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Tour de France: Radrennfahrer werfen Medien Doppelmoral in Sachen Doping vor

Die 100. Tour de France läuft bisher ohne Dopingfälle ab, in der Leichtathletik wird jedoch ein Sportler nach dem anderen positiv getestet.

Dennoch werden die Radrennfahrer permanent verdächtigt, nicht sauber zu sein. Im Radsport habe sich viel geändert und tatsächlich wissen viele Journalisten, dass die meisten Fahrer inzwischen sauber sind - im Gegensatz zu anderen Sportlern.

"Es gibt schon eine Doppelmoral. Der 100-Meter-Sprint wird als Faszination angesehen. Das, was dort geleistet wird, wird von Großteilen der Gesellschaft als außergewöhnlich akzeptiert", beklagt der deutsche Fahrer Tony Martin.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Doping, Tour de France, Doppelmoral
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2013 12:13 Uhr von Dennis112
 
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Wir haben 100 Leute gefragt. Nennen sie das erste was ihnen zur Tour de France einfällt.
Doping ist die Topantwort.
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17.07.2013 12:26 Uhr von kingoftf
 
+1 | -1
 
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Gerade die, die felsenfest behaupten "Doping, ich doch nicht" ziehen bei den Kontrollen den Schwanz ein, Unfall, explodierte Flasche mit Dopingmitteln usw.

Diese Pharmacocktails haben sich den schlechten Ruf doch selbst zuzuschreiben.
Und selbst Armstrong hat neulich gesagt:

"NIEMAND kann ohne Doping die Tour gewinnen"

Kommt halt drauf an, wer den besseren Arzt hat und nicht, wer am besten trainiert hat.


Aber natürlich wird in anderen Hochleistungs-Sportarten sicherlich nicht weniger gedopt.
Bei Fuentes liegen doch die Blutkonserven der halben spanischen Fußball-Liga

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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17.07.2013 12:29 Uhr von Bildungsminister
 
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Es mag Doppelmoral sein, dafür ist die Einstellung des Herrn Martin zynisch und blauäugig.

Der Radsport ist es doch selbst in Schuld. Über Jahre wurde uns erzählt, wie die Kontrollen verstärkt wurden, und doch gab es einen Dopingfall nach dem anderen. Das man da heute nicht mehr glauben will, dass plötzlich alle sauber sind, kommt ja nicht von ungefähr. Und wenn man sieht, wie der aktuelle Träger des gelben Trikots vorne weg fährt, dann werden diese Zweifel nur noch mal unterstrichen.

Wenn es im 100-Meter-Sprint nun auch 3-4 Jahre hintereinander positive Kontrollen gibt, dann wird sich die Einstellung dazu auch schnell ändern. Es ist ja nicht so, als hätte der Radsport nicht auch Chancen gehabt, sie wurden eben nur nicht genutzt.

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