11.07.13 08:07 Uhr
 1.490
 

Guantanamo: Während Ramadan Zwangsernährung nur noch nachts

Nach über zehn Jahren sind die Namen der 166 Inhaftierten vom US-Verteidigungsministerium bekannt gegeben. 46 von ihnen gelten als "zu gefährlich" und wurden nicht vor das Gericht gestellt. Diese machen seit Februar mit einen Hungerstreik auf sich aufmerksam.

Um dagegen zu wirken, wird die Zwangsernährung durchgeführt, die von Menschenrechtsorganisationen als eine Form der Folter gesehen wird. Hier wird eine Magensonde in die Nase eingeführt, die große Schmerzen in der Brust, Kehle und im Magen auslösen kann.

Anträge, diese Folterung im islamischen Fastenmonats Ramadan einzustellen, da sonst zusätzliche gesundheitliche Gefahren entstehen könnten, wurden abgelehnt. Aus Rücksicht auf das religiöse Befinden soll die Zwangsernährung der Gefangenen nur noch nachts bis Tageseinbruch stattfinden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ernährung, Zwang, Guantanamo, Ramadan
Quelle: www.hintergrund.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Offene Stellen beim Bundeskriminalamt: Bewerber fallen bei Deutsch-Tests durch
Ermutigung für Whistleblower: Netzwerk gründete Rechtshilfefonds
Volker Beck ohne sicheren Listenplatz für die Bundestagswahl