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Wenn die Cloud Daten verliert - Ein pikantes Rechtsproblem

Sehr viele Internet-Nutzer und auch Unternehmen haben Daten in der Cloud gespeichert. Kostenlos-Angebote wie Google Drive, Microsoft Skydrive, Amazon Cloud Drive, Dropbox oder dem Mediencenter als Teil der Telekom-Cloud verleiten einfach dazu.

Doch wenn die Cloud tatsächlich mal Daten verliert, wird es rechtlich problematisch, erklärt Timo Schutt, Fachanwalt für IT-Recht, in einem Interview: "Die Diensteanbieter der Cloud-Dienste wollen dafür natürlich nicht haften."

Zwar gebe es AGBs für Anbieter, die in Deutschland sitzen. Doch was ist bei einem Anbietersitz im Ausland? "Das heißt dann, dass eventuell also Microsoft nach kalifornischem Recht in den USA verklagt werden muss", sagt Schutt. "Mit einem US-amerikanischem Anwalt und allem drum und dran."


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WebReporter: Justus5
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Verlust, Daten, Cloud, Haftung
Quelle: www.speicherguide.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2013 14:18 Uhr von Koehler08
 
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Wer seine wichtigen Daten ausschließlich in der Cloud sichert dem ist eh nicht mehr zu helfen.....
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11.07.2013 14:30 Uhr von Jaecko
 
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Demnach könnte man auch nen Festplattenhersteller anzeigen, wenn da Daten flöten gehen... Backups machen und gut ist.
Alternativ: Diese Dienste nur zum Datenaustausch verwenden. Dann liegen eh nur Kopien drauf.
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11.07.2013 14:52 Uhr von Siphrioth
 
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"Für die Datensicherung ist man meist selbst verantwortlich"...
grundsätzlich richtig aber viele Anbieter geben dir auch keine Möglichkeit deine Daten offline zu Speichern. Siehe doch nur die Spieleindustrie, hier wird man oft schon mit Onlinezwang verpflichtet und muss seine Daten seperat auf deren Server abspeichern. Da steht man als normalo ziehmlich doof da wenn mal alles weg ist. (Nur blödes Beispiel mit Spielen aber diese sind gerade oft in der Diskussion) Beste vorzeige Objekt ist doch das Spiel "Sim City" gerade in der anfangs Phase hat man Tage lang seine Daten verloren und auch da hat man keine Möglichkeit gehabt selbst für die Sicherheit zu sorgen.

Ich sehe es so wenn die Anbieter so etwas unbedingt anbieten wollen dann sollen sie entweder dafür sorgen das man auf einfache Art und weiße die Daten seperat abspeichern kann (Sollte ja nicht schwierig sein dem Benutzer eine Backup Funktion bereit zu stellen, vor allem weil ich selber aus dem Bereich komme.) oder man sollte den eine Mitschuld geben für verlorene Daten.
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11.07.2013 15:52 Uhr von Pils28
 
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Solange die einem nicht suggerieren, dass ie sort sicher lagern, ist es nichts weiter als eine externe Festplatte mit den bekannten Risiken. Plus natürlich, dass sie jederzeit in deine Daten gucken. Ich finde eine externe Festplatte am Router / Nas zu Hause deutlich schöner. Aber welcher Endanwender besitzt heutzutage das Knowhow selbige ähnlich komfortabel einzurichten, wie es die Cloudanbieter bieten.
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11.07.2013 16:33 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Für eine 100% sichere Datenspeicherung bezahlt man - alleine für die Einrichtung - etwa 100.000 Euro für 1 TB. Die Daten sind dann erdbebensicher und krisensicher an mehreren Standorten der Welt gesichert. Natürlich entstehen dann noch jährliche Mietkosten.
Ich nutze Cloud-Speicher eigentlich nur, um für Kunden deren Daten landesweit zu übermitteln. Ein Verlust wäre egal. Im Moment bevorzuge ich Strato HiDrive, weil es eine administrative User-Verwaltung erlaubt und mit großen Datenmengen (1000 GB) locker klarkommt.
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11.07.2013 16:42 Uhr von TomHao
 
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AGB... es keine AGBs!
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11.07.2013 16:51 Uhr von Hallominator
 
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Wo is denn Merkels Neuland geblieben? Das haben die doch erst entdeckt, jetz können die doch mal n paar Gesetzesvorschläge ausarbeiten, damit solche juristischen Fragen künftig einwandfrei geklärt werden können.
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11.07.2013 17:33 Uhr von Child_of_Sun_24
 
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Das sollte man als Unternehmen vorher bedenken.
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11.07.2013 17:54 Uhr von Johnny Cache
 
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Kann man nicht einfach bei der NSA anrufen und sich deren Backup schicken lassen? ;)