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Studie: Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Deutschland nur Mittelmaß

Eine Studie der "Bertelsmann-Stiftung" mit dem Titel "Radar gesellschaftlicher Zusammenhalt" zeigt nun auf, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern nur im Mittelmaß liegt. Zugrunde gelegt wurden Daten aus Erhebungen bis ins Jahr 1989 zurück.

Ergebnis der Studie ist unter anderem, dass die Deutschen heute über ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden verfügen. Auch stieg das Vertrauen in Institutionen, wobei jenes in Banken sank. Negativ gewertet wurde, dass die Deutschen nur über wenig Nationalstolz verfügen.

Auch sei die Bereitschaft andersartige Lebensmodelle zu akzeptieren gesunken. Bewertet wurden insgesamt neun Bereiche, wie zum Beispiel Identifikation oder Solidarität und Hilfsbereitschaft. Deutschland belegte insgesamt Platz 14. Führend war Dänemark, das Schlusslicht bildet Rumänien.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Studie, Gesellschaft, Bertelsmann, Zusammenhalt
Quelle: www.zeit.de

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16.07.2013 13:12 Uhr von Bildungsminister
 
+0 | -3
 
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Gerade nach den Ereignissen der letzten Monate durch die Flutkatastrophe, wollte man meinen, dass der Zusammenhalt in Deutschland zumindest dann groß ist, wenn es um Notsituationen geht. Im Alltag sieht das häufig anders aus, da gibt es gerade in Ballungszentrum eine hohe soziale Verarmung. Auch das Thema Nationalstolz ist ein schwieriges. Die Deutschen haben das Trauma von ´45 noch immer nicht überwunden, weswegen sie oft auch nicht für ihre Interessen einstehen, wie man aktuell wieder sieht.
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16.07.2013 13:20 Uhr von news_24
 
+4 | -2
 
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Es gibt zu viele verschiedene Kulturen. Deswegen wird es auch nie eine Revolution geben. Da es so viele verschiedene Kulturen aus vielen Ländern in Deutschland gibt, können sich diese unterschiedlichen Kulturen nicht zusammenschließen, weil jede Kultur eine andere Lebensvorstellung und Wertevorstellung hat. So bleibt jeder zwangläufig für sich alleine.

[ nachträglich editiert von news_24 ]
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16.07.2013 13:21 Uhr von FrankCostello
 
+1 | -1
 
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Es gibt eine Gesellschafft dort wird zusammenhalt sehr gross geschrieben sie ist nicht gross aber dafür die beste die es gibt.

Das beste finde ich das sogar der Deutsche vor dem Deutschen Nachbarn Angst hat.

[ nachträglich editiert von FrankCostello ]
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16.07.2013 14:16 Uhr von SHA-KA-REE
 
+1 | -4
 
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>Negativ gewertet wurde, dass die Deutschen nur über wenig Nationalstolz verfügen.

Also gerade DAS ist doch ein großer Pluspunkt an den Deutschen. Diesen wahnhaften Patriotismus wie in den USA (oder hierzulande während der WM) braucht wirklich niemand. Zumal in aller Regel DIE besonders "stolz" auf ihr Land sind, die selbst im Leben nichts erreicht haben (und somit nicht auf eigene Leistungen stolz sein können).

Wilde sagte es sehr treffend: "Patriotismus ist die Tugend der Boshaften"
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16.07.2013 18:37 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ SHA-KA-REE

"Auch sei die Bereitschaft andersartige Lebensmodelle zu akzeptieren gesunken."

Das trifft wohl voll auf dich zu.
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16.07.2013 20:59 Uhr von SHA-KA-REE
 
+2 | -1
 
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@Perisecor

Schön dass Du hier extra in einem Kommentar verdeutlichst, dass Du mal wieder nicht verstanden hast worum es geht. Aber Hauptsache man kann mal wieder den alten USA-Kritik-Beißreflex ausleben, nicht wahr?

Zu Deiner Information: Ich habe gar nichts gegen andere Lebensmodelle, damit ist nämlich mit Sicherheit kein übertriebener Nationalstolz gemeint (den es ja hier wie gesagt zum Glück überwiegend nicht gibt). Stolz kann man allenfalls auf eigens erreichte Dinge sein, alles andere ist falscher Stolz.

@kaeseschmierer

Darum geht es nicht, Schuldgefühle sind genauso Unsinn. Man kann nur kaum guten Gewissens auf etwas stolz sein, an dem man gar keinen Anteil hat (so z.B. die Leistungen historischer Personen oder der Lieblingsfußballmannschaft). Klar kann man sich darüber freuen und daran Anteil nehmen, aber Stolz darauf sein? Mit welchem Recht? Wenn man wenigstens noch etwas mitwirkt ist ja noch mal was anderes, aber meistens ist das ja bei den von "stolzen Staatsbürgern" herangezogenen Beispielen nicht der Fall.

[ nachträglich editiert von SHA-KA-REE ]
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16.07.2013 21:10 Uhr von Perisecor
 
+1 | -3
 
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@ SHA-KA-REE

Patriotismus ist ein Lebensmodell, welchem du - wie hier bewiesen wurde - völlig intolerant entgegen trittst.
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17.07.2013 07:26 Uhr von SHA-KA-REE
 
+0 | -0
 
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@Perisecor

>"Patriotismus ist ein Lebensmodell"

Schon klar, Erdbeermarmeladenbrötchenessen ist auch ein Lebensmodell, nicht wahr? Also wer Patriotismus sogar schon zum vollumfänglichen Lebensmodell hochstilisiert, der ist genau der betroffene Hund der meist am lautesten bellt.

Hauptsache man dreht sich alles so hin wie man es braucht. Du bist doch überhaupt nur angesprungen weil ich das USA-Beispiel gewählt habe, dabei war das gar nicht der Kern meiner Aussage (ich hätte genauso gut die Briten wählen können), dann hättest Du Dich vermutlich nicht mal geöffnet. Es dreht sich nicht immer alles um die USA.
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17.07.2013 13:05 Uhr von Perisecor
 
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@ SHA-KA-REE

"Auch sei die Bereitschaft andersartige Lebensmodelle zu akzeptieren gesunken."

Das trifft wohl voll auf dich zu.
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17.07.2013 17:36 Uhr von minuba
 
+0 | -0
 
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Persönliche Meinung zum Thema Nationalstolz:

Sobald man hier in Deutschland auch nur ein Fünkchen Nationalstolz zeigt, wird man doch sofort in eine Schublade gesteckt.

Solange uns die Welt, und wir uns auch selber, immernoch als Tätervolk ansehen, wird es wohl noch einige Generationen dauern bis sich Das vieleicht, hoffentlich positv, mal ändert.

[ nachträglich editiert von minuba ]

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