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Trauriger Rekord steht an: Die Qualität von Autos wird immer schlechter

Immer wieder kommt es zu Rückrufen bei Autos, weil irgendetwas defekt ist. Beispielsweise mussten Toyota, Honda, Nissan und BMW viele Autos zurückrufen, weil die Airbags des Zulieferers Takata kaputt waren.

Eine neue Studie hat jetzt ergeben, dass sich die Qualität der Autos in Zukunft immer weiter verschlechtern wird. Das liegt daran, dass Autos immer schneller und gleichzeitig kostengünstiger gefertigt werden. Dadurch leidet die Qualität erheblich.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2013 gab es in den USA eine Rückrufquote von 142 Prozent. Das bedeutet, dass 42 Prozent mehr Autos in die Werkstätten zurückgerufen worden sind, als Wagen verkauft worden sind. Deshalb wird damit gerechnet, dass 2013 ein neues Rekordjahr bei Rückrufen wird.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Rekord, Qualität
Quelle: www.zeit.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2013 18:08 Uhr von ZzaiH
 
+18 | -1
 
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das betrifft aber nicht nur autos - sondern alle gegenstände
küchengeräte meiner mutter & großmutte sind quasi "uralt", werden recht häufig verwendet, aber sie funktionieren noch und sie werden auch noch in 50 Jahren funktionieren (genauso wie der alte s/w fernseher meines opas)
und warum? weil sie ohne ablaufdatum gebaut wurden und auf die qualität geachtet wurde - denn damals bedeutet dies made in Germany noch
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12.07.2013 19:01 Uhr von OO88
 
+2 | -10
 
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ich habe kein auto

[ nachträglich editiert von OO88 ]
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12.07.2013 19:11 Uhr von Perisecor
 
+5 | -6
 
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@ nochmalblabla

Ja, die Fahrzeughersteller machen massive Gewinne, wenn Fahrzeuge in die Werkstätten müssen und mit 5-7 Jahren Garantie um sich geworfen wird...
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12.07.2013 19:55 Uhr von Fireproof999
 
+6 | -1
 
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@nochmalblabla

Alle die meinen ihr zeug ginge direkt nach der Garantie kaputt kaufen definitiv die falschen Sachen, In den letzten Jahren ist mir nichts wirklich kaputt gegangen und erst recht nicht kurz nach der Garantie (ja selbst mein fast 4 Jahre alter TFT und sogar ein 5 Jahre alter LCD TV laufen noch, hab ich wohl gute Kondensatoren erwischt)

[ nachträglich editiert von Fireproof999 ]
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12.07.2013 19:56 Uhr von Fireproof999
 
+3 | -1
 
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Man kann halt nich überall den billigsten krempel kaufen den das habe ich leider schon oft lernen müssen:

Wer billig kauft, kauf zweimal. (Und dan geht der scheiß meisst noch in den ersten Monaten kaputt oder taugt von vornherein nicht richtig für die Funktion)

[ nachträglich editiert von Fireproof999 ]
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12.07.2013 22:51 Uhr von Tuvok_
 
+2 | -1
 
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Zur Verteidigung sei erwähnt das moderne Autos dank der immer perverseren Abgasnormen immer komplexer und anfälliger werden.. extrem hohe Einspritzdrücke + Turbo... im Auspuff ne ganze Chemiefabrik und ein Haufen Steuergeräte dazu Downsizeing... das ganze Zeug kann nicht einfach nicht halten...
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12.07.2013 23:40 Uhr von ms1889
 
+2 | -1
 
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is doch klar und gewollt das die qualität schlecht ist. wo sollen den sonst gewinsteigerungen her kommen?
die miese qualität ist mitlerweile bei allem was man kauft, vom brot, über das tv, über das mainboard, bis hin zum auto.

und das billig = schnell kaputt geht... meine feststellung ist das ehr bei "markenware".

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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13.07.2013 01:09 Uhr von Phillsen
 
+3 | -1
 
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Je mehr Systeme im Auto verbaut werden, desto mehr kann auch kaputt gehen. Zu Zeiten, als Rost der grösste Feind des Autos war, hatte man weder ABS noch Airbags, noch Navigationssoftware oder Abstandhalter oder Motorsteuersoftware oder oder oder.
Man hatte vier Räder, nen Motor und physische Verbindungen zwischen diesen Elementen.
Lenkstange, Gaszug, Schaltgestänge.

