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80 Prozent Rabatt auf Möbel: Deutsche Möbelbranche ruiniert sich gerade selbst

Möbelhäuser buhlen gerade mit saftigen Rabatten und Aktionen um die Gunst der Kunden. Teilweise sind Rabatte von bis zu 80 Prozent drin. Anderswo gibt es ab bestimmten Kaufsummen 1.000 Euro geschenkt.

Doch möglicherweise ruiniert sich die deutsche Möbelbranche gerade selbst. Denn während die verkaufenden Möbelhäuser bei Rabatten von bis zu 80 Prozent möglicherweise immer noch Gewinn machen, sinken damit die Rendite und Margen.

Deswegen geht der Trend dahin, dass Möbelhersteller immer öfter lieber ins Ausland liefern, wo ausländische Möbelhäuser für den Kauf von Möbeln mehr zahlen als deutsche Möbelhäuser.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Prozent, Deutsche, Rabatt, Möbel
Quelle: www.focus.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2013 20:43 Uhr von Superplopp
 
+27 | -0
 
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Tisch: Einstandspreis 13,50 Euro
VK: 299 Euro
-80% = knapp 60 Euro
Ruin?
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13.07.2013 20:57 Uhr von kingoftf
 
+16 | -1
 
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@BrakingBad

Dann hast Du eh nix mehr zu beissen, sprich brauchst auch keine neue Küche mehr
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13.07.2013 21:03 Uhr von derSchmu2.0
 
+6 | -1
 
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Ohje....wenn ich mir überlege, was im Ausland für Strom bezahlt wird, kommen mir echt die Tränen...
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13.07.2013 21:13 Uhr von kingoftf
 
+11 | -3
 
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BrakingBad


Und wie schmecken dann die Goldbarren?
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13.07.2013 22:01 Uhr von Trallala2
 
+1 | -0
 
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Neu ist das nicht. Ich hab vor etwa fünf Jahren mit einem ehemaligen Möbel-Verkäufer privat gesprochen und schon damals meinte er, dass die Möbelhäuser sich selbst mit den Rabatten kaputt gemacht haben.
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13.07.2013 22:57 Uhr von kingoftf
 
+1 | -3
 
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Da liebe ich mir meine Finca, da geht zur Not auch Selbstversorgung
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14.07.2013 00:02 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -1
 
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@bastb
Du gehst davon aus das es zeitnah eine neue Währung gibt.

Wenn es keine gibt ist Gold nicht wirklich viel Wert, denn dann geht es ums Essen und wichtige Güter.

Also ist die Frage wie Gold denn schmeckt sehr berechtigt.
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14.07.2013 00:35 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -2
 
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@bastb
Das kann man gerne glauben. Ich glaube es nicht.
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14.07.2013 01:02 Uhr von Atheistos
 
+1 | -0
 
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Gold soll ja nicht in einer Krise helfen, sondern eher über eine hinweg.
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14.07.2013 01:48 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Atheistos,
das macht ja auch einen großen Unterschied...
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14.07.2013 02:08 Uhr von majorpain
 
+1 | -0
 
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@BastB
Hmm sagen wir mal so.
Wenn die Grieße kommt und der € nichtsmehr wert ist. Wem würde der Landwirt eher was verkaufen ?

Der wo mit Euro Noten kommt oder der vielleicht etwas Gold oder Silber hat?

Warum haben alte häuser der Landwirte öfter sachen im Haus stehen ein Klavier etc. Da nach dem 2 Weltkrieg viele aus der Sadt gekommen sind und Lebensmittel getauscht haben gegen irgendwas.

@ Dracultepes
P.S ich hoffe das Gold ist nicht regestriert.
Sonst kommen die und hohlen es.
http://de.wikipedia.org/...
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14.07.2013 02:29 Uhr von P17244
 
+0 | -0
 
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Ich war vergangenen Mittwoch bei Ikea, es war dort echt nichts los, aber große Rabatte gibt es dort nicht. Im Gegenteil, für ein Meter Pax Schrank 2m hoch mit etwas Ausbau will Ikea 300 Euro haben. Das finde ich für gepresste Späne doch sehr viel. Ich denke den Möblern geht es gerade wie den Autobauern, das wirtschaftliche Umfeld ist gerade mies, auch wenn Politiker was anderes säuseln und "Dank" hoher Lebenshaltungskosten (Strom, Lebensmittel, Kraftstoffe) und Lohndumping hat keiner mehr Geld für hochwertige Konsumgüter, wie Möbel oder Autos oder stellen den Kauf auf gute Zeiten zurück. Gerade bei der Automobilproduktion und auch bei den Möbelbauern sind Leiharbeit und Lohndumping verbreitet. Nun werden die Bosse feststellen, das Autos/Möbel keine Autos/Möbel kaufen.

