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Studie: Kindeswohl nicht von sexueller Orientierung der Eltern abhängig

Laut einer aktuellen Studie von Forschern der University of Massachusetts Amherst und der University of Virgina hängt das Wohl eines adoptierten Kindes nicht von der sexuellen Orientierung der Eltern ab.

Es ist demnach egal, ob die Eltern schwul, lesbisch oder heterosexuell sind: Wichtig ist allein, dass die Eltern ein harmonisches Team sind und zusammenarbeiten.

"Diejenigen Eltern, die mit dem Arrangement zufriedenen waren, hatten auch die Kinder mit weniger Verhaltensproblemen", so die Psychologen.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Studie, Eltern, Sexualität, Adoption, Orientierung
Quelle: www.sueddeutsche.de

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15.07.2013 12:03 Uhr von hugrate
 
+12 | -6
 
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...es kann noch so viele studien geben, die das ganze wissenschaftlich belegen und dennoch wird es immer ewig gestrige geben, die verlautbaren "das ist nicht natürlich. das ist schlecht. das ist nicht gut fürs kind."

wär aber schön zu sehen, wenn ich mit dieser vermutung falsch läge.
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15.07.2013 12:17 Uhr von McK4y
 
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you don´t say...!
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15.07.2013 12:41 Uhr von mayan999
 
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wer definiert, was kindeswohl ist und was nicht ?

ne andere frage wäre: wieviele studien gibt es dazu ?

wenn man nur die eltern und kinder befragt, kann man UNMÖGLICH zu objektiven resultaten kommen. eigentlich müssten solche studien deshalb über zwei generationen hinweg gemacht werden. alles andere ist pseudowissenschaftlich. ohne dokumentierte aufzeichnungen gehts nicht.

aber grundsätzlich scheint das ja erstmal ok zu sein.
trotzdem wissen wir heute noch nicht welche auswirkungen das tatsächlich hat. es könnte sein, dass man in 100 jahren davon abrät, weil die entfremdung von mutter und kind zu auswüchsen führt, die halt nur langfristig betrachtet schäden anrichten.
vllt gibt es grobe unterschiede zwischen lesbischen u. schwulen pärchen. denn frauen und männer sind NICHT DASSELBE. dh -----> andere resultate ! andererseits bedeutet dies gleichschaltung.- und was das heißt. weiß hier wohl -fast- jeder.

andererseits könnte man sagen: es gibt keine regel in dieser hinsicht. wenn alles natürlich ist, was möglich ist, dann kann man auch -in ein paar jahrzehnten- die künstliche befruchtung standartisieren u. sich das wunschbaby zusammenbasteln. der natur sind kaum grenzen gesetzt und es ist "ihr" auch egal.

eine andere frage wäre die des interesses der kinder für die/den leiblichen vater/mutter. meistens ist es so, dass die kinder -aus natürlichem interesse heraus- wissen wollen, wer ihre "echten" eltern sind.


es ist heutzutage schwer das alles wirklich zu durchleuchten, weil von zu vielen seiten druck kommt. entweder ist man zu liberal und zu tollerant, u. andererseits zu verklemmt oder zu spiessig. man kann es den "leuten" - wer das überhaupt sein soll, muss man sich auch fragen- kaum noch recht machen.

die verwirrtheit unter den jungen menschen scheint ja auch heute thema nr. eins zu sein.
wer bin ich, wer will ich sein, wo will ich hin usw. in einer gesellschaft in der sich die geschlechter immer mehr einander annähren, kommen zum einen die rollenverteilungen durcheinander - was nichts schlechtes bedeuten muss- und zum scheint niemand wirklich zufrieden zu sein.
die frauen wollen weiche UND harte MÄNNER. (was quasi unmöglich ist)
und die männer wollen, ... was nochmal genau ???

wohin führt das alles ?
(die alten generationen sind ja bald weg)

wo liegen die tatsächlichen ursachen ?

welche rollen spielen lady gaga u. justin bieber ? (ernst)


das alles hängt zusammen und das bild das sich zumindest mir ergibt, ist eines, von dem ich weiß, dass viele es misinterpretieren, weil eben nicht alles gold ist was glänzt.

