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Bundestagswahl 2013: Wikipedia benachteiligt die Piraten und andere kleine Parteien

Welche Informationen man über einen Politiker finden kann, darüber entscheidet zu einem großen Teil Wikipedia. Dabei ist das Online-Lexikon so beliebt, dass Inhalte teils ungefragt übernommen werden und so kommt es auch, dass falsche Informationen publiziert werden.

Dem Wähler ist es in diesem Zusammenhang nicht immer möglich, sich über alle Kandidaten zu informieren, da nur Personen mit festgelegten Kriterien einen eigenen Artikel haben dürfen. Es reicht aus, wenn man in einem der Parlamente sitzt, was aber auf neue Kandidaten meist nie zutrifft.

Während also die etablierten Parteien fast eine vollständige Abdeckung all ihrer Kandidaten vorweisen können, sind es bei den Piraten nur knapp ein Dutzend. Bei noch kleineren Parteien sieht es entsprechend schlimmer aus. Trotz Diskussionen werden die Kriterien nur selten angepasst.


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WebReporter: braincontrol
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Bundestagswahl, Piraten, Wikipedia
Quelle: www.hamburger-wahlbeobachter.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.07.2013 11:32 Uhr von braincontrol
 
+5 | -0
 
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Natürlich soll nicht jeder Hinz und Kunz seinen eigenen Artikel bei Wikipedia bekommen, aber wäre es im Vorfeld der Wahl und im Angesicht der immensen Reichweite von Wikipedia nicht eine Option den Kandidaten die Möglichkeit zu geben sich bis zur Wahl zu präsentieren und nach der Wahl die Artikel nicht gewählter Personen wieder zu entfernen?
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15.07.2013 11:57 Uhr von PeterLustig2009
 
+7 | -9
 
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Wer sich bei Wikipedia über die Bundestagswahl und die Kandidaten informiert sollte besser gleich zu Hause bleiben!!!
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15.07.2013 12:05 Uhr von braincontrol
 
+7 | -0
 
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@PeterLustig2009: Wie kommst du zu dieser Aussage? Was ist falsch daran, wenn ich mir zusätzliche und wichtige Hintergrundinformationen zu einem Politiker bei Wikipedia raussuche? Nur mal als kleines simples Beispiel:

Wäre ich ein Vegetarier und der Direktkandidat meiner bevorzugten Partei kommt aus einer Metzgerfamilie, dann könnte das für meine Wahlentscheidung schon entscheidend sein. Ist aber nur ein Beispiel. ;)
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15.07.2013 12:05 Uhr von hugrate
 
+11 | -0
 
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@ PeterLustig2009

lieber bei wikipedia als bei bild.de ...
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15.07.2013 14:10 Uhr von PeterLustig2009
 
+2 | -2
 
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@braincontrol
[...]Was ist falsch daran, wenn ich mir zusätzliche und wichtige Hintergrundinformationen zu einem Politiker bei Wikipedia raussuche?[...]

Gib mir zwei Minuten und alle auf Wikipedia vertretenen Mitglieder der Piraten haben die Freizeit ihre Jugend in der "Heimattreue deutsche Jugend" verbracht.

Was ich damit sagen will. Die Infos auf Wikipedia lassen sich relativ leicht fälschen/verändern sowohl im positiven als auch im negativen Sinne und meist dauert es relativ lange bis der Fehler wieder korrigiert wird. Sich dann darüber zu informieren und das als einzige Quelle zu nehmen wäre da problematisch
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15.07.2013 14:12 Uhr von trakser
 
+0 | -0
 
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@braincontrol

> aber wäre es im Vorfeld der Wahl und im
> Angesicht der immensen Reichweite von
> Wikipedia nicht eine Option den Kandidaten
> die Möglichkeit zu geben sich bis zur Wahl zu
> präsentieren und nach der Wahl die Artikel
> nicht gewählter Personen wieder zu
> entfernen?

Nein. Wikipedia ist nicht dazu da, bestimmten Menschen eine Plattform zur Selbstdarstellung zu bieten. Das würde dem Zweck von Wikipedia widersprechen und dadurch die Qualität negativ beeinflussen.
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15.07.2013 16:07 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -1
 
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@Flaming
Und genau das ist doch das Problem der Piraten gewesen und auch das Problem der AfD oder andere kleiner Parteien.

Die Mitglieder sind weitestgehend unbekannt haben vorher nichts erwähnenswertes getan und haben von daher ein Problem mit einer eigenen Seite auf Wikiepedia
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15.07.2013 16:56 Uhr von Superplopp
 
+0 | -1
 
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Wikipedia geht zu Grunde ist manchmal mein Gefühl.

@PeterLustig2009
Blödsinn

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