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Sarrazin-Rüge der UN: Bundesregierung prüft Änderung der Gesetze gegen Rassismus

Der Antirassismus-Auschuss der Vereinten Nationen hatte Deutschland Anfang April für die Äußerungen Thilo Sarrazins gerügt. Als Reaktion auf die Kritik hat die Bundesregierung nun verlauten lassen, die Gesetze gegen Rassismus zu prüfen und gegebenenfalls zu ändern.

Des Weiteren appellierte sie an die Berliner Staatsanwaltschaft, das eingestellte Verfahren gegen den Ex-Bundesbänker wegen Beleidigung und Volksverhetzung eingehend zu prüfen und die Einstellung des Verfahrens zu überdenken.

Auslöser für die Kritik der Vereinten Nationen war Sarrazins Interview mit der Zeitschrift Lettre, in dem er abfällig über Einwanderer redete.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundesregierung, Rassismus, Änderung, Thilo Sarrazin, Gesetze
Quelle: www.zeit.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2013 17:55 Uhr von Perisecor
 
+28 | -7
 
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Welchen Schaden denn, Haberal?

Ihr Moslems ruiniert euren Ruf doch selbst - und zwar Tag für Tag. Dafür braucht man auch keinen Sarrazin, es reicht, wenn man mal abends die Bahnhöfe in Stuttgart, Ludwigsburg, Pforzheim, Karlsruhe oder Mannheim besucht.

Edit: Ich als Ausländer fühle mich in Deutschland übrigens in keinster Weise rassistisch bedroht. Aber ich gehöre ja auch nicht der Asi-Unterschicht an und versuche konsequent andere "kulturell zu bereichern", indem ich sinnlos Gewalt ausübe oder mich verächtlich über Mensch, Kultur und Land äußere. Und, natürlich, beherrsche ich die deutsche Sprache...

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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15.07.2013 18:05 Uhr von NoPq
 
+3 | -12
 
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@Perisecor
In den Köpfen der Deutschen wird schlichtweg zwischen "gutem" und "schlechtem" Migrationshintergrund unterschieden.

An der Stelle ein Danke an Franka für die Formulierung ^^
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15.07.2013 18:07 Uhr von Nightvision
 
+6 | -19
 
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15.07.2013 18:12 Uhr von Nightvision
 
+2 | -19
 
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15.07.2013 18:23 Uhr von ElChefo
 
+13 | -4
 
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Peri

Der Schaden ist der, das vorhandene Probleme nun einen Namen haben. Es wird tatsächlich Jahrzehnte dauern, das wieder unter den Teppich zu kehren (was nebenbei auch ganz gut so ist).


NoPq

Es gibt keinen per se "guten" oder "schlechten" Migrationshintergrund. Es gibt nur Migrationshintergründe, bei denen statistisch mehr Auffälligkeiten zu verzeichnen sind als andere.
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15.07.2013 18:24 Uhr von Perisecor
 
+16 | -6
 
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@ Nightvision

Die Pauschalisierung ist in diesem Fall doch sehr angebracht.

Auf der einen Seite gibt es die Araber, die tatsächlich negativ auffallen. Aber, und das ist der Punkt, der Rest distanziert sich davon nicht.
Dabei geht es nicht nur um eine Distanzierung von Anschlägen, sondern auch von der Alltagsgewalt, welche überproportional oft von eben jener Gruppe verübt wird. Warum wirken die, die sich als gemäßigt bezeichnen, nicht auf den Rest ein?


Klar, wenn man keinen Anspruch hat, dann sind auch Haberals Deutschkenntnisse akzeptabel. Ich lerne seit 6 Jahren deutsch und lebe seit 5 Jahren in Deutschland. Und Haberal? Und du?
Aber selbst wenn man euch beide mal außen vor lässt - dann ist fehlende Integration, und das bezieht sich vor allem auf die Sprache - das mit Abstand größte Problem von (moslemischen) Migranten in Deutschland.


Aber klar, ignorier das einfach und ziehe dich weiter in eine Opferrolle zurück. Dann lösen sich bestimmt alle Probleme irgendwann von ganz alleine auf.


Immer die Frage stellen: Warum findet keine (angebliche) rassistische Hetze gegen in Deutschland lebende Japaner, Amerikaner, Brasilianer, Niederländer, Österreicher, Chinesen, Australier etc. statt? Und dann überlegen: Was machen diese Leute richtig, was wir falsch machen? Und warum machen wir das nicht auch richtig?


Früher gab´s immer diese lustigen Schlussworte. ´Ich habe auch türkische Freunde aber...´. Fakt ist: Ich habe in Deutschland keine arabischen Bekannte mehr. Warum? Weil selbst die, die ich als extrem gemäßigt eingeschätzt habe, aus heiterem Himmel heraus so Dinge wie Ehrenmord gutheißen. Und das wiederum ist etwas, dass ich weder unterstützen, noch tolerieren kann, möchte und werde. Und so geht´s auch vielen Deutschen.

[ nachträglich editiert von Perisecor ]
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15.07.2013 19:45 Uhr von shadow#
 
+3 | -3
 
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Viel zu spät und zudem komplett sinnlos.
Was in den Köpfen mal an verallgemeinerndem Blödsinn drin ist, lässt sich auch durch Gesetze nicht wieder ausbügeln.
Damit macht man neuerdings Politik.
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15.07.2013 20:19 Uhr von Phyra
 
+9 | -2
 
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hm, schreiben die dann in die neuen rasismus paragrahpen endlich rein, dass gewalt und beleidigungen deutscher von seitens immigranten nicht als rasssitische tat gewertet werden darf? :D
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16.07.2013 12:23 Uhr von Tamerlan
 
+0 | -5
 
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Dieser olle alte Hetzer. :)
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10.08.2013 18:53 Uhr von skipjack
 
+3 | -0
 
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Sarrazin hat Recht und wird auch Recht behalten.

#Das einzige was den Damen und Herren Politikern hier nicht paßt, ist lediglich der Schneid den Sarrazin hat:
Dinge an bzw. auszusprechen, die hier schon fast als Allgemeinwissen gelten...

Fangen wir X beim Ehrenmord an und hören wir verdammt noch x nicht beim Kartoffelklatschen auf...

Selbst H. Schmidt und sogar Kohl haben schon in den 80ern eingesehen, dass uns die importierten Döner auf Dauer nicht gut kommen werden.

Wir brauchen daher dringenst eine Änderung im Presse-Recht sowie auch StGB:
Die (ur) Nationalität der Täter hat angegeben zu werden und eben keine Verschönerung, ala unbekannter Täter...

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