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USA: Supermärkte beginnen Kunden über ihre Smartphones zu überwachen

Wer vor Ausspionieren beim Einkaufen im Internet sicher sein wollte, ging einfach im Einzelhandel seiner Ortschaft shoppen. Diese Sicherheit könnte allerdings auch bald der Vergangenheit angehören.

In den USA fangen erste Handelsketten damit an, die Bewegungsmuster ihrer Kunden aufzuzeichnen. Vor allem über WLAN-Signale der Kunden-Smartphones werden die Wege aufgezeichnet.

Als Begründung dieser Aktivitäten gaben Vertreter des Einzelhandels an, dass sie ohne diese Überwachung gegenüber Online-Shops, wie zum Beispiel Amazon, im Nachteil wären. Da die Smartphone eine eindeutige Kennung aussenden, sind auch deren Nutzer nicht anonym.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Smartphone, Supermarkt, Überwachung
Quelle: www.gulli.com

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.07.2013 10:03 Uhr von Gnarf456
 
+14 | -3
 
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Cool, endlich vernünftiger Empfang im Supermarkt!
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17.07.2013 10:09 Uhr von PeterLustig2009
 
+17 | -27
 
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17.07.2013 10:52 Uhr von Jaecko
 
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Komischerweise haben aber die meisten, die ich kenn, WLAN ausser Haus aus, weils ausser geringerer Akkulaufzeit nix bringt.
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17.07.2013 10:53 Uhr von Klugbeutel
 
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WLAN sollte auch nur an sein wenn man es braucht, sonnst ist es sinnlos und frist unnötig Akku. Insofern sind die Leute selbst schuld.
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17.07.2013 11:31 Uhr von Lawelyan
 
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@peterunlustig

Ich poste nicht bei facebook und geh auch nicht im starbucks online, ebend weil ich nicht getrackt werden möchte

Ich möchte weiterhin die Möglichkeit haben, meinem Chef zu erzählen das ich in München bin, obwohl ich schon längt wieder im Ruhrgebiet in meinem Garten sitze.

Das geht aber nicht, wenn er gerade bei der jeweiligen Handelskette ein Auftrag und damit zugriff auf deren Systeme hat.

Diese Überwachung sorgt dafür, das ich meine Daten nicht mehr unter Kontrolle habe.

Spätestens wenn man ne Frau kennenlernt, ihr erzählt das man gut in Lohn und Brot steckt.
Und beim zweiten Treffen, sagt sie mir das ich ja gekündigt und beim Arbeitsamt gemeldet bin. Spätestens dann werde ich sauer. Es betrifft MICH persönlich und das nervt.

ICH MÖCHTE ETWAS DAGEGEN TUN KÖNNEN!
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17.07.2013 11:36 Uhr von PeterLustig2009
 
+5 | -10
 
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@The_Insaint
Anstatt Autoren und andere auf evtl Fehler in ihren News/Kommentaren anzusprechen solltest du die Zeit eher nutzen um die Kommentare zu lesen UND zu verstehen

[...]Nein, es geht _nicht_ darum, was der User _von sich aus_ freigibt (einmalig) oder zur Verwendung zur Verfügung stellt.[...]
Habe ich mit nicht einem Satz gesagt, solltest vielleicht nochmal über den Sinn meines Satzes nachdenken (nur wenn es dich nicht überfordert)

[...]Sondern es geht darum, daß _ungefragt_ Daten abgegriffen und verarbeitet werden und das auch noch aus sehr niederen Gründen. Wobei die "Begründung" ansich ja schon nach Verarschung schreit ...[...]
Anstatt sich darüber aufzuregen sollte mans ich vielleicht mal über Sinn oder Unsinn der Aufzeichnung von Kundenströmen machen..

