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Meinung: Alternative für Deutschland - Radikale Schlipsträger ohne Perspektive

Die Alternative für Deutschland (AfD) sorgt im Vorfeld der Bundestagswahl im September teilweise für Aufsehen in der Parteienlandschaft. Durch immer komplizierter werdende wirtschaftliche und finanzielle Verflechtungen in der Eurozone, versucht die Partei mit einfachen Thesen für Aufsehen zu sorgen.

Dabei verpacken sie radikale Themen in rhetorisch fein abgestimmte Forderungen und achten stets auf ein professionelles Auftreten. Sie bündeln hiermit eine wachsende Unzufriedenheit unter Konservativen und geben ihnen eine öffentliche Stimme, ohne auf den ersten Blick zu sehr konservativ zu wirken.

Die größte Gefahr der Partei besteht darin, durch die "Affektheischerei" bezüglich der "faulen und arbeitsunwilligen Südländer" zwar Wählerstimmen zu gewinnen, aber nach der Wahl vor dem Problem zerrütteter Beziehungen zu den Nachbarländern zu stehen.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Alternative, Meinung, Alternative für Deutschland, Perspektive, Radikale
Quelle: www.taz.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.07.2013 11:19 Uhr von Azureon
 
+20 | -15
 
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Hachja, die taz und ihre verstrahlten Journalistenmeinungen.... denen ist so langweilig, dass sie selbst sowas kommentieren müssen um ihre linke Seite zu massieren:

http://www.taz.de/!110645/
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12.07.2013 11:20 Uhr von KingPiKe
 
+12 | -6
 
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Stimme Halma da zu. Das ist keine objektive Nachricht, sondern eine Meinung. Sowas gehört in einen Blog und nicht in eine Zeitung oder Newsportal.
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12.07.2013 11:23 Uhr von NoPq
 
+10 | -15
 
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@KinPiKe & Halma

Grundsätzlich stimme ich euch zu, aber ich habs immerhin von Anfang an als "Meinung" klar gekennzeichnet. Sowas ging hier schon öfter durch und deswegen habe ich´s als nicht wirklich problematisch angesehen.

Ich dachte mir "Lieber mal was subjektives und klar gekennzeichnet, als die üblichen Schrott, den man hier mitunter zu lesen bekommt".

Des Weiteren wollte und will ich die AfD-Fanboys hier ein wenig veralbern und nötigen, mal News mit Inhalt über ihre Partei zu verfassen ;-)

[ nachträglich editiert von NoPq ]
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12.07.2013 11:32 Uhr von Eleanor_Rigby
 
+12 | -13
 
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Das schlimmste was der AfD passieren kann, ist, daß sie tatsächlich über die 5%-Hürde kommt. Dann müssten sie nämlich endlich mal alternative Inhalte liefern!
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12.07.2013 11:36 Uhr von Kanga
 
+14 | -3
 
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na und..
die anderen parteien sagen, das es doch in DE alles in ordnung ist...
und bekommen von der wirtschaft die taschen voll...

dann doch lieber welche..die sagen das was nicht stimmt und sich das ändern muss
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12.07.2013 11:36 Uhr von perMagna
 
+2 | -1
 
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Wie war das noch mit dem Konjunktiv...
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12.07.2013 12:09 Uhr von Djerun
 
+8 | -7
 
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die taz mal wieder ......
schön durch die blume wieder mit der nazikeule
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12.07.2013 12:34 Uhr von Klugbeutel
 
+8 | -6
 
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Meine Stimme bekommen die auf jeden Fall, und alle meine Bekannten sehen das genau so wie ich.
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12.07.2013 12:44 Uhr von Granatstern
 
+5 | -6
 
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Würd´ die News die Meinung vertreten, diese angebräunten Geier wären ganz toll, gäbe es keine Klagen...
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12.07.2013 12:47 Uhr von Atheistos
 
+7 | -4
 
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Besser die, als müsste ich die Reps wählen. Alles Andere kommt nicht mehr in Frage.
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12.07.2013 12:50 Uhr von TomHao
 
