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Tonnenschweres Denkmal zu Ehren der NS-Euthanasie-Opfer zieht nach München

Das 70 Tonnen schwere Denkmal der "Grauen Busse" steht aktuell noch vor einem Krankenhaus in Zwiefalten. Von dort soll es kommenden Samstag nach München abtransportiert werden. Ein ganzer Konvoi von LKWs ist hierzu im Einsatz.

Das Denkmal soll an die Busse erinnern, mit welchen zehntausende geistig und körperlich behinderte Menschen 1940 in Vernichtungslager gebracht wurden. Sie sollen dabei vor allem auch zeigen, dass es sich nicht um militärische Fahrzeuge, sondern vielmehr um zweckentfremdete zivile Gefährte handelte.

Begleitet wird die künstlerische Aktion von Vorträgen rund um das Thema "NS-Euthanasie", um über die historischen Hintergründe zu informieren.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: München, Opfer, Denkmal, NS
Quelle: www.swp.de

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12.07.2013 15:25 Uhr von Tamerlan
 
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"Bequeme zivile Busse" ist in dem Zusammenhang mehr als zynisch gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen. Das Denkmal zeigt halt einen weiteren Aspekt der Schreckenszeit damals. Unscheinbare Busse, die Mitbürger in den Tod deportierten. Damit ja niemand auf dem Weg protestiert oder auf den Gedanken kommt, die Leute die da drin sitzen, könnten ihre letzte Fahrt antreten. Traurig sowas, aber zum Glück Vergangenheit.

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