Was passiert mit den Daten
1. Der Supermarkt sieht wie der Kunde sich im Supermarkt bewegt.
2. Der Supermarkt sieht daran auch welche Zonen im Markt entweder gar nicht besucht werden oder so stark frequentiert sind dass man dort mehr Platz braucht
3. Der Markt kann aufgrund dessen das Produktsortiment besser abstimmen, besser anordnen und die Kundenzufriedenheit so steigern
4. Aufgrund der Personalisierung (mit Einverständis des Kunden) könnte man ihm mit einer App zum Beispiel auf für ihn interessante Angebote/Produkte hinweisen


Böse Leute schreien jetzt Überwachung
Neutrale Leute sagen mir doch egal
Interessierte Leute sehen das Potential und schaeun erstmal wie weit das reicht und was möglich ist


Ich hoffe nur du sammelst weder Payback-Punkte, hast keine Deutschlandkart, keine webmiles oder sonstiges mit dem man dein Kaufverhalten nachprüfen und analysieren kann. Nicht auszumalen was die mit den Daten machen
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17.07.2013 11:41 Uhr von Dandare
 
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Smartphones sind eh Wanzen. Glaubt was ihr wollt. Irgendwann wird das auch der letzte begreifen!
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17.07.2013 12:01 Uhr von TheUnichi
 
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@The_Insaint

Warum ungefragt? Du weißt es ja jetzt. Geh halt nicht in den Laden rein :)

@Jaecko & Klugbeutel

Das Verhalten kenne ich leider nur von Android und iPhone Nutzern. Ich habe WLAN meistens an, weil ich hier in Berlin überall WLANs habe und mein Akku das auch aushält (Nokia Lumia 800)
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17.07.2013 12:04 Uhr von AtomicGizmo
 
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Und wo sind jetzt die UFOs, leerpe???
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17.07.2013 12:29 Uhr von Jason31
 
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@PeterLustig2009

Insaint hat doch Recht mit seiner Argumentation. Bzgl. des Datenschutzes gibt es in Deutschland zahlreiche Urteile, vor allem wenn es darum geht, persönliche Daten zwecks kommerzieller Weiterverwertung zu sichern. Schau dir Verfahren dazu an und du gelangst zu einer Grundsatzhaltung im bisherigen Recht: Der Verbraucher muss sich gezielt FÜR eine Weiterverwertung entscheiden und nicht DAGEGEN. Demnach sind auch einst alle Online-Shops dazu verpflichten worden, die Weiterverwertung und/oder sonstigen Informations-Abos (z.B. Newsletter) nicht im Standart "anzuhaken" sondern es dem Nutzer zu überlassen diese GEZIELT zu aktivieren.
Die hier thematisierte Verfahrensweise widerspricht exakt dieser Grundsatzhaltung.

Allerdings ist hier die Rechtslage in den USA eine völlig andere und mit Deutschland gar nicht zu vergleichen. Ironisch, und deswegen erwähnenswert, ist die Angelegenheit jedoch deswegen, weil mit Begründungen wie Du sie anführst (z.B. "Böse Leute schreien jetzt Überwachung Neutrale Leute sagen mir doch egal") einst in den USA Gesetze wie der Petriot Act oder FISA legitimiert wurden. Gegner dieser Vorhaben wurden in gleicher Weise als "Spinner mit Alu-Hut" bezeichnet und ausgelacht. Stand heute ist so einigen das Lachen aber im Hals stecken geblieben. Heute laufen dort Leute bin Bannern durch die Straßen mit Schriftzügen wie "Delete my data!". Wo sind jetzt die lautstarken Schwätzer, nach deren Meinung man das doch alles "nicht so eng sehen" soll.

"Ich hoffe nur du sammelst weder Payback-Punkte (...)"

Ich hingegen hoffe, das auch weiterhin Gerichte es unterbinden, das z.B. wie es TeleCash vor hatte, Unmengen an EC-Zahlungstransaktionen für Marktforschungszwecke hinter dem Rücken der Leute nicht nur erfasst (was ja nötig ist) sondern auch verkauft werden sollten - im übrigen mit regem und wenig zurückhaltendem Kaufinteresse seitens der Wirtschaft.

Es ist und bleibt eben ein Unterschied, ob ich von mir aus Daten gebe (ggf. im Gegenzug für irgendwelche Vorteile) oder ob ungefragt/unbemerkt zwangsläufig gegebene Daten hinterrücks zu Geld gemacht werden. Ich bin NICHT für den Fortbestand praller Konten so mancher Unternehmer verantwortlich! Wenn ein Unternehmer an MIR verdienen möchte, dann hat er mir gefälligst dafür auch etwas anzubieten. Das ist Marktwirtschaft. Alles darüber hinaus gehende strenge genommen Diebstahl und der ist in diesem Land NOCH strafbar.
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17.07.2013 12:31 Uhr von mcdar
 
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Dafür werden ein paar entlassen, ein paar bekommen Lohnkürzungen, damit sich die Handels-Ketten den Aufwand auch leisten können und die Vertreiber machen noch mehr Gewinn und lachen sich ins Fäustchen. Wirtschaftsaufschwung! Die Menschen sind so oder so Sponsoren für so manchen Unfug!