man darf schein nicht mit sein verwechseln. quantität darf nicht gleich qualität sein, wenn es nunmal NICHT SO ist.

wenn die dummheit normal wird, gibt es keine dummheit mehr. die nicht-dummen scheinen gerade auszusterben. dann gibts kein maß mehr und alle sind happy, oder eben perfekte schäfchen ;-) vom menschen zum schäfchen. dann sprechen alle neusprech und sind so pupswarm, das die langeweile zur volksidentität wird und kreativität von wahnsinn nicht mehr zu unterscheiden ist.



[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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15.07.2013 12:52 Uhr von mayan999
 
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Curtis Duncan: The Feminization of Men
http://www.youtube.com/...
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15.07.2013 13:21 Uhr von :raven:
 
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Ich kann dieses Gutmenschengelabere nicht mehr hören...

Spätestens wenn sich unsere Wohlstandsgesellschaft in Luft auflöst, hören solche Irritationen auf...liegt halt in der Natur der Sache!
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15.07.2013 13:45 Uhr von ghostinside
 
+2 | -7
 
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:raven: Geh zurück an deinen Stammtisch. Da hört dir wenigstens noch jemand zu...
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15.07.2013 14:38 Uhr von Klugbeutel
 
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Die Studie wurde von der Schwuchtel-Lobby bezahlt?
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15.07.2013 16:52 Uhr von keakzzz
 
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@mayan999
selbstverständlich hast du damit Recht, daß noch nicht auf lange Sicht abzusehen ist, welche Folgen die Erziehung ohne Vater oder Mutterfigur auf Kinder hat.

aber: das betrifft heterosexuelle Beziehung letztlich ja genauso. denn im Endeffekt könnte man mit dieser Begründung auch Scheidungen bzw. die Trennung von Elternpaaren verbieten (der Logik folgend: denn es muß ja sowohl eine Mutter als auch ein Vater für das Kind da sein).

das wäre aber unter den heutigen Bedingungen ohnehin nicht mehr realisierbar.
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15.07.2013 17:33 Uhr von Wolfram_Pertiller
 
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@hugrate

Was ist denn an einer gleichgeschlechtlichen Erziehung auch "natürlich"?

MMn wird das Kind von der Art der elterlichen Beziehung sehr stark geprägt und auch psychisch beeinflusst. Genauso kommt es auch zu einer negativen Beeinflussung der Kinderpsyche in Familien mit schlagenden Eltern, Ehekrisen, Trennungen, alleinerziehenden Elternteilen usw. Für die Entwicklung des Kindes ist es nicht förderlich.

Ob eine solche Umgebung sich positiv auf die Entwicklung eines Kindes auswirkt, muss jeder selbst entscheiden.

Homosexualität mag zwar in unserer Gesellschaft normal sein, und in der Natur auch zu Hauf vorkommen. An der Tatsache, dass es sich hierbei um eine unnatürliche psychische Abnormalität handelt, ändert auch die Akzeptanz der Bevölkerung nichts.
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15.07.2013 17:40 Uhr von BIitzer
 
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@Wolfram

Du schreibst: "...und in der Natur auch zu Hauf vorkommen. An der Tatsache, dass es sich hierbei um eine unnatürliche psychische Abnormalität handelt..."

Wenn etwas in der Natur zu Hauf vorkommt, kann es gleichzeitig unnatürlich sein? Was ist das bitte für eine Logik?
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15.07.2013 17:46 Uhr von Wolfram_Pertiller
 
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@BIitzer

Dafür gibt es in der Natur ein geregeltes Auswahlverfahren, nennt sich natürliche Selektion.
Nicht fortpflanzungsfähige Paare können ihr Erbgut nicht bzw. nicht ohne weiteres an die nächste Generation weitergeben. Es kommt aber trotzdem dazu, dass bestimmte Anomalien dennoch auftreten.

