13.07.13 12:12 Uhr
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Meinung: Polizeigewalt in Deutschland - Ein chronisches Problem?

Die Brutalität, die manche Polizisten in Deutschland an den Tag legen, ist oft unglaublich. Opfer von Prügelpolizisten tragen manchmal ernste Verletzungen davon, sind traumatisiert oder sterben. Oftmals werden Ermittlungsverfahren gegen Prügelpolizisten wegen Körperverletzung im Amt fallen gelassen.

Nur selten werden Polizisten, die unverhältnismäßige Gewalt eingesetzt haben, verurteilt oder suspendiert. Erst vor einigen Wochen wurde ein Verfahren gegen zwei Polizisten eingestellt, durch die drei Jugendliche in Kiel schwer verletzt worden waren. Die beiden Polizisten mussten nur Geldstrafen bezahlen.

Polizeibrutalität macht auch vor Journalisten bei Großdemonstrationen, wie zuletzt in Frankfurt, keinen Halt. Trotz mehrerer Mahnungen durch Amnesty International kann man keine erfolgreichen Maßnahmen gegen Polizeigewalt in Deutschland verzeichnen.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Polizei, Gewalt, Problem
Quelle: dtj-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.07.2013 12:57 Uhr von das kleine krokodil
 
+7 | -1
 
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Die Meisten Polizisten sind OK.
Leider gibt es ausnahmen und die dumme angewohnheit nicht wirklich gegen schwarze Schafe zu ermitteln. Und natürlich bleibt das Problem der Identifizierbarkeit gerade bei Polizisten die Helme Tragen da würde eine Nummer (kein Name) auf der Uniform schon helfen sie Nachträglich zu identifizieren.
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13.07.2013 12:57 Uhr von Phyra
 
+5 | -7
 
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yay, autorenraten gewonnen

" wäre genau so verkehrt, bei allem was in Deutschland falsch läuft, auf die Türkei zu zeigen umd zu zeigen, dass dort dies besser läuft. "
naja, das problem ist wohl eher, dass man damit wohl nicht weit kommen wuerde.
Die tuerkei ist leider in vielen dingen derart rueckstaendig, dass vergleiche mit einem zivilisierten land von vornherein unfair der tuerkei gegenueber sind.
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13.07.2013 13:06 Uhr von kingoftf
 
+5 | -5
 
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Ich finde, bei vielen Vorfällen geht die Polizei noch viel zu behutsam um mit den Neandertalern, die sich da grunzend in den Weg stellen
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13.07.2013 14:06 Uhr von shadow#
 
+3 | -0
 
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Ja und nein.
Ein viel größeres Problem als die wirklich schlimmen Einzelfälle sind die fehlende Aufarbeitung und die in den meisten Fällen komplett ausbleibenden Konsequenzen.

Letztlich schlägt sich das auch in der allgemeinen Stimmung gegenüber Polizeibeamten nieder und die Gewaltbereitschaft steigt.

99% der Polizisten machen einen guten Job - solange sie sich aber geschlossen hinter den kleinen Rest der gewalttätigen Lügner stellen und diese decken, müssen sie die Schuld dafür dass ihnen das keiner besonders hoch anrechnet bei sich selbst suchen.
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13.07.2013 14:12 Uhr von Tingting
 
+2 | -2
 
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Bei jeder Kontrolle Smartphone raus und alles aufzeichnen. Immer nach Dienstnummer und Namen fragen.
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13.07.2013 14:39 Uhr von ms1889
 
+5 | -2
 
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es ist ein cronisches problem, da polizei grundsätzlich unterbesetzt (also zuwenig polizisten insgesammt) und eine schlechte bezahlung/ schlete ausbildung.
diese faktoren und die tatsache das die polzei.- bka.-bnd.-gesetze grundsätzlich gegen den bürger arbeiten. ausserdem findet kein unabhängige bearbeitung der vorfälle statt und polizisten haben faktisch von den gerichten keine strafe zu erwarten.

all das begünstigen diese gewaltorgien.

meine meinung ist: ein polizist der so auffällig wird, sollte aus dem staatsdienst ohne einen pension/rentenanspruch oder sozialhilfe anspruch geschmissen werden. desweiteren sollte er genauso wie jeder bürger ohne "staatsbonus" behandelt werden.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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13.07.2013 15:06 Uhr von mayan999
 