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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17.07.2013 13:42 Uhr von wrazer
 
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@Lawelyan
dann hoffe ich für dich, dass dein Chef nicht Shortnews besucht und über deinen Alias eine Verbindung zu deinem richtigen Namen findet ;-)

Außerdem finde ich deine Argumentation, welche rein auf die Täuschung anderer Leute zum eigenen Vorteil beruht nicht besonders sinnvoll. Genauso kann der Supermarkt agumentieren, dass er ja so viel besser Geld vom Kunden abschöpfen kann.....

zur News. Hier ist das vielleicht noch handelbar durch Abschalten des W-Lans/meiden des Ladens, aber diese Entwicklung ohne die möglichen Gefahren/Konsequenzen abzuwegen ist schon besorgniseregend.
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17.07.2013 15:20 Uhr von bigpapa
 
+1 | -3
 
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Naja , das dürfte wohl nur für die Leute gelten, die mit der Technik nicht umgehen könnnen.

Weil

1. Mein Wlan steht eh auf "Geheim" .
2. Ich will längere Stand-by Zeiten, also schalte ich grundsätzlich ALLE Systeme ab, die ich nicht in den Moment brauche. Also BT, Wlan + Internet, und was sonst noch so alles da ist.

Ich finde es aber witzig, das Energiesparen mich vor Überwachung schützt :)

Ach das GPS ist auch aus, und ein GPS-Faker läuft er.

Gruß

BIGPAPA

Edit : Wenn die mich überwachen wollen, was perfekt geht, müssen die nur die Einkaufswagen mit Chips ausstatten.

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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17.07.2013 15:52 Uhr von klebie
 
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Smartphones sind der letzte Dreck, die sind noch nicht mal aus, wenn sie aus sind. Akku ausbauen geht auch nicht, ich weiß warum ich keins habe, keins brauche und niemals ein zulegen werde. Ich nutze weder Payback noch Facbook, lasst euch überwachen wenn ihr Lust habt und der Spruch, ich hab nichts zu verbergen wird irgendwann auch gerade diese Leute treffen. Vielleicht wird es nur die Krankenversicherung sein, die dich nicht mehr nimmt oder die Beiträge erhöht, weil du sehr häufig Alkohol gekauft hast, ist nur ein Beispiel.
Orson Welles 1984 lässt grüssen.
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17.07.2013 16:31 Uhr von Johnny Cache
 
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Es ist schon phantastisch zu sehen daß manche Leute immer noch nicht begriffen haben was GPS ist und wie es funktioniert. GPS ist ein rein passives System und sendet keinerlei Positionsdaten von den Endgeräten aus.
Was WLAN und BT betrifft hilft nur abschalten, denn selbst wenn die SSID nicht übertragen wird, läßt sich das Gerät dank seiner MAC noch problemlos verfolgen, was ja auch konstruktionsbedingt gar nicht anders geht. Ich sehe keinen Grund weswegen man diese vom Kunden veröffentlichten Daten nicht auswerten sollen dürfte.
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17.07.2013 17:12 Uhr von Kanga
 
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na das is doch schön..
dann bekommt man beim 100. besuch n blumenstrauß.....
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17.07.2013 17:15 Uhr von Wurstachim
 
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"Als Begründung dieser Aktivitäten gaben Vertreter des Einzelhandels an, dass sie ohne diese Überwachung gegenüber Online-Shops, wie zum Beispiel Amazon, im Nachteil wären"
Das ist ja mal einfach lächerlich
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17.07.2013 17:17 Uhr von Sonny61
 
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Genau dafür wurden die ja gemacht und alle kaufen sich "blind" diesen Scheiß!
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17.07.2013 18:13 Uhr von Missoni-n
 
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langsam brauch man sich über Prism nicht mehr aufregen.
Weil die Bürger in den USA sehen so was als Dienstleistung an.
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17.07.2013 20:57 Uhr von Lawelyan
 
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@neu555

Schon richtig, in dem Fall hatte sie es von einer Bekannten...

