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Tonnenschweres Denkmal zu Ehren der NS-Euthanasie-Opfer zieht nach München

Das 70 Tonnen schwere Denkmal der "Grauen Busse" steht aktuell noch vor einem Krankenhaus in Zwiefalten. Von dort soll es kommenden Samstag nach München abtransportiert werden. Ein ganzer Konvoi von LKWs ist hierzu im Einsatz.

Das Denkmal soll an die Busse erinnern, mit welchen zehntausende geistig und körperlich behinderte Menschen 1940 in Vernichtungslager gebracht wurden. Sie sollen dabei vor allem auch zeigen, dass es sich nicht um militärische Fahrzeuge, sondern vielmehr um zweckentfremdete zivile Gefährte handelte.

Begleitet wird die künstlerische Aktion von Vorträgen rund um das Thema "NS-Euthanasie", um über die historischen Hintergründe zu informieren.


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WebReporter: NoPq