14.07.13 17:55 Uhr
 415
 

Sanierungspläne: Abschied vom Namen "Praktiker"

Es gibt erste Pläne zur Sanierung der insolventen Baumarktkette "Praktiker". Einem Bericht zufolge, soll der Name aufgegeben werden. Weiterhin sollen die Filialen, die Gewinne abwerfen, in das Max-Bahr-Konzept umgewandelt werden, da dieses von der Insolvenz ausgenommen ist.

Verbleiben sollen also 180 bis 200 Märkte der Marke Max Bahr. Praktiker hingegen soll laut den Plänen des Managements komplett verschwinden. Mit der Insolvenz besteht die Möglichkeit sich von Altlasten zu befreien, die einer Sanierung bisher im Weg gestanden haben.

Isabella de Krassny, die österreichische Aktionärsvertreterin, sieht viel Einsparpotential und glaubt weiterhin an eine Zukunft für das angeschlagene Unternehmen. Auch ihr Mann sprach sich gegen eine Zerschlagung aus. Diese würde nur Werte vernichten.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: braincontrol
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Marke, Abschied, Sanierung, Baumarkt, Praktiker
Quelle: www.n-tv.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Football Leaks" deckt zweifelhaftes Geschäftsgebaren im Profi-Fußball auf
Chipanlagebauer Aixtron: Obama blockiert Übernahme durch chinesischen Investor
Bundestag verabschiedet Kindergeld-Erhöhung um zwei Euro

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
14.07.2013 17:55 Uhr von braincontrol
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn auf diesem Wege Arbeitsplätze erhalten werden können, kann man es ja versuchen. Allerdings sollte man das Sterben eines unrentablen Unternehmens nicht unnötig lange hinauszögern, wenn es wirklich keine Hoffnung mehr gibt.
Kommentar ansehen
14.07.2013 20:34 Uhr von Major_Sepp
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich spreche mich auch entschieden gegen eine Zerschlagung aus. Ein Unternehmen, das nicht mehr funktioniert muss sich zur Not gesund schrumpfen um den Schaden zu begrenzen. Eine so etablierte Marke zu vernichten ist doch Unfug! Der "Name" ist wahrscheinlich das wertvollste am ganzen Untenehmen, jedem bekannt da massiv beworben.

"Weiterhin sollen die Filialen, die Gewinne abwerfen, in das Max-Bahr-Konzept umgewandelt werden, da dieses von der Insolvenz ausgenommen ist. "

Und genau das ist der falsche Weg. So eine Umwandlung ist ein gewaltiges Unterfangen und verschlingt Unsummen an Geldern, die eigentlich gar nicht da sind. Und wer garantiert nachher, dass die umgeflaggten Märkte funktionieren??
Kommentar ansehen
15.07.2013 00:20 Uhr von kontrovers123
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Vielleicht sollten die mal die EU anpumpen oder den Sitz nach Griechenland verlegen?

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Freiburg: Frauenmord-Verdächtiger ist 17 Jähriger Afghane
The Last of Us 2 - Fortsetzung des Kult-Spiels kommt
Busenwunder Bettie Ballhaus: Nackter Adventskalender im Netz


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?