Heute ist kilometerweise Kabel verbaut. Steuergeräte bis zum Abwinken. Sensoren und Regler in rauhen Mengen etc. etc.

Die Qualität im Detail ist heute wesentlich höher als je zuvor. Bei den Automobilherstellern herrscht Null-Fehler-Toleranz gegenüber den Zulieferern.

Aber durch ein paar mehr Elemente im globalen System Auto potenzieren sich die Möglichkeiten für Probleme zwischen den Elementen. Ganz zu schweigen von den Abhängigkeiten untereinander.

Und die reine Anzahl Rückrufaktionen mit der Zahl in einem früheren Zeitraum zu verzichten ist doch wohl keine Wissenschaft, die etwas über die tatsächliche Qualität aussagt.

Es bedeutet nur, dass die Hersteller etwas gefunden haben, dass sie verbessern möchten, bzw. müssen, damit zukünftig keine Probleme entstehen.
Ist nicht das die Definition von Qualität? Lange Zeit ohne Probleme oder Abstriche zu funktionieren?
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13.07.2013 08:25 Uhr von NilsGH
 
+2 | -0
 
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@ Phillsen:

Dass die Fehlermöglichkeiten gestiegen sind bezweifelt keiner, ist ja logisch weil - wie du richtig ausführst - mehr Technik verbaut wird.

ABER: BMW & Audi war immer bekannt für die gute Vollverzinkung ihrer Autos und den daraus resultierenden Rostschutz. Nun ist die Verzinkung mittlerweile aufgrund von Sparmaßnahmen so dünn, dass der Rost da bei vielen Modellen wieder ein Problem darstellt. >> MURKS!

VW verbaut immer noch diese schrottigen TFSI Motoren, von denen sie wissen, dass sie nach weniger als 100.000 km die Biege machen. Das Problem ist glaube ich seit der (korrigiere mich, wenn ich falsch liege!) Golf 5 Generation bekannt.

Diese Aufzählung können echte Autoexperten wohl seitenweise fortführen.

Was ich damit sagen will ist, dass man die heutige Technik wesentlich ausfallsicherer machen könnte. Es wird aber nicht getan, weil man an den Reparaturen verdienen will, Gewinnmaximierung durch die Vergabe von Aufträgen an den absolut billigsten Zulieferer sichern will und der Kunde mittlerweile der billigere Testfahrer ist.

Beispiele hierfür sind mangelhafte Lötstellen wg. billigstem Zinn oder schlechter Verlötung. Steuergeräte, bei denen die Komponenten grottigst auf die Platine genagelt wurden und welche mieseste Qualität besitzen. Schalter und Knöpfe, die nach wenigen Jahren defekt sind, klemmen oder einfach tun, was sie wollen. Sensoren, die schlicht den Geist aufgeben. Die tollen neuen LED-Rücklichter, bei denen bereits nach ein paar Jahren schon die ersten 20 % der Lämpchen ausgefallen sind, was eigentlich einen kompletten Tausch der Einheit nötig macht, und und und ...

Hinzu kommt, dass in vollem Bewusstsein dieser mangelhaften Produkte selbige auch noch zu horrenden Preisen verkauft werden. Siehe VW!
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13.07.2013 14:40 Uhr von Ich_denke_erst
 
+1 | -0
 
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Ich habe einen VW Jetta 1,9 TDI der ist jetzt 7 Jahre alt und hat 110.000 km drauf. Kaputt bisher: Pumpe für die Frontscheibenreinigung, Zündschloß. Ansonsten mal ein paar Bremsscheiben und Bremsklötze. Der ist ausgestattet mit Navi, 6 - fach CD Wechsler, Tempomat, Chiptuning, Park Distance Kontroll und sonst noch jede Menge Elektronik.
Das Auto läuft einwandfrei, der Verbrauch liegt im Schnitt bei 5,2 ltr. und ab und zu etwas Öl.
Das ist für mich Markenqualität.

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