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Guantanamo: Während Ramadan Zwangsernährung nur noch nachts

Nach über zehn Jahren sind die Namen der 166 Inhaftierten vom US-Verteidigungsministerium bekannt gegeben. 46 von ihnen gelten als "zu gefährlich" und wurden nicht vor das Gericht gestellt. Diese machen seit Februar mit einen Hungerstreik auf sich aufmerksam.

Um dagegen zu wirken, wird die Zwangsernährung durchgeführt, die von Menschenrechtsorganisationen als eine Form der Folter gesehen wird. Hier wird eine Magensonde in die Nase eingeführt, die große Schmerzen in der Brust, Kehle und im Magen auslösen kann.

Anträge, diese Folterung im islamischen Fastenmonats Ramadan einzustellen, da sonst zusätzliche gesundheitliche Gefahren entstehen könnten, wurden abgelehnt. Aus Rücksicht auf das religiöse Befinden soll die Zwangsernährung der Gefangenen nur noch nachts bis Tageseinbruch stattfinden.


WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ernährung, Zwang, Guantanamo, Ramadan
Quelle: www.hintergrund.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.07.2013 08:20 Uhr von Götterspötter
 
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wie affig !
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11.07.2013 09:43 Uhr von bigX67
 
+10 | -4
 
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<<<46 von ihnen gelten als "zu gefährlich" und wurden nicht vor das Gericht gestellt.>>>

den satz muss mensch sich mal auf der zunge zergehen lassen.
wie gefährlich muss ein gefangener sein, damit er NICHT angeklagt wird ?
mir fällt als erklärung nur ein, dass er heikle informationen hat, die während einer verhandlung zur sprache kommen könnten.
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11.07.2013 09:51 Uhr von Granatstern
 
+10 | -4
 
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"wie gefährlich muss ein gefangener sein, damit er NICHT angeklagt wird ?"

gefährlich für die verbrecher in den usa. wenn die aussagen würden, müsste sich amerika dem vorwurf der kriegstreiberei und des völkermordes stellen.
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11.07.2013 10:51 Uhr von mannil
 
+5 | -0
 
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Religiös korrekte Folter ;-)
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11.07.2013 11:54 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Trallala
Guantanamo hat ein eigenes Gericht von daher ist die "Gefahr" von ungebetenen Zuschauern sehr sehr gering :)

[...]Oder hofft hier einer, dass die Gefangenen verraten könnten, dass sie von der Bushregierung zu 9/11 angestiftet wurden? Klar, die haben Angst, dass die das verraten könnten[...]
Keiner der Insassen kann das verraten. Bzw selbst wenn einer von denen sagt die USA haben XY dazu angestiftet bleibt es eine Aussage.

Glauben muss trotzdem noch jeder das was er will. Die einen wollen glauben dass die USA ihre eigenen Leute umgebracht haben, die anderen meinen es war ein Terroranschlag, wieder andere glauben an einen Unfall
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11.07.2013 13:05 Uhr von V3ritas
 
+1 | -1
 
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Was hier manche ablassen...da fällt einem echt garnichts mehr zu ein....aber ich will ja keine Namen nennen *hust* Graf.cr*hust*

Vielleicht sollte man so manchen auch mal ohne Anklage und Verhandlung für ein paar Jahre in eine Zelle sperren,wo man den ganzen Tag das Licht brennen lässt...mit ein wenig waterboarding hier und Zwangsernährung da.
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11.07.2013 13:08 Uhr von Superplopp
 
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@gigX67


<<<46 von ihnen gelten als "zu gefährlich" und wurden nicht vor das Gericht gestellt.>>>

den satz muss mensch sich mal auf der zunge zergehen lassen.
wie gefährlich muss ein gefangener sein, damit er NICHT angeklagt wird ?

--- Da steht nicht dass er nicht angeklagt, sondