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Empfehlung aus Schweden: Edward Snowden wäre des Friedensnobelpreises würdig

Der Schwede Stefan Svallfors, Professor an der Universität der Stadt Umea, brachte in einem Empfehlungsbrief an das norwegische Nobelkomitee Edward Snowden als kommenden Friedensnobelpreisträger ins Gespräch.

Swallfors wies in seinem Schreiben an das Komitee darauf hin, "dass es Snowden gelungen ist, die Welt etwas besser und sicherer zu machen". Zudem würde diese Ernennung den Fehler von 2009, Barack Obama mit dem Friedenspreis ausgezeichnet zu haben, wett machen.

Auch der Abgeordnete der russischen Staatsduma, Alexander Sidjakin, hatte schon einige Tage zuvor den ehemaligen NSA-Mitarbeiter als Kandidat für den Nobelpreis vorgeschlagen.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweden, Nobelpreis, Edward Snowden, Empfehlung
Quelle: de.rian.ru

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2013 19:10 Uhr von Superplopp
 
+4 | -40
 
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15.07.2013 19:13 Uhr von quade34
 
+3 | -38
 
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15.07.2013 19:18 Uhr von Kanga
 
+26 | -1
 
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is dann schon schwieriger den verschwinden zu lassen
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15.07.2013 20:04 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -20
 
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15.07.2013 20:14 Uhr von Bildungsminister
 
+0 | -13
 
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15.07.2013 20:33 Uhr von T.Eufel
 
+17 | -1
 
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Ich finde das eine gute Idee. Der Mann hätte den Friedensnobelpreis tausendfach mehr verdient als 2009 Obama. Ausserdem hat Edward Snowden aus Überzeugung gehandelt und war dafür bereit, auf allen Luxus zu verzichten sowie sich in Lebensgefahr zu bringen. Ich kenne keinen Menschen, der nur annähernd so viel Mut hat.

Meiner Meinung nach ist Edward Snowden ein besonderer Mensch, der das alles riskiert um Ungerechtigkeit und Unrecht aufzudecken. Selbst ist einem schon unangenehm wenn man eine Rüge vom Chef zu erwarten hat und fürchtet und bangt um einen lausigen Arbeitsplatz. Man stelle sich die Dimensionen vor, wie Edward Snowden zumute sein muss, dem Folter gewiss wäre und dem durchaus die Todesstrafe drohen könnte.

Ich respektiere diesen Mann und unterstütze ihn, indem ich Wikileaks unterstütze. Mir doch egal wenn Merkel mich dafür am liebsten 10 Jahre im Gefängnis sehen möchte...Jetzt erst recht.

Und noch etwas: Dieser Mann würde NIE winselnd und stiefelleckend vor den ach so Mächtigen rumrutschen...bzw. schickt seinen Pudel der das für ihn erledigt.

[ nachträglich editiert von T.Eufel ]
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15.07.2013 20:44 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -10
 
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"Ich kenne keinen Menschen, der nur annähernd so viel Mut hat. "
Davon gibt es tatsächlich Tausende. Nehmen wir allein die ganzen freiwilligen Helfer, die ihren Dienst in Afrika verrichten. Oder schau dir Menschen an, die in China gegen das System kämpfen. Oder, oder, oder... Und keiner von denen hat sich bei der Presse angebiedert um sein Ziel zu erreichen.

Wenn du also danach gehst, dann gibt es wahrscheinlich zig Menschen, die diesen Preis mehr verdient hätten, schon allein, weil sie ihn auch verrichten, wenn keine Zeitung darüber berichtet, oder es in den Medien zu finden ist. Das allein kann wohl kaum Grund sein.

Mal davon ab, dass Snowden doch gar nicht bereit ist seine Ideale in letzter Konsequenz zu tragen. Denn dann würde er sich jetzt nicht auf der Flucht befinden und müsste nicht mit Regimen und zwielichtigen Staaten anbändeln. Es gibt Menschen, die sind wirklich bereit für ihre Überzeugungen zu sterben, Snowden entzieht sich diesen Konsequenzen.

