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AfD möchte nicht mehr als Ein-Themen-Partei gelten, aber tut sich dabei schwer

Die als Anti-Euro-Partei bekannt gewordene Partei "Alternative für Deutschland" möchte weg von ihrem Image als kleinkarierte Ein-Themen-Partei. Die Partei scheint durch die miserablen Umfragewerte der letzten Wochen von maximal drei Prozent wachgerüttelt worden zu sein.

Auf einer Pressekonferenz in Berlin stellte Parteisprecher Bernd Lucke eine Art Kompetenzteam vor, das in den jeweiligen Fachbereichen ein Parteiprogramm ausarbeiten soll. Hierbei sollen nun auch Themen behandelt werden, die nicht die Euro-Politik betreffen.

Bislang fehlen im sogenannten "Wahlprogramm" die Bereiche Verteidigung, Energie und Gesundheit völlig. Allerdings sind schon erste Widersprüche zu finden. Die Bundeswehr soll lediglich zur Landesverteidigung eingesetzt werden. Einsätze wie beispielsweise in Libyen sollen allerdings möglich sein.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: AfD, Image, Themen, Bernd Lucke, Wahlprogramm
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2013 17:36 Uhr von Naikon
 
+3 | -3
 
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mein wahl o meter sagt 8 prozent, und das ist fast soviel wie die grünen haben
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15.07.2013 18:05 Uhr von Kanga
 
+3 | -3
 
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im mom reicht das eine thema...
der rest wird sich einfach aus normalen menschenverstand ergeben..
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15.07.2013 18:12 Uhr von kingoftf
 
+4 | -2
 
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3% und tschüss
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15.07.2013 19:47 Uhr von shadow#
 
+0 | -4
 
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Sie können ja mal in ihrer Führungsriege Ideen sammeln gehen.
Spenderorgane gibt es dann künftig von in Lagern lebenden Arbeitslosen, oder wie war das noch gleich? ...
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15.07.2013 20:07 Uhr von peritrast
 
+1 | -2
 
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Was soll die Formulierung "sogenanntes Wahlprogramm" ? Die Alternative schreibt auf wenigen Seiten mehr Vernünfiges als in sämtlichen Hochglanzprospekten der Altparteien zusammen steht - und was diese nach dem Wahltag gleich wieder in der Versenkung verschwinden lassen.
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15.07.2013 20:10 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -3
 
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Die Leute lieben einfache Lösungen - und Lucke verkauft damit seine Anti-Euro-Kampagne. Da ist es egal was er noch an Themen aufstellt, denn die Hauptbotschaft ist bei ihm der Euro.
Scheinbar glauben aber grob 95% doch nicht daran, dass eine solche Einfach-Lösung die Probleme wirklich löst.
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15.07.2013 20:14 Uhr von NoPq
 
+2 | -2
 
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@peritrast:
Weil ich so ein "Wahlprogramm" in 20 Minuten selbst geschrieben hab ^^
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16.07.2013 08:33 Uhr von ~frost~
 
+0 | -0
 
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Ich wurde noch nie bei einer Umfrage gefragt, wen ich wählen möchte...

Außerdem, eine neue Partei sollte sich eher von Themen wie "Verteidigung" etc. fern halten. Es geht ja nicht um die Mehrheit, es geht darum, Einfluss im Bundestag zu nehmen und Erfahrung zu sammeln.

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