16.07.13 12:01 Uhr
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"Wirtschaftswoche": "Soviel Journalisten wie die AfD hätte Steinbrück gern"

Die neue Partei "Alternative für Deutschland - AfD" gab am gestrigen Montag in Berlin eine Pressekonferenz zu ihrem Wahlprogramm, das - so ihre Darlegung - nicht nur die Euro-Schuldenkrise betrifft.

Das Interesse im Haus der Bundespressekonferenz war sehr gross: 80 Reporter und sieben Kamerateams waren gekommen, als die AfD-Vorleute auf dem Podium ihre Absichten zur Gesundheits-, Energie und Verteidigungspolitik benannten. Vom Image einer Ein-Themen-Partei zur Eurokrise will die AfD weg.

Zum offenbar unerwartet großen Medieninteresse schreibt die "Wirtschaftswoche": So viel journalistischen Zuspruch hätte sicher auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gern - aber der präsentiert sich ja auch nicht als "Alternative für Deutschland".


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WebReporter: anaximander
Rubrik:   Politik
Schlagworte: AfD, Journalist, Peer Steinbrück, Pressekonferenz, Wirtschaftswoche
Quelle: www.wiwo.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2013 12:11 Uhr von anaximander
 
+7 | -5
 
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Bei so großem Medieninteresse kann das Wählerinteresse wohl nicht ganz klein ausfallen ...
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16.07.2013 12:19 Uhr von Bildungsminister
 
+4 | -8
 
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Wurde sich nicht in der Vorwoche darüber echauffiert, wie unglaublich fies und gemein die deutsche Journale gegenüber der AfD ist, und dass die schlechten Umfragewerte nur darauf, und auch nicht anderes zurück zu führen sind. Und heute lesen wir, dass die Medien total auf die AfD fliegen, und sie in Scharen kommen. Schon seltsam, eh?

Ob sich das Medieninteresse in Wählerstimmen umrechnen lässt wäre mir indes nicht bekannt, aber eventuell gibt es ja auch dafür eine Formel. Auf einen Journalisten kommen 20 Wähler. So pi mal Daumen durch x dividiert durch y.

Im September werden wir es erleben. Bis dahin kann sich die AfD ja in Durchhalteparolen ergeben, und in der einen Woche Medien verteufeln, und in der nächsten die Medien feiern.
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16.07.2013 12:39 Uhr von NoPq
 
+3 | -7
 
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@Bildungsminister

Danke, dass du´s erwähnst.
Der Vorwurf einer AfD-Tante war folgender "Wir werden totgeschwiegen!"

Dass dem nicht so ist, sollte eigentlich allen Beteiligten klar sein. Aber es macht halt unheimlich Spaß, sich in der vermeintlichen Opferrolle zu suhlen und ordentlich einen auf "mimimimi" zu machen - auch für die AfD.

Ich denke aber trotzdem, dass dieses Medieninteresse vergleichbar mit dem der Piraten anfangs ist. Einerseits wird darüber berichtet, andererseits aber ist diese erhöhte Medienaufmerksamkeit auch immer mit ein wenig Sensationslust gepaart. Man wartet als Journalist eben auf irgendwelche (und zu erwartende) dämlichen Aussagen, Aktionen oder Fehltritte, die man dann medial ausschlachten kann.
Das hat bei ganz wenigen eventuell mit Deskreditierung zun tun, bei einigen mehr wohl mit Schadenfreude (zu denen zähle ich mich) und bei den meisten geht es wohl ganz simpel um Auflage.

[ nachträglich editiert von NoPq ]
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16.07.2013 13:58 Uhr von NoPq
 
+4 | -4
 
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Comic verkörpert das, was ich im vorherigen Posting mit "Aber es macht halt unheimlich Spaß, sich in der vermeintlichen Opferrolle zu suhlen und ordentlich einen auf "mimimimi" zu machen" meinte.
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16.07.2013 14:01 Uhr von skytrain
 
+3 | -3
 
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Klar, wird die Alternative totgeschwiegen - in den öffentlichen und den Kartellmedien. Lediglich im Internet kann man sie nicht ruhigstellen und da hat sie eine starke Position.

Beispiel: Die "Süddeutsche" berichtet über fast jeden Hundefurz, der in München zu vernehmen ist. Aber wenn mehr als 600 Leute den Augustinerkeller überfüllen wegen einer AfD-Veranstaltung, so schreibt das Blatt keine Zeile. Noch weitere Beispiele zur Rundum-Manipulation des deutschen Medienkonsumenten gefällig ?
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16.07.2013 14:46 Uhr von NoPq
 
+2 | -1
 
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@skytrain:
Okay, da kann ich dann nicht mitreden, weil ich keine Printmedien nutze. So fair muss man sein und das bin ich an der Stelle auch.
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18.07.2013 12:01 Uhr von gerhardrolf
 
+0 | -1
 
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ist schon interessant....man schweigt tot oder ...mal so am Rande....schaut euch mal die letzten Umfragewerte an...da kommt nach den Linken...nicht mehr...Sonstige 9%...ja wer wird da wohl alles zuzurechenen sein...vor nicht allzu langer Zeit wurden immer die Piraten und die AfD mit angezeigt...seit kurzem nur noch "Sonstige"....da dürfte das "Opfersuhlen" wohl fehl am Platze sein....
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21.07.2013 10:48 Uhr von Albut
 
+0 | -1
 
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Zu den Leitlinien, die der Presse vorgestellt wurden, muss mann wissen, dass dieses Einzelmeinungen der Mitglieder sind, die diese Leitlinien erstellt haben.
Aus unserem Kreis haben bei einer Versammlung 14 von 15 anwesenden Mitgliedern dagegen gestimmt.
Aus unserer Sicht sind diese Leitlinien in dieser Partei nicht Mehrheitsfähig.
Die Landesverbände werden deswegen eigene Leitlinien, die in den Ländern Mehrheitsfähig sind, vorstellen.
Diese Arbeit wird natürlich nicht mehr vor den Bundestagswahlen bewältigt werden können, da sich die Basis zur Zeit mit den Vorbereitungen der Wahl beschäftigt.

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