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McDonald´s verhöhnt eigene Angestellte mit unrealistischem Budget-Tool

Der Fastfood-Riese McDonald´s unterhält zusammen mit dem Kreditkartenunternehmen Visa eine Website, auf der man mit dem eigenen Gehalt als Berechnungsgrundlage ein monatliches Budget erstellen kann, um damit sein Geld für den Monat einzuteilen.

Doch damit stellt sich der Burger-Riese ungewollt selbst bloß. Denn rechnet hier ein Kassierer mit seinem Lohn von 1.105 Dollar, was dem Mindestlohn entspricht, müsste er quasi 200 Prozent arbeiten. Denn aus dem nichts zaubert der Rechner ein zweites Gehalt von 955 Dollar.

Auch bei der Miete versagt der Rechner vollkommen. Während die Website hier mit 600 Dollar kalkuliert, liegt die Durchschnittsmiete jedoch in den USA bei 1.048 Dollar - Heizkosten werden mit 0 Dollar angegeben. Damit gibt McDonald´s indirekt zu, dass man von dem Gehalt nicht leben kann.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: McDonald´s, Angestellte, Tool, Budget
Quelle: www.20min.ch

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2013 18:40 Uhr von Borgir
 
+27 | -2
 
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Nur dass das McDonalds egal ist.
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17.07.2013 19:11 Uhr von Perisecor
 
+13 | -16
 
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"... liegt die Durchschnittsmiete jedoch in den USA bei 1.048 Dollar..."

Als McDonald´s-Kassierer soll man ja auch kein Penthouse in Manhattan anmieten.

Ordentliche Wohnungen gibt´s in Großstädten durchaus schon für $100 pro Woche.


Nicht, dass das McDonald´s Mindestgehalt toll wäre. Aber ein wenig realistisch könnte man bei der Berichterstattung darüber ja durchaus bleiben. Und nur wirklich neue Mitarbeiter verdienen den Mindestlohn - nach 3 oder 6 Monaten steigt man schon automatisch in der Lohnstufe auf.
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17.07.2013 19:12 Uhr von syndikatM
 
+3 | -8
 
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die andere hälfte geht direkt auf die lustigen konten vom uli hoeneß als wichtiger werbepartner. dann kauft eben nicht bei den bayern pfeiffen!
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17.07.2013 19:14 Uhr von STN
 
+9 | -0
 
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In welcher USA liegt bitte die Miete bei über $1000. Für in etwa $500 bekommt man in LA sogar schon ein eigenes Haus zur Miete
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17.07.2013 20:10 Uhr von RainerKoeln
 
+6 | -6
 
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einfach was Ordentliches lernen.
Dann muss man auch nicht bei Mcdonalds arbeiten.
Für ungelernte sicher eine gute Möglichkeit im Rahmen dessen, was man kann Geld zu verdienen.
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17.07.2013 21:10 Uhr von heanz
 
+3 | -6
 
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"Damit gibt McDonald´s indirekt zu, dass man von dem Gehalt nicht leben kann."

ich hab shortnews schon lange aufgegeben, mein heutiger Rückfall bestätigt mir die Richtigkeit der Verabschiedung dieser Drecksseite (was Sie nur durch Newsposter wie dich geworden ist).

Man sagt doch Versager suchen sich Akzeptanz in anderen sozialien Nischen. Spencinator, warum nicht auch du?
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17.07.2013 21:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -2
 
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Nicht zu vergessen, dass jeder Amerikaner im Schnitt 3 Jobs gleichzeitig macht. Denn die Wohnung zahlt man mit dem zweiten Job und die Heizung mit dem dritten.
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17.07.2013 22:41 Uhr von heanz
 
+2 | -0
 
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Ja wisst ihr nicht, dass 1048 der neue Durchschnitt der Mieten ist?

Das weiß doch jeder...

Und diese Zahl wirkt auch nicht unrealistisch wenn man das Gehirn nutz, welches sich unter der Schädeldecke befindet.

Schadet echt nicht. Wir zahlen ja alle Mindestens 1080 Dollar Miete.

Und McD zahlt ganz normal. Für die geleistete Arbeit und die Demütigung zwar zu wenig, aber ein normaler Lohn. Etwas anderes ist auch nahezu unmöglich in der ersten Welt. ;)
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17.07.2013 22:59 Uhr von imblondandaman
 
+8 | -1
 
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@Perisecor
Zeige mir eine ordentliche Wohnung für 100 $ (400 $/mtl.) und ich revidiere meine Meinung. Eine ordentliche Wohnung in New York (ohne Drogendealer im Haus, ohne Ratten, mit fliessend Wasser und mit einer ordentlichen Stromversorung etc.) bekommst du ab ca. 1600 $. Habe selber als Student in New York gelebt und wir bezahlten damals für eine Studentenwohnung, belegt mit 4 Leuten, mal eben 2350 $. Die Wohnung hatte eine Größe von 68 qm. Eie Leute, die bei Mac Donalds arbeiten brauchen das Geld, um einigermassen über den Monat zu kommen. Die machen das nicht zum Spass. Ich würde dir empfehlen, nur mal eine Woche bei Mac zu arbeiten. Ich habe als Student jede Arbeit angenommen, aber bei Mac Donalds hätte ich nie gearbeitet. Fresst Eure Burger und bezahlt damit die Ausbeutung derjenigenl, die dort arbeiten müssen um ihre Kinder versorgen zu müssen, die keine Krankenkasse haben, die keine Rechte haben. Viel Spass noch bei Mac.
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17.07.2013 23:16 Uhr von Hanna_1985
 
+6 | -2
 
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Ich arbeite. Ich verdiene Geld. Bin ich mit dem Job unzufrieden, oder verdiene ich nicht genug, muss ich mir einen anderen Job suchen.

