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Jugendkrawalle in Hamburg: Polizei und Anwohner gehen die Probleme gemeinsam an

Im Hamburger Stadtteil Altona kam es in den vergangenen Tagen wiederholt zu Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei (ShortNews berichtete). Um die Lage zu entspannen, trafen sich am vergangenen Sonntag rund 200 Anwohner, um über Lösungsansätze zu sprechen und gaben eine gemeinsame Erklärung ab.

In dieser zeigten sich die Bewohner schockiert über das Ausmaß der Polizeigewalt gegenüber den Jugendlichen, welche die Situation überhaupt erst eskalieren haben lasse. Die Polizei widersprach diesem Vorwurf zwar, aber räumte ein, dass rund sechs Beamte angezeigt wurden, vorrangig wegen Beleidigung.

Am gestrigen Montag trafen sich dann Angehörige der Jugendlichen direkt mit dem örtlichen Revierleiter der Polizei und führten ein Gespräch, das für beide Parteien zufriedenstellend verlief. Die Polizei will ein mögliches Fehlverhalten nun intern prüfen lassen und mit den Anwohnern nach Lösungen suchen.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Hamburg, Probleme, Anwohner, Krawalle
Quelle: www.ndr.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.07.2013 11:38 Uhr von psycoman
 
+11 | -2
 
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Also 30 "Jugendliche" zwischen 17 und 26 Jahren, Migranten, machen ärger und daraufhin versammeln sich 150 um "Widerstand" zu leisten.

Hier branten wohl auch wieder Autos und dagegen soll die Polizei nicht vorgehen?
Die versucht sogar die Lage mit den Vätern der Täter zu klären und man will ein Jugendzentrum für die nichtkriminellen Jugendlichen eröffenen, aber man ist ja so böse.

Kriminelle sollten rigoros verhaftet werden, und dannach bitte auch veruteilt, damit die Sicherheit des Eigentums und die Gesundheit anderer gewährleistet bleibt.

"Bis zu 150 Menschen hatten sich in den vergangenen Nächten gegen die Polizisten solidarisiert und Widerstand geleistet. Die Ermittler zählten die Randalierer, die in der Nacht zum Sonnabend für Ärger sorgten, zu "krawallorientierten Jugendlichen". Sie seien auf den Zug eines aktuellen Konflikts der Polizei mit etwa 30 jugendlichen Migranten vom Vortag aufgesprungen, sagte ein Polizeisprecher. In der Nacht zum Freitag wurden insgesamt 16 Menschen im Alter von 17 bis 26 Jahren vorläufig festgenommen. Erst die Nacht zum Sonntag verlief deutlich ruhiger. Bis auf zwei leicht beschädigte Streifenwagen sei es zu keinen größeren Vorkommnissen zwischen Beamten und den versammelten Menschen gekommen."
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16.07.2013 11:50 Uhr von damien2003
 
+14 | -2
 
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Mit dem Wort Jugendkrawalle will man wohl wieder verharmlosen. Ich hab die Videos gesehen und bin mir ziemlich sicher nicht nur jugendliche gesehen zu haben. Ausländerkrawalle triffts da wohl eher.
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16.07.2013 12:10 Uhr von quade34
 
+8 | -2
 
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Hauptsache die Polizei ist friedlich bis zur Besinnungslosigkeit. Ein paar gute Urteile gegen die Randalierer wären besser.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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16.07.2013 12:52 Uhr von NoPq
 
+1 | -8
 
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@blubb42
"Menschenmüll"
Was ist denn bei dir schief gelaufen?

Mal abwarten wie sich die Situation in Altona entwickelt. Wenn man mehrmals täglich - teils von den selben Beamten - kontrolliert wird, braucht man sich als Polizei nicht wundern, wenn die Leute irgendwann mal sauer werden.
In einem Park in Altona sind bekanntlich Dealer unterwegs, aber wen nimmt die Polizei mit auf die Wache? Na klar - sicher nicht die Dealer.

Die Frage nach dem "Warum" kann ich an der Stelle natürlich nicht beantworten, aber ich kann aus Erfahrung sagen, dass man durch derartige willkürlichen Polizeiaktionen eher die Wut auf sich zieht.

Das nach der ersten Eskalation Autos (ein oder zwei Stück) brannten ist natürlich zu verurteilen, aber man sollte schon beide Seiten der Medaille betrachten.
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16.07.2013 13:06 Uhr von FrankCostello
 
+3 | -4
 
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Die Polizei ist selber schuld warum fahren die auch mit einem Streifenwagen dort hin.

Wo sind die Stinkend Grünen Busse mit den 12 Kampfmontur Polizisten denn hin ?

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