Stimmt, du hast Recht: "unnatürliche psychische Abnoramlität" ist auch doppelt gemoppelt :)
Es ist eine "natürliche Abnormalität"

[ nachträglich editiert von Wolfram_Pertiller ]
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15.07.2013 18:08 Uhr von mayan999
 
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@wolfram & blitzer

am beispiel delfin kann man gut erkennen, dass "homosexuelles verhalten" -nur- eine phase in der entwicklung darstellt, die in den allermeisten fällen auch "natürlich durchschritten" wird. dies hat etwas mit reife zutun.

es kommt aber vor, dass einige lebewesen, bzw. tiere u. menschen aufgrund verschiedener faktoren in dieser phase hängenbleiben und sich mit den positiven erfahrungen identifizieren, bzw. "sich dafür halten" weil sie nunmal keine anderen erfahrungen machen konnten. tatsächlich ist es eine unbewusste/bewusste limitierung des eigenen wesens, - der eigenen möglichkeiten und latenten stärken. dies hat auch viel mit bequemlichkeit, ängsten, zweifel usw. zutun.

oft sind sich viele homosexuelle menschen ihren heterosexuellen eigenschaften nicht bewusst oder leugnen diese, um ihre homosexuelle identität nicht vor anderen rechtfertigen zu müssen. auch dies hat wieder mit bequemlichkeit zutun.

es geht hier um aktives u. passives(dominantes - devotes) verhalten. es gibt in jedem fall gründe für aktives u. passives verhalten. dies ist aber nicht genetisch programmiert, sondern wird durch die erfahrungen bestimmt. wie dominant frauen oder männer sind, liegt an der erziehung, erfahrung usw.

bsp hund. es gibt keine dominanten hunde, es sei denn man richtet sie dementsprechend ab. aber selbst diese dominanz ist situationsbezogen. dominante hunde sind vllt fremden hunden gegenüber dominant, ihrem herrchen gegenüber aber devot. ;-)
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16.07.2013 08:38 Uhr von Again
 
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@ mayan999:
"wer definiert, was kindeswohl ist und was nicht ? "
Man kann zum einen schulische Erfolge, Gesundheit etc. messen bzw. prüfen und die Kinder im Bezug auf ihre Emotionen befragen.

"ne andere frage wäre: wieviele studien gibt es dazu ?"
Genau Zahlen kenne ich nicht, aber es gibt mehrere. Das ganze ist mir nicht neu.

"alles andere ist pseudowissenschaftlich. ohne dokumentierte aufzeichnungen gehts nicht."
Warum ist es pseudowissenschaftlich und wie kommst du darauf, dass nichts dokumentiert wurde?

"die halt nur langfristig betrachtet schäden anrichten. "
Es gibt Studien die zumindest an die 25 Jahre gelaufen sind. Gleiches Ergebnis. Ob es sogar noch längere gibt weiß ich nicht.

"wenn alles natürlich ist, was möglich ist, dann kann man auch -in ein paar jahrzehnten- die künstliche befruchtung standartisieren u. sich das wunschbaby zusammenbasteln."
Was spielt Natürlichkeit denn für eine Rolle?

" tatsächlich ist es eine unbewusste/bewusste limitierung des eigenen wesens"
Alle die nicht bi sind sind limitiert.

"auch dies hat wieder mit bequemlichkeit zutun. "
An einem Baukran im Iran zu hängen ist zum Beispiel sicher super bequem.

[ nachträglich editiert von Again ]
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16.07.2013 08:43 Uhr von Again
 
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@ DerBelgarath:
"Ich glaube auch nicht, daß jemand, der eine Studie durchführen wollte, in welchem Umfang gleichgeschlechtliche Eltern dem Kindswohl Schaden zufügen würde, noch jemanden fände, der ihn finanzierte, die Gutmenschen würden ihn in der Luft zerreißen! "
Und einen konservativen mit Geld hat die Welt ja noch nie gesehen.

@ Wolfram_Pertiller:
"Dafür gibt es in der Natur ein geregeltes Auswahlverfahren, nennt sich natürliche Selektion. "
Gratuliere! Und genau gegen diese natürliche Selektion hat sich Homosexualität durchgesetzt ^^

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