Kann ich nichts anderes, wie Pallets rumdrehen oder Papiertüten über einen Tresen reichen und bunte Bildchen auf ´ner Tastatur drücken, muss ich eben das Arbeiten. Das ist soziale Ungerechtigkeit, auf jeden Fall. Aber den dort oft ungelernten Kräften kann man nunmal kein Doktorranden Gehalt zahlen. Täte man dies, müssten alle anderen Löhne ebenfalls angepasst werden. Was dazu führt, dass man auch mit 5000 Dollar im Monat nicht mehr klar kommt, weil dann die Miete halt 4800 Dollar kostet.

Mindestlohn sollte an sich sein, das sehe ich auch so. Aber man kann ebenso nicht jeden Handlanger-Job mit Goldmünzen belohnen.

[ nachträglich editiert von Hanna_1985 ]
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18.07.2013 00:57 Uhr von TeKILLA100101
 
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@ hoenipoenoekel

na also 800 euro für 90qm ist aber nicht teuer... gerade mal 8,89€/qm, das ist sogar recht günstig, warm wie du ja sogar noch sagst...

bei mir hier auch in nrw in einer mittel-kleinen stadt (55k einwohner) findet man kaum eine unter 10€/qm kalt und wenn, ist sie in nem haus, baujahr 1910 oder früher und in entsprechendem zustand...
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18.07.2013 07:09 Uhr von saber_
 
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@imblondandaman

mein kumpel zahlt in muenchen fuer ein zimmer in einer WG ganze 400 euro... als er in los angeles gelebt hat war seine zimmermiete 250+50 nebenkosten... da hat er aber ein ganzes haus mit 2 anderen belegt... und zwar in long beach in einer sehr netten nachbarschaft...


und mc donalds rechnet garnichts falsch:

- in amerika sind mehrere jobs eher die regel als die ausnahme
- im bild sind die heizkosten mit 50 dollar angegeben....
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18.07.2013 09:43 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Tekilla
Düsseldorf direkt am Kö oder Köln direkt amn Rheinufer??

Der durschnittliche Mietpreis liegt in NRW bei 7,60€ kalt und nicht wie bei dir angegeben bei 10,00 €
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18.07.2013 10:00 Uhr von Zerberus76
 
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20min.ch verhöhnt sich selber mit der News!

unrealistisch ist es nur dann wenn man unrealistische Werte annimmt...
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18.07.2013 11:21 Uhr von Nebelfrost
 
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ich frage mich warum die leute dann überhaupt noch arbeiten gehen? kündigen und fertig. denn letztlich macht es finanziell keinen unterschied, ob man arbeitslos ist und von dem geld nicht leben kann oder ob man arbeitet und von dem geld auch nicht leben kann. aber im ersteren fall hat man wenigstens keinen alltäglichen vollzeitstress.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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18.07.2013 11:39 Uhr von Perisecor
 
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@ saber_

"- in amerika sind mehrere jobs eher die regel als die ausnahme"

Habe ich nicht gerade bei dir diesen Unsinn schon einmal widerlegt? Weniger als durchschnittlich 5% der arbeitenden US-Amerikaner hat mehr als einen Job. Die Zahlen in Deutschland unterscheiden sich hierzu kaum.


@ Nebelfrost

Von dem Geld kann man (zumindest in den Staaten) natürlich leben, wenn auch nicht luxuriös.
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18.07.2013 11:47 Uhr von Perisecor
 
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@ imblondandaman

Für $400 pro Monat würde ich persönlich auch nicht direkt in NYC suchen, sondern in den (sehr gut mit dem ÖPNV angebundenen) Vorstädten oder gleich in New Jersey.
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18.07.2013 11:56 Uhr von moritz19
 
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das spricht für mc doof
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18.07.2013 15:26 Uhr von Rychveldir
 
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"Denn rechnet hier ein Kassierer mit seinem Lohn von 1.105 Dollar, was dem Mindestlohn entspricht, müsste er quasi 200 Prozent arbeiten. Denn aus dem nichts zaubert der Rechner ein zweites Gehalt von 955 Dollar."

Bitte was? Das ist etwas komisch formuliert.

"Auch bei der Miete versagt der Rechner vollkommen. Während die Website hier mit 600 Dollar kalkuliert, liegt die Durchschnittsmiete jedoch in den USA bei 1.048 Dollar - Heizkosten werden mit 0 Dollar angegeben."

Wenn man sich die Wohnverhältnisse anschaut, dann kann man davon ausgehen, dass viel mehr Leute weniger als den Durchschnitt bezahlen. Die ausreißer nach oben haben wesentlich mehr Raum und reißen den Schnitt nach oben. Null Heizkosten ist seltsam, aber mit 1.105 Doller kann ein einzelner Mensch sehr wohl leben. Ich bin während meines Studiums zeitweise mit der Hälfte davon über die Runden gekommen.

Und warum sollte man für den Job mehr als den mindestlohn bekommen? Die geforderten Qualifikationen sind ja ebenfalls minimal.

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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18.07.2013 15:31 Uhr von Rychveldir
 
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"Die Wohnpreise sind halt nicht mit Deutschland zu vergleichen, wo man schon für 250€ eine einfache ein-Zimmer Wohnung in der Großstadt findet."

Sowas fängt in Wien bei ca. 400 Euro an, wenn man nicht in einem Loch oder aus der Welt leben will. Ohne Strom/Wasser/Gas

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]

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