+1 | -0
 
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die "härte" der polizei, hängt von der jeweiligen situation ab.
in deutschland mag es vllt -noch- nicht so hart zugehen -wie in der türkei bspw-, wenn aber mal mehr menschen auf die strassen gehen und sich der zorn weiter auflädt wie bisher, haben wir recht schnell "türkische verhältnisse" - ... obwohl dies teilweise -noch- nicht mit unserer vorstellungskraft vereinbart werden kann. ...

man sollte auch nicht vergessen, dass auch der "türkische mob" -ein spezieller teil innerhalb der demonstanten-menge- wesentlich härter drauf ist, als der deutsche. es kommt aber eben auch auf die masse an. je mehr menschen, desto kritischer sind die aussichten seitens der polizeikräfte, eine einigermaßen stabile ordnung aufrechtzuerhalten.

demnach definiert die masse (angst -> verteidigung) das polizeiaufgebot und dessen handlungsspielraum mehr, als deren eigene kompetenz und kapazitäten, - was unweigerlich zu der erkenntnis führt, dass bedingungslose härte das letzte mittel ist, um die gesetze des staates durchzudrücken, - aber eben auch ausdruck der angst, die sich breitmacht, wenn die minorität erkennt, dass ihre ausrüstung da schlicht "nicht ausreicht".

das problem ist, wenn es dann wirklich soweit kommt,- u. ich bin mir relativ sicher, dass das was in der türkei passiert erst der anfang ist- wird es fast zu spät sein, die rollenden steine aufzuhalten. es liegt in der natur der sache selbst, dass das chaos für den jeweiligen zeitraum obsiegt.

denn jede ordnung definiert sich über das chaos um sie herum. und weil beide aspekte einander bedingen, kann man ÜBERHAUPT NICHT von schuld per se sprechen. es sind die lebensistuationen die menschen zum handeln zwingen, denn der wille des menschen ist unfrei per definition.

man kann das traurig finden, oder sich zurücklehnen, in jedem fall, wird es aber so ablaufen wie es immer ablaufen wird. nichts von all dem hat einen wert.

[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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13.07.2013 15:20 Uhr von Cv0
 
+1 | -3
 
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Solange mehr in Deutschland lebenden 23-Jährigen Nasen und/oder Augenhöhlen von türkischen oder türkischstämmigen Proleten auf der Straße gebrochen werden, solange ist die Polizeigewalt sicher nicht unser vordringlichstes Problem.

Das Deutsch-Türkische Journal täte auch besser daran, die hier lebenden Einwanderer dazu zu bringen, die Anwendung von Gewalt gegenüber der hiesigen Bevölkerung einzudämmen, damit hätte es erst einmal genug zu tun, um das Verhältnis zwischen den Gastgebern und den eingewanderten Gästen zu verbessern.
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13.07.2013 15:48 Uhr von GixGax
 
+5 | -4
 
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Haberal bei ShortNews - Ein chronisches Problem?
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13.07.2013 16:50 Uhr von CrowsClaw
 
+3 | -3
 
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Bin ich der Einzige der die shizophrene Ader von Haberal witzig findet?

Nachricht in der über die Polizeigewalt in Deutschland berichtet wird - User verweisen auf die Polizeigewalt in Türkei - Haberal findet das nicht gut und beschwert sich.

Nachricht in der über die Polizeigewalt in der Türkei berichtet wird - Haberal verweist auf die Polizeigewalt in Deutschland - Haberal findet das gut und angemessen.

Beide Male wurde die gleiche Vorgehensweise betrachtet.
Aber Haberal verteidigt nur das Verhalten in 2. Sachverhalt.
Fazit: Doppelmoral und keinerlei Differenzierung.

Wäre er ein ehrlicher und objektiver Mensch würde er ...
Nein, das wäre zu einfach.
Ob er es selber mal erkennt, wohl eher nicht.

zur News:
Ich kann keinerlei Erfahrungsberichte liefern zur Plozeigewalt, da mir nichts wiederfahren ist.
Deswegen bleiben nur Eindrücke aus den Medien.
Bei Großdemonstrationen und der Gleichen geschieht sowas durchaus öfter. Allerdings wird das auch verfolgt und verurteilt.
Außerdem bin ich der Überzeugung das das Problem der Polizeigewalt eher übertrieben wird.
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14.07.2013 15:22 Uhr von yeah87
 
+2 | -2
 
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Sind wohl einige hier die das handeln der Polizei für gut befinden.
Euch wünsche ich das ihr mal von so nem grünen Bullen assi ohne Grund mal schön eins auf die Fresse bekommt und danach dahockt wenn die Anzeige eingestellt wird.

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