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