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Nordrhein-Westfalen: Inklusion wird teuer - Kommunen planen Klage

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen sollen demnächst behinderte und nicht-behinderte Kinder in einer gemeinsamen Klasse (Inklusion) unterrichtet werden. Ab dem nächsten Jahr soll ein entsprechender Rechtsanspruch Schritt für Schritt eingeführt werden.

Allerdings gehen die Kommunen davon aus, dass sie die Inklusion viel Geld kosten wird. Dieses Geld soll vom Land kommen, verlangen die Kommunen, die darüber nachdenken, eine entsprechende Klage einzureichen.

So haben Bildungs- und Finanzwissenschaftler zum Beispiel für Essen errechnet, das bis zum Jahr 2020 etwa 18 Millionen Euro Investitionen fällig sind. Bei höheren pädagogischen Qualitätsstandards könnten es sogar über 40 Millionen Euro werden. Zusätzlich kämen pro Jahr noch 12 Millionen Euro hinzu.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Klage, Nordrhein-Westfalen, Schule
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2013 17:48 Uhr von rubberduck09
 
+10 | -0
 
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Bei körperlichen Behinderungen bin ich dabei - warum sollte man ein querschnittsgelähmtes Kind mit einer anderen Schule benachteiligen und sei es nur eine deutlich längere Anfahrt zur Schule?

Aber sobald wir von geistigen Behinderungen sprechen sollte man schon mal mit Augenmaß arbeiten. Es kann nicht sein, dass ggf. eine ganze Klasse leiden muss nur weil ein Quotenkind alle runterzieht. Und ja - es gibt geistige Behinderungen, die sogar eine Bereicherung für die Klasse darstellen. Deshalb Augenmaß.
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16.07.2013 18:27 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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rubberduck,
es geht eher darum, daß diese Kinder in eigenen Klassen unterrichtet werden sollen- nur eben nichtmehr in eigenen Schulen.
Das wird sicher sehr angenehm wärend der Pausen für die Behinderten- da gibts dann wieder ordentlich was zu hänseln und zu schikanieren für die übrigen...tolle Idee.

So eine eigene, perfekt auf Behinderte zugeschnittene Schule mit entsprechendem Personal ist ja auch grauenhaft- an unseren übrigen Schulen hingegen erwartet man die Kinder mit offenen Armen, da ist alles so schön behindertengerecht, Behinderte sind bei allen Kindern beliebt und werden nie gemobbt, und die Personal- und Platzsituation ist ja auch bestens...außerdem ist im Schulsystem ja auch soooo viel Geld vorhanden- da kann man ruhig ein bißchen was davon rausschmeißen, um...rein garnichts damit zu erreichen.
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16.07.2013 18:34 Uhr von no_trespassing
 
+1 | -1
 
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Dabei entscheiden sich doch immer mehr Eltern für PID.
Die Zahlen von Behinderten wird in den nächsten 10-20 Jahren stark abnehmen.
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16.07.2013 18:49 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -0
 
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Würde mich aber auch mal interessieren, ob damit körperlich, oder auch geistig Behinderte Kinder gemeint sind.

Nichts gegen Behinderte Menschen, aber das würde überhaupt nicht gehen.

Wie soll eine Klasse vorankommen, wenn sie gemischt ist.

Meine Nachbarin hat auch einen behinderten Sohn, und es ist total schwer mit ihm umzugehen. Auch schreit er mal immer unkontrolliert auf usw.


Das finde ich hat keine Zukunft und ist der völlig falsche Weg, wenn Deutschland nach Fachkräften schreit, und die jetzigen Schüler sowieso schon so schlecht sind.
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16.07.2013 19:09 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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no_trespassing,
nein- die PID wird da nichts ändern.

Der Effekt der PID wird wieder ausgeglichen durch bessere medizinische Behandlung und die Tatsache, daß durch unsere Lebensumstände immer mehr Menschen mit Behinderung geboren werden, und du mußt auch die Geburtskomplikationen und den Einfluß von Alkohol/Drogenmißbrauch wärend oder vor der Schwangerschaft miteinbeziehen, sowie alle Krankheiten und Unfälle, die man als Baby und Kind haben kann.
Und nicht jeder läßt eine PID vornehmen.

Genau gesagt: inzwichen sind knapp 9% der Bevölkerung schwerbehindert, und der Trend geht nach oben, nicht nach unten.
Laut Prognose wird der Anteil der Behinderten an der Gesamtbevölkerung bis 2030 um ca. 4% steigen.
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16.07.2013 19:13 Uhr von Crawlerbot
 
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Es ist schon schwer wenn man ein Ausländisches Kind in der Klasse hat das nur Türkisch kann, da kann ich mir nicht vorstellen, das die Lehrer dann noch auf ein behindertes Kind eingehen können.

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