Trotzdem ist es mittlerweile soweit, das ich kaum eine Chance habe, Herr über meine Daten zu bleiben.

In diesem konkreten Fall, stand ich davor mich selbständig zu machen und das sollte eigentlich niemand wissen bis es entgültig ist.

Heute ist es mittlerweile so, das es extrem viele Stellen gibt, die sehr umfangreiche Informationen vorhalten.
Der Datenschutz wird aber total vernachlässigt. Z.B. kann JEDE Arbeitsamtaushilfskraft in alle Datensätze reinschauen.

Wie entwickeln immer mehr Möglichkeiten und Daten zu sammeln, aber der Schutz der Informationen bleibt auf der Strecke.

Die persönlichen Konsequenzen ist kaum jemanden bewusst. Dazu kommen noch die Dinge, an die heute noch keiner Denkt.

Oder hat 1993 jemand daran geglaubt das wir 20 Jahre später alle mit sowas wie smartphones rumrennen, und die 1993 geborenen, sich kaum noch vorstellen können, wie man ohne Internet überhaupt ne Ausbildung absolvieren kann?

Ich finde die Verteufelung der Dataharvester für gerechtfertigt.
Solange nicht richtig Mittel für den Datenschutz aufgewendet werden.

Als Damals das Auto erfunden wurde, hat man es sich erstmal entwickeln lassen und erst als die Unfälle häufiger wurden, wurde nach und nach Sicherheitskonzepte umgesetzt (Regeln und Airbags)

Wenn wir beim Datenschutz genauso vorgehen, fliegt und das tierisch um die Ohren.....
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18.07.2013 11:09 Uhr von s-quadrat
 
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@The_Insaint:

> "Nein, es geht _nicht_ darum, was der User _von sich aus_ freigibt (einmalig) oder zur Verwendung zur Verfügung stellt. Sondern es geht darum, daß _ungefragt_ Daten abgegriffen und verarbeitet werden und das auch noch aus sehr niederen Gründen. "

> "oder zumindest das Telefon abdrehen. Wobei das letztere ebenfalls ein Eingriff in meine persönliche Freiheit ist ... "

ich würde sagen es wäre deine persönliche Freiheit, dir ein Telefon zu suchen, das sich so verhält wie du es möchtest; im Grunde scheint das hier das grundlegende Problem zu sein - der Kontrollverlust des Users, der ein Gerät verwendet, dessen Funktion letzlich fremdbestmmt ist, weil es für den User ja so schön praktisch ist, wenn er sich keine Gedanken darum machen muss, was er da eigentlich tut bzw. was da in seinem Namen passiert.

Zugegeben, ich könnte spontan auch kein aktuelles Gerät nennen, das diese Kriterien im Auslieferungszustand erfüllen würde, meist soll man vor der Benutzung erstmal hunderte Bildschirmseiten Nutzungsbedingungen akzeptieren, als ob die jemand lesen würde wenn er das Gerät gerade vorfreudig ausgepackt hat und nutzen will...
http://www.southpark.de/...

Es steckt schon ein enormer Entwicklungsaufwand dahinter, ein System wie iOS oder Android zu erschaffen und so "benutzerfreundlich" zu gestalten, umsonst macht das niemand... aber die Hersteller nehmen Googles Gratis-Angebot für ein populäres Betriebssystem halt gern an, und inzwischen glauben auch die Nutzer dass sie das wollen...

Die anderen nutzen es ja auch, wozu also sich Gedanken machen wie das alles überhaupt funktioniert? (welche Informationen ich gerade wozu an wen sende etc.)

Habe schon Jugendliche in der Bahn Dinge fragen hören wie: "kostet das eigentlich was wenn ich dir das über Bluetooth schicke?"
ich denke das trifft es ganz gut...
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18.07.2013 20:33 Uhr von bigpapa
 
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@Johnny Cache

Du hast so was von Ahnung.

Stell dir mal folgendes vor.

Ich sende dir per Internet ein Befehl, und dein GPS Chip wird ausgelesen und die Daten bekomme ich als Antwort. Direkt in die Kartensoftware übertragen, sehe ich wo du bist.

Einige Prg. auf meine Smartphone z.b. funktionieren nicht mal wenn sie den Chip nicht auslesen dürfen.
Und damit meine ich nicht das Navi, sondern z.b. Die Radio / TV Software. Da gewisse Filme nur für gewisse Länder freigegeben sind.