+7 | -5
 
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Jaja... die anderen Parteien haben Angst um ihre Sitze im Parlament, da muss jetzt natürlich was ganz böses gegen die AfD ausgeheckt werden, um das Bild von ihnen zu schädigen... sehr unprofessionell...
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12.07.2013 13:23 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -2
 
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Hta man wohl insgeheim gehofft, sie würden die Unterstützungsunterschriften nicht zusammenkriegen?
Jetzt, wo ausgerechnet der vermeintlich skandalträchtige bayerische LV über 200% der erforderlichen Stimmen in nur 7 Tagen sammelte, hat man wohl richtig Muffensausen.
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12.07.2013 13:26 Uhr von jens3001
 
+3 | -4
 
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Mal ganz abgesehen davon, dass ich von der AfD nicht viel halte (große Worte, wenig Taten), finde ich es nicht in Ordnung eine neue und junge Partei einseitig zu diskreditieren.

Auch die alten Parteien verpacken ihre tatsächlichen Aussagen in rethorisch fein abgestimmte "Schächtelchen" und sagen dann hinterher - was wollt ihr? wir haben das doch so und so gesagt.

Ich denke nicht, dass sich bei dieser Wahl etwas ändern wird. Aber der Grundstein für junge Parteien ist gelegt.

Wenn man bedenkt, dass bis vor ca. 10 Jahren die Parteienlandschaft ziemlich dünn gesät war und jetzt innerhalb der letzten 6 - 7 Jahre gleich 2 neue Parteien recht medienwirksam hervorgekommen sind, kommt man zu dem Schluss, dass man auf dem Weg zu einer Veränderung ist.

Ob gut oder schlecht muss sich noch zeigen.


Die AfD sehe ich persönlich sehr skeptisch. sie vetreten populistische Standpunkte, tun aber wenig. Außer robuster Rethorik.


Die Piraten sind idealistisch, sehr aktiv und sehr offen.
Ihre Einstellung zu Asyl/Ausländerpolitik finde ich furchterregend.
Aber ihre Einstellung zu Persönlichkeitsrechten, Datenschutz, Grudnrechten und demokratie sind mir wichtig genug um sie aktiv zu unterstützen.

Wobei ich auch ehrlich genug bin um zu sagen, dass sie bei Weitem noch nicht reif genug sind für die Regierung.
Für die Opposition aber sind sie bereit.
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12.07.2013 13:35 Uhr von Götterspötter
 
+7 | -6
 
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aha .... die gefühlte 50igste Anti-AfD-News von NoPq .... wie drollig : ) ... dir geht der Arsch also schon richtitg auf Grundeiss :) was : )

Angie bist du das ??? oder Tamagotchi Rössler ???

Sag schon ...... wer bezahlt deine Renten-Bezüge ??

*lach ...... macht mir die AfD nur noch wählbarer :)

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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12.07.2013 13:48 Uhr von TomHao
 
+4 | -5
 
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jens3001:

Punkt 1) Was kann die AfD momentan machen, außer auf sich aufmerksam? Sie hat keine Mittel in Deutschland irgendwas zu bewirken, da sie nicht in der Regierung vertreten ist und irgendwas mit entscheiden kann

Punkt 2) "sie vetreten populistische Standpunkte" - Was ist daran verkehrt als Partei "populistisch" zu sein? Ich finde es gut, wenn eine Partei nahe am Volk ist und sich um deren Interessen kümmert. Dafür sind Parteien ja auch gedacht, sie sollen den Willen des Volkes vertreten, daher bringt es nichts, wenn sie weltenfremd sind, so wie es die Blockparteien gerade alle mit einander beweisen. Es wird Geld rausgeschmissen an andere Pleitestaaten, das wahrscheinlich in Afrika noch sinnvoller investiert wäre, als einfach irgendeiner Bank in den Rachen zu schmeissen. Dass hier unser Geld verbraten wird und unsere Schein-Souverinität durch die nun bald anstehende Bankenaufsicht durch die EU gänzlich aufgegeben wird, halte ich für sehr weltenfremd und absolut am Willen der Bevölkerung vorbei. Die aktuellen Parteien, bzw. die CDU samt Merkel machen sich zur Zeit zum Affen von Europa und tanzen wie eine Marionette - es wird versucht sich "Frieden" zu erkaufen, das Gegenteil passiert jedoch, wir ziehen nur noch mehr den Hass auf uns, weil das Geld sowieso nicht beim kleinen Bürger ankommt, dort wo es nötig wäre...

