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Innenminister Friedrich muss Angaben über Spionage-Effektivität relativieren

Nach seiner USA-Reise hatte Innenminister Hans-Peter Friedrich vollmundig erklärt, dass durch das US-amerikanische Spionageprogramm "Prism" rund 45 Terroranschläge verhindert werden konnten. Fünf davon sollen allein in Deutschland vereitelt worden sein.

Ein Sprecher des Innenministeriums sorgte nun mit seinen Antworten auf Nachfragen zu diesen geplanten Terroranschlägen für neuen Zündstoff in der aktuell Debatte. Zwei dieser fünf vereitelten Anschläge, geplant von der sogenannten "Sauerland-Gruppe" und der "Düsseldorfer Zelle", seien bekannt.

Auf den Umfang und das Stadium der restlichen Planungen sagte er anfangs: "möglicherweise auch schon in einem sehr frühen Stadium entsprechende Ausführungen zu verhindern". Kurz darauf fügte er hinzu: "Die können auch in einem sehr sehr frühen Stadium gewesen sein."


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Spionage, Innenminister, Hans-Peter Friedrich, Angaben, Effektivität
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2013 18:42 Uhr von RickJames
 
+6 | -1
 
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http://www.bloomberg.com/...

Terroristen benutzen kein Skype, Gmail oder Facebook sondern benutzen Seiten die nicht bei Google indexiert sind.

[ nachträglich editiert von RickJames ]
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15.07.2013 19:21 Uhr von Perisecor
 
+1 | -8
 
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@ RickJames

Interessant, wie du sowas mit Bestimmtheit sagen kannst.

Wo doch erst diesen Monat deutsche Gerichte rechtskräftig nachgewiesen haben, dass selbst der russische SWR und GRU für ihre Kommunikation mit Inoffiziellen Seiten wie YouTube nutzen.
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15.07.2013 20:22 Uhr von RickJames
 
+3 | -0
 
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@Perisecor
Das steht in dem Artikel und dem Bericht auf den sich der Artikel bezieht.
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15.07.2013 20:43 Uhr von Perisecor
 
+0 | -3
 
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@ RickJames

Das ist kein Artikel, das ist eine Meinung. Und der Bericht, auf den sich bezogen wird, ist uralt und nicht umfassend.
Es fängt schon damit an, dass Bloomberg sich im ersten Absatz lediglich auf PRISM beschränkt. PRISM ist _eines_ von _vielen_ Anti-Terror-Programmen der NSA.

Nicht grundlos habe ich darauf verwiesen, dass ausgerechnet Dienste wie der SWR YouTube nutzen. Im Gegensatz zu al-Qaeda hat der SWR tatsächlich große Ressourcen, große Talente und extrem viel Erfahrung.
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15.07.2013 21:53 Uhr von RickJames
 
+0 | -0
 
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@Perisecor
"Es fängt schon damit an, dass Bloomberg sich im ersten Absatz lediglich auf PRISM beschränkt. PRISM ist _eines_ von _vielen_ Anti-Terror-Programmen der NSA."

Der Bericht wurde nicht von Bloomberg verfasst und erscheint mir weitaus fundierter als alles was du bisher vorgelegt hast.
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15.07.2013 22:25 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ RickJames

"Der Bericht wurde nicht von Bloomberg verfasst..."

Ach was, aber veröffentlicht. Siehe meinen Kommentar zuvor.


"... und erscheint mir weitaus fundierter als alles was du bisher vorgelegt hast."

Na, dann glaub mal weiterhin an niederländische Berichte von 2003 und daran, dass NSA und SWR zusammen fünf Idioten beschäftigen, die nicht in der Lage sind, geradeaus zu laufen.
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15.07.2013 23:45 Uhr von RickJames
 
+1 | -0
 
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@Perisecor
"Ach was, aber veröffentlicht. Siehe meinen Kommentar zuvor."

Bloombergs Berichterstattung hat nichts mit dem Bericht zu tun.

"Na, dann glaub mal weiterhin an niederländische Berichte von 2003 und daran, dass NSA und SWR zusammen fünf Idioten beschäftigen, die nicht in der Lage sind, geradeaus zu laufen. "

1. Der Bericht ist vom Januar 2012.

2. Ich werfe der NSA keine Unfähigkeit vor, sondern andere Motive als die öffentlich Genannten. Aber anscheinend hast du nicht mal das verstanden.

[ nachträglich editiert von RickJames ]
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16.07.2013 00:09 Uhr von Perisecor
 
+0 | -1
 
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@ RickJames

Der Kommentar wurde auf bloomberg.com veröffentlicht.

Er bezieht sich vorrangig auf eine Studie aus dem Jahre 2003.

Aktuell (2013) ist bestätigt, dass der russische SWR u.a. YouTube nutzt, um sich mit seinen Auslandsagenten zu verständigen.
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16.07.2013 00:19 Uhr von RickJames
 
+1 | -0
 
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@Perisecor
Das Kommentar bezieht sich ausschließlich auf einen Bericht vom Jahre 2012 der _auch_ auf Daten einer Studie aus dem Jahre 2003 zurückgreift.

Zitat:
The Netherlands’ security service, which couldn’t find recent data on the size of the Undernet, cited a 2003 study from the University of California at Berkeley as the “latest available scientific assessment.”
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17.07.2013 00:40 Uhr von RickJames
 
+1 | -0
 
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@Neu555
Selbst in der Union halten viele es für wenig überzeugend, mit Zahlen angeblich verhinderter Anschläge zu hantieren. "Dummes Zeug", sei das, sagt CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl.

http://www.spiegel.de/...

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