[ nachträglich editiert von P17244 ]
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14.07.2013 02:49 Uhr von generalviper
 
+2 | -0
 
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Ah ja.

Ich persönlich stelle mir das sehr schwierig vor.
Wir leben hier im Ruhrgebiet. Angenommen, unser Finanzsystem bricht wirklich zusammen, und die tollen Zahlen auf meinen Scheinen und Münzen sind nichts mehr Wert.

Ich glaube kaum, dass mir Gold dann weiterhilft. Wo und wen soll ich denn hier damit bezahlen?
Supermärkte, Tankstellen, usw werden dann wohl kaum geöffnet haben, und selbst wenn, wird kaum ein LKW Fahrer diese pünktlich beliefern, sodass Brot und verderbliche Waren nach allerspätestens einer Woche komplette Mangeware sind.

Alleine hier in Essen leben an die 500.000 Einwohner. Die paar Bauern die wir hier in der Umgebung haben, werden diese Einwohnerzahl nicht versorgen können. Soviel Gold kann ich dem Bauern gar nicht in die Hand drücken, um dann von ihm was zu bekommen? Ein Laib Brot? Ja klar. Wohl dem, welcher dann im Keller genug Konserven und Wasser gehortet hat, um das Leben ein paar Wochen damit überbrücken zu können.

Ehrlich, wenn wir morgen zum Bankautomaten gehen, und da steht "Der Euro wurde leider eingestampft, bitte warten Sie auf eine neue Währung" geht hier im Ruhrgebiet sowieso alles zu Grunde.
Von der Strom und Wasserversorgung mal ganz zu schweigen, haben wir dann auch nach ein paar Tagen die ersten Bundeswehrdepots in jedem Stadtteil, die für "Ruhe und Ordnung" sorgen werden (müssen).

Ich möchte und kann mir die Folgen eines solchen "Disasters" nicht vorstellen...
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14.07.2013 07:18 Uhr von Lavendelle
 
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Ihr glaubt doch wohl selber nicht, dass die sich selbst ruinieren. Seit der 8. Klasse habe ich mich auf Wirtschaft spezialisiert und kann euch sagen, dass die Geschäfte damit noch satte Gewinne machen. Man muss einfach das Produkt teurer werden lassen und die Kunden denken dann, wenn man Rabatte gibt, hätten sie gespart, dabei zahlen sie immer noch mehr, als sie eigentlich müssten.

Superplopp hat es zwar ein wenig übertrieben, aber sehr schön mit Zahlen dargestellt. Genauso funktioniert das Prinzip.

Außerdem, wenn mit 80% geworben wird, heißt es lange nicht, dass gute Sachen um 80% heruntergesetzt sind. Meist sind es Produkte, die sowieso keiner kauft. Das hat 2 Gründe in der Wirtschaftspsychologie. Die Menschen denken plötzlich, sie bräuchten den ganzen Kram vielleicht irgendwann mal. Deswegen wird der ganze Schrott verkauft, auf dem die Geschäfte sonst sitzenbleiben würden. Und der zweite Grund ist, dass die Kunden ins Geschäft kommen und dann die ganzen anderen Produkte sehen. Die sind dann plötzlich "nur" 10% herabgesetzt. Aber der Kunde denkt: "Och, wenn ich schon mal hier bin.....".

Tja meine Lieben, so funktioniert die Psychologie der Wirtschaft. Und sie scheint gut zu funktionieren, sonst würden Unternehmen es nicht immer wieder anwenden.
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14.07.2013 07:54 Uhr von TeKILLA100101
 
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@Lavendelle

deswegen geht es praktiker auch so gut gelle? weil das ja so gut funktioniert...
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14.07.2013 10:27 Uhr von P17244
 
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@TeKILLA das funktioniert so, wie es Lavendelle beschrieb. Wo richtige Kaufleute die Geschäfte führen, funktioniert das so. Nun weißt du auch, warum Praktiker nun Pleite ist.
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14.07.2013 12:43 Uhr von TeKILLA100101
 
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@P17244

mir ist schon klar, dass die Prozentegeberei meistens Beschiss ist.

Es gibt aber wirklich Güter, bei denen der Preis schlichtweg am Arsch ist und man nichts mehr damit Gewinnen kann. Und die Möbelhäuser müssen aufpassen, dass sie nicht irgendwann auch dort landen.

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