Ich persönlich wünsche der AfD ein hervorragendes Wahlergebnis und bin zuversichtlich, dass es nur noch besser werden kann. Dass es die alteingessenen Parteien nicht wirklich drauf haben, haben wir die letzten Jahre gesehen - es ist Zeit für einen Richtungswechsel anstatt immer nur in Richtung Wand zu fahren, wo der Karren spätestens nach der Bundestagswahl zerschellen wird (sollte Merkel weiter an der Macht bleiben) -- Ich freue mich darauf, zu sehen, wie dann alle am jammern sind, weil Deutschland den Bach runter geht und es angeblich niemand vorher wusste... Ich habe dann zumindest meine Stimme an der richtigen Stelle gesetzt und habe mein möglichstes getan das Unding "Euro mit zeitgleicher Rettung von Pleitestaaten" abzuwenden...
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12.07.2013 14:20 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -4
 
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Als wenn irgendeine große Partei Angst haben müsste ins Bodenlose zu versinken weil die KAfD jetzt auf dem Plan steht :D

Sorry aber das ist ähnlich wie mit den Piraten. Ich hör mich ein halbes Jahr um und schreib alles auf was die Bevölkerung stört, dann schreib ich dass ich das alles ändern will, und wenn mal jemand nachfragt wie verweise ich darauf dass man bisher noch kein Regierungspapier herausgebracht hat und nur sagt was man ändern möchte
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12.07.2013 14:42 Uhr von Jason31
 
+3 | -2
 
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@jens3001

Du hast es exakt auf den Punkt gebracht. Respekt!

@TomHao

"Was ist daran verkehrt als Partei "populistisch" zu sein? Ich finde es gut, wenn eine Partei nahe am Volk ist und sich um deren Interessen kümmert"

Eben exakt das. Wenn es um die Interessen des Volkes geht, dann zahlen wir nach der Wahl keine Steuern mehr, haben einen Mindestlohn von 25.000 Euro im Monat (man soll ja nicht hungern) und in jedem Dorf gibts nen eigenes Schwimmbar, ausreichend Kita-Plätze, ne Schule und sowieso: Arbeit für alle (die wollen).

Warum vergessen alle immer Geschichte? War es nicht die große Rezession der 20-30er, die den östereichischen Gartenzwerk an die Macht brachte? War es nicht der Populismus, der der NSDAP den Zulauf brachte (gut, die hatten auch Schlägertrupps, aber das geht heute eleganter)? Waren es nicht versprechungen von "alles wird besser mit uns", aber nur diffuse Äußerungen dazu, wie man das alles finanzieren will?

Irgendwann, vor allem angesichts der sich hier zum Teil wiederholenden Geschichte, muss doch selbst der dümmste irgendwann begriffen haben, das dieses Problem nicht von "Pleitestaaten" ausgeht, wie sie seitens AfD-Anhängern gerne bezeichnet werden, sondern ursächlich im Finanzsystem zu finden sind. Ein Finanzsystem, welches seit mehr als einem Jahrhundert die Zügel immer festern in den Händen hält. Was kann ein blöder, fauler, unfähiger "Südländer" (um dieses Bild mal zu benutzen) dafür, dass Banken auf der anderen Erdkugelhälfte Wetten auf alles machen, was das System zulässt? Dabei Billionnen verpulvern, was Anteilseigner mit einem Schlag Mittellos werden lässt?
Dieses Problem hat nicht einmal was mit der EU zu tun, demnach ist der Populismus der AfD so absurt wie bewusst falsch publiziert. An welchem Punkt stellt sich hier dei AfD gegen das Kernproblem? Richtig: Mit keinem. Warum auch, wenn einem dieses System doch Macht und Wohlstand, zumindest für sich selbst sichert.