Will damit nur sagen, dass es wahrscheinlich Dutzende da draußen gibt, die diesen Preis eher verdienen als er. Er ist nur in den Medien, dass macht es aber nicht wertvoller oder besser.
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15.07.2013 21:10 Uhr von Timmer
 
+5 | -2
 
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@Bildungsminster: achso, wenn er jetzt in den USA geblieben wäre und all dies verkündet hätte, dann hätte man den Kerl in ruhe gelassen und ihn dann später nicht der Verschwörung bezichtigt? Die Flucht war ja dazu da, dass er sich überhaupt öffentlich melden konnte und was sollte er bei dem Thema auch anderes tun. Soll er anonym im Internet verfassen, dass die USA alle belauscht? Das sagen nämlich viele, er hat aber mit Fakten den Schritt in die Öffentlichkeit gesucht und ihn gefunden. Ich glaube auch das dem Kerl der Friedensnobelpreis herzlich egal ist. Er MUSSTE überleben ansonsten war sein Wort nichts wert gewesen. Das diesen Preis auch andere verdient haben steht außer Frage, aber sag mir bitte wann jemand so eine harsche öffentliche Unruhe ausgelöst hat und das weltweit. Außerdem warum muss erst jemand dann ein Held sein, wenn er sein Leben sinnlos riskiert? Und btw wäre es lustig wenn er den preis bekommt und er dann die Todesstrafe von den USA erhalten würde.
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15.07.2013 21:19 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -8
 
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"Das diesen Preis auch andere verdient haben steht außer Frage, aber sag mir bitte wann jemand so eine harsche öffentliche Unruhe ausgelöst hat und das weltweit."

Welche Unruhe meinst du denn bitte? Außer Deutschland echauffiert sich eigentlich kaum jemand, und hier findet der Protest auch nur vom Sofa statt. Von Unruhe sind wir wohl weit entfernt. In zwei Wochen wird das Thema großteils von der Agenda verschwunden sein, und maximal vereinzelt wird da noch drüber geredet werden. Und verändern wird sich wohl auch nichts, das zeichnet sich doch bereits ab. Da bleibt am Ende die Frage - Was hat er verändert, so hoch seine Ideale auch sein mögen?

Die Leute nutzen weiter fröhlich Facebook und Co, und wirklich beschweren tut sich auch kaum jemand. Ich befürchte, dass das am Ende maximal eine Randnotiz bleibt. Selbst Assange hat effektiv rein gar nichts verändert, heute spricht da niemand mehr drüber. Was auch daran liegt, dass die Bürger im Grunde fressen was ihnen vorgesetzt wird. Warum sollte sich das urplötzlich ändern?
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15.07.2013 21:27 Uhr von skipjack
 
+7 | -2
 
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Dem kann ich eigentlich nur zustimmen...

#Zumindest für mich ist Snowden der Cyber Robin Hood.

##Soviel Eier und Gesicht muss man(n) erstmal haben, um sich mit diesen Typen an zu legen.
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15.07.2013 21:38 Uhr von Justus5
 
+6 | -1
 
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Wenn Snowden den Preis bekäme - dann würde ein Friedensnobelpreisträger einen anderen Friedensnobelpreisträger mit allen gesetzlichen und ungesetzliche Mitteln der Welt jagen....

Was für eine paradoxe Situation....
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15.07.2013 23:47 Uhr von Timmer
 
+5 | -0
 
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@Bildungsminster also hier in österreich sind sogar die älteren Herrschaften doch ziemlich empört. Und die Regierung hier wurde bis zum Kanzler abgehört und hier wird von einem massiven Vertrauensbruch seitens der USA geredet. Dazu wurde Brüssel komplett verwanzt also bitte, dass ist ein derber Missbrauch des Vertrauens, ich wäre echt angewidert würde sich nichts ändern deshalb auch wenn es Wunschdenken ist.
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16.07.2013 01:13 Uhr von derSchmu2.0
 
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Frieden gebracht? Naja, er hat irgendwie die Völker (Regierungen ausgenommen) zusammengerückt, weil sie alle zu der Gruppe der Ausspionierten gehören.

Andersherum gefragt, was hat Obama bisher geleistet, um dem Preis gerecht zu werden?
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16.07.2013 10:07 Uhr von T.Eufel
 
+5 | -0
 
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@Feingeist
Mach dir keine Gedanken um Schlottendingsbums. Den Krampf, den der ständig von sich gibt, ist doch nicht wert dass man unnötig einen Gedanken daran verschwendet. :-)))
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17.07.2013 15:37 Uhr von CharlyHB
 
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Wer so die Menscheit aufklärrt das eingewanderte Eurpäer uns alle Ausspioniert der verdient den Nobelpreis.Die wahren Amerikaner sind die einheimischen Indianer.
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18.07.2013 01:09 Uhr von lopad
 
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"Zudem würde diese Ernennung den Fehler von 2009, Barack Obama mit dem Friedenspreis ausgezeichnet zu haben, wett machen. "

Solange man Obama diesen Preis nicht aberkennt, ist da auch nichts wett gemacht... aber zumindest mal ein Schritt in die richtige Richtung