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PRISM: Yahoo darf Urteil aus geheimen Gerichtsverfahren veröffentlichen

Der Datenskandal rund um PRISM und Tempora ist noch immer in vollem Gange. Das US-Unternehmen Yahoo will die Anschuldigungen der sorgenlosen Datenfreigabe jedoch nicht auf sich sitzen lassen und klagte nun auf Veröffentlichung von Dokumenten eines geheimen Gerichtsverfahrens.

In diesem wurde Yahoo vom Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC), welches für die Arbeit der Geheimdienste zuständig ist, dazu verurteilt, die gesammelten Daten für die NSA freizugeben. Die Klage, Dokumente aus dem Verfahren von 2008 freigeben zu dürfen, hat Yahoo nun gewonnen.

Damit will der Konzern zeigen, dass es sich bei der Datenweitergabe keinesfalls um eine freiwillige Zusammenarbeit gehandelt habe, sondern man zur Aushändigung der Nutzerdaten gezwungen wurde. Bis zum 29. Juli muss die US-Regierung nun einen Zeitplan für die Veröffentlichung erarbeiten.


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WebReporter: noogle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Yahoo, Veröffentlichung, Gerichtsverfahren, PRISM
Quelle: www.mobilegeeks.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2013 14:35 Uhr von FrankCostello
 
+0 | -21
 
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16.07.2013 14:37 Uhr von noogle
 
+7 | -0
 
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@Frank: Google mal nach Daniel Bangert, dann siehst du schnell, welche bizarren Formen die Sache annimmt
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16.07.2013 15:07 Uhr von Jason31
 
+4 | -0
 
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Interessant macht die Sache der Umstand, dass die Überwachungsbefürworter gerne darauf verweisen, das PRISM doch nichts neues sei und alles seitens der Regierung ganz offen gehandhabt wurde. So das Argument dann gern: Jeder konnte sich die Gesetesentwürfe doch ansehen!

Die ganze Sache war dann in der Tat wohl so offen und transparent, dass Datentransfer-Anordnungen per gerichtlicher Verfügung unter die Kategorie "Geheim" fallen und man sich das Recht zur Transparenz (die ja angeblich immer existiert haben soll) nun wiederum vor Gericht erstreiten muss...
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16.07.2013 16:42 Uhr von Slingshot
 
+2 | -0
 
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@ FrankCostello
Dir eine 5.56 mm Kugel ins Hirn.

Welcher Kill denn bitte...?

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