Und eben deswegen, zurückführend auf ganz oben: Sollte man hier derzeit nicht nahe am Volk sein, ein Volk das seine Bildung der Bildzeitung verdankt und dem RTL-Vormittagsprogramm. ein Volk das es lieber sehen würde, das der "faule Südländer" seine Organe verkauft um an Geld für die Begleichung seiner Schuld zu kommen, als sich gegen das System zu erheben, das gerade einem Deutschen ja sehr dienlich ist. Immerhin sind wir es, die finanziell in Europa am besten da stehen. Gut, könnte man sagen: Wir tun ja auch was dafür. Nur ist das lediglich Populismus, und der ist eben an dieser Stelle nur 10% Der Wahrheit - wo man den Rest eben weg lässt, weil er unangenehm ist. Unangenehm nämlich, wie z.B. Fakten das Deutschland im Punkt Inovation seit vielen Jahren zwar nicht auf dem Abstiegsplatz dümpelt, aber in der Oberlieger schon lange nicht mehr mitspielt. Und warum ist das so? Weil das Volk mitlerweile mit weichgekochten Schädeln durch den Alltag läuft, ohne Ideale, ohne Ziele, ohne Nachdenken. Hauptsache man kann man irgendwo dagegen sein, warum und wofür ist egal, die andern im RTL-Vormittagsprogramm machen das auch, dann ist das ja gut...

Freilich läuft vieles nicht gut, nur ist gerade das AfD-Syndrom mit ihren hinter her laufenden Lemmingen nicht besser, sondern ehr noch schlechter als die Speichellecker die derzeit am Ruder sitzen.

Wie schrieb Eleanor_Rigby doch so trefflich dazu:
"Das schlimmste was der AfD passieren kann, ist, daß sie tatsächlich über die 5%-Hürde kommt"
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12.07.2013 14:58 Uhr von NoPq
 
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lol Götterspötter xD

In die Rentenkassen zahle ich schon schön selbst ein.

Und der Arsch geht mir selbstverständlich nicht auf Grundeis. Ich hatte heute ein wenig Zeit und wollte mit News wie dieser lediglich ein paar Shorties abgreifen, was mir auch gelungen ist.

Nicht mehr und nicht weniger^^

Und fast jeder Kommentar hier bestätigt mich in meiner eigennützigen Propaganda-Aktion :D
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12.07.2013 16:32 Uhr von artaxerxes
 
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Reine Stimmungsmache, der Artikel.

Es hätte dort aber stehen sollen " mit verrutschter Krawatte" ,- ähnlich wie das "verrutschte" Höschen ja der ständige Aufmacher für diese Type von Leuten ist, die derlei Artikel verfassen.
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12.07.2013 16:56 Uhr von Saida2
 
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> Warum vergessen alle immer Geschichte?

Ja, das frage ich mich auch, wenn ich die gegenwärtige "Rettungspolitik" ansehe. Als hätte es Brüning nie gegeben.

> Irgendwann, vor allem angesichts der sich hier zum Teil wiederholenden Geschichte, muss doch selbst der dümmste irgendwann begriffen haben, das dieses Problem nicht von "Pleitestaaten" ausgeht, wie sie seitens AfD-Anhängern gerne bezeichnet werden, sondern ursächlich im Finanzsystem zu finden sind.

Nö. Das Problem liegt an auseinanderlaufenden Lohnstückkosten- und BIP-Deflatoren-Entwicklungen, die zu verzerrten realen Wechselkursen, Wettbewerbsverzerrungen und damit zunehmenden Leistungsbilanzdefiziten, Rezession und Überschuldung sowohl der Staatshaushalte als auch der Volkswirtschaften insgesamt in den Krisenstaaten führen. Mit anderen Worten, es liegt daran, dass man in einer Währungsunion nicht abwerten kann. Um das zu kapieren, muss man allerdings ein bisschen was von Makroökonomie und Währungsverbünden verstehen und nicht nur "Populismus, Populismus" brabbeln. Entgegen den Behauptungen linkspopulistischer Zeitungen und Blogs wie taz und Nachdenkseiten ist der Finanzsektor nur ein Sekundärproblem. Ach Moment, selbst die Nachdenkseiten haben es ja inzwischen kapiert.