Bei eine WLan ist es etwas anders. Das ist ein Funksystem wie jedes andere auch. Und diese kann man ALLE über 3 Punkt-Peilung anmessen. Dazu muss das Wlan aber auch senden. :)


Stellst du ein Wlan auf Geheim, antwortet das Wlan nicht, wenn es sich nicht direkt angesprochen fühlt. Und siehst es nicht mal bei Wlan-Suchen.

Wie ich schon erwähnte, ein Sensor in den Einkaufswagen und schon ist alles gelöst.

Ach ja, es gibt einige Supermärkte deren Einkaufswagen sogar mit Touchscreen ausgestattet sind. Die Kunden erhalten an den passenden Ständen die "Angebote" direkt auf den Screen. Das System macht ca 10-15% mehr Umsatz, hat aber den Nachteil des es Sau teuer ist.

Gruß

BIGPAPA
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18.07.2013 22:43 Uhr von s-quadrat
 
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> "Das Problem ist, mal wieder, daß man ungefragt Dinge von Menschen verwendet, für die sie keine Zustimmung gegeben haben."

mh, stimmt schon... d.h. die Grenze wäre immer dort zu sehen, wo theoretisch Rückschlüsse (wenn auch "anonym" wie es in der Branche immer so schön heißt) auf bestimmte Einzelpersonen möglich wären?
Es gab ja damals auch bei StreetView die Diskussion, als plötzlich rauskam, dass Google ganz nebenbei auch mit Richtantennen die MAC-Adressen der privaten WLAN-Accesspoints kartografiert hat...
das wurde dann in den Medien erstmal schön zum Skandal hochstilisiert, obwohl es eigentlich längst schon andere Firmen (Skyhook) oder auch Unis zu Forschungszwecken getan haben... und Apple brauchte sowieso nie mit Autos durch die Gegend fahren und WLANs einsammeln, wäre doch nur auffällig - man hat ja seine Sklaven die das mit ihren Geräten freiwiliig (wenn auch unbemerkt) für Apple erledigen... ;-) und seitdem machen die anderen das halt auch so^^
Wäre das also ok, wenn der Nutzer daran teilnimmt, solange es keine Rückschlüsse auf einzelne Individuen zulässt? (außer seinem eigenen Bewegungsprofil - und da bleibt wieder nur das bloße Vertrauen in den Anbieter, dies explizit nicht auszuwerten - die Daten muss er in dem Fall ja trotzdem bekommen)
Oh, und natürlich wird der Nutzer doch gefragt, ob er solche wertvollen Daten für seinen Geräte-Anbieter einsammeln will oder nicht - das heißt dann in den Optionen z.B. "Karten-Verbesserung" o.ä., mit einer genaueren technischen Beschreibung könnte ja eh wieder keiner was anfangen.. =/

Es ist wohl letzlich die fehlende Kontrollmöglichkeit für den Nutzer, sicherzugehen ob die vorgelegten Daten wirklich nur in einer bestimmten Art und Weise verarbeitet werden (man betrachtet ja doch intuitiv den worst-case), die einen dazu treibt, möglichst wenig Informationen von sich zu geben, bzw. keine Dienste zu verwenden, deren praktischer Nutzen am Ende eher zweifelhaft ist. (z.B. Gratis-"Taschenlampen"-App die ein weißes Rechteck aufs Display zeichnet und die Beleuchtung voll aufdreht - aber nur wenn GPS und Internet verfügbar sind! muss ja schließlich "personalisierte" Werbung eingeblendet werden könnne, als "Gegenleistung"...)

>"Es wird einfach Zeit, daß die User sagen: "Aus, ich will das nicht, also unterlasse es!". Sonst wird das noch ganz böse enden."
Wie gesagt, ich denke es müsste für den User überhaupt erstmal grob verständlich sein, welche technischen Möglichkeiten überhuapt existieren, bevor er sinnvoll abwägen kann, ob es ihm den Zusatznutzen wert ist oder nicht.

Das mit den WLAN Probe Requests ist hier wieder nur ein Detail (das ich zugegebener Maßen auch nie richtig beachtet hatte), aber technisch notwendig auch nicht... BackTrack-Linux scannt WLANs jedenfalls ohne irgendwas auszusenden ;-)

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