> Immerhin sind wir es, die finanziell in Europa am besten da stehen.

Wir? Bist du Banker oder Hedgefondsmanager? Hast du dir mal die Reallohnentwicklung und die Entwicklung der Vermögensverteilung angesehen?
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12.07.2013 22:23 Uhr von Maaaa
 
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@NoPq
DANKE! für diese News.

Endlich mal keine Lobhuddelei über diese FDP +.
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13.07.2013 11:38 Uhr von Jason31
 
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@Saida2

Sorry, aber was soll der Unsinn mit Makroökonomie? Wenn du verfechter dieser Sichtweise wärst, dann würdest du im Ansatz bereifen, das es abgesehen von speziellen "Feinheiten", keine wirkliche Rolle spielt ob man Teil einer Währungsunion ist oder sich als Einzelkämpfer versucht durchzuschlagen. Die zunehmend immer mehr "verhassten" Amerikaner machen das seit einer ziemlich langen Zeit. Abseits davon gibt es eine ganze Reihe von Kleinstaaten die im Zuge der Finanzmisäre ebenso am Straucheln sind, Union oder nicht. Die Schweiz z.B., verfechter ihrer Autonomie - auch sie merken die Probleme im Finanzsektor und machen, um diesen am Leben zu erhalten, Zugeständnisse, die sie noch vor 5 Jahren für nichts in der Welt eingegangen wären: Bankgeheimnis zum Beispiel.
Und wenn du mit Brüning den Heinrich Brüning meinst, dann weiß ich nicht, was du von mir willst: Es gehört zu dem Kapitel das ich ansprach.

Das Produktivität einer Industrie stetig wächst ist eine marktwirtschdtliche Folge, das ist auch keine neue Entwicklung, diese existiert seit gut einem Jahrhundert. Was das also nun mit einer EU zu tun haben soll, bleibt also völlig offen. Unstrittig ist ebenso, dass es Staaten gibt, die weniger produktiv sind, was aber ebenso auch nicht heißt, dass diese "schlechter" sind - das ist unsinn. Oder ist Deutschland gut darin z.B. Oliven für Olivenöle zu produzieren? Wäre mir neu, da sind die Griechen, Spanier und Italiener einfach besser. Jeder hat seine Stärken, aber auch seine Schwächen.

"Hast du dir mal die Reallohnentwicklung und die Entwicklung der Vermögensverteilung angesehen?"

Ist das Probem neu? Hat das Problem eine Union verursacht? Was tut eine AfD dagegen, um die es hier geht? Die Antwort in allen Fällen ist: Nichts, bzw. Nein.

Wie kann man ernsthaft so naiv sein zu glauben, das man angesichts des existierenden Marktumfeldes mit Märkten wie China und den USA mit der D-Mark wie früher hier isoliert weiter tingeln könnte? Wer soll unseren Rotz denn kaufen um unsere Währung zu stärken, wenn sie erst einmal so stark ist, das wir Reallöhne haben die Dir genehm sind? Was können wir produzieren, was dann nicht billiger in den USA oder China hergestellt werden kann?
Wir sind nicht mehr in der Position Hochtenologie exklusiv zu produzieren, wir sind auf dem Gebiet "0-8-15" geworden, mit einigen weniger Ausnahmen. Das ist aber auch wieder keiner EU, sondern einer seit Jahrzehnten betriebenen Wirtschaftspolitik geschuldet. Auch hier sehe ich seitens der AfD absolut keine sinnvolle Strtegie.

Somit bleibt nur das was ich sagte: Sie machen heiße Luft, ohne realer Perspektive.
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13.07.2013 20:47 Uhr von Graf_Kox
 
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Schön das es zu dieser Partei noch News abseits des Fanboy Mainstreams auf SN gibt. Da wird aber das geflenne in den Kommentaren groß sein wenn Allah, ...verzeihung, Bernd Lucke nicht gut weg kommt xD

Kein Angriff auf euch liebe Muslime, wollte nur darstellen das das Kasperltheater mit der AfD hier mitunter religiöse Züge annimmt.

http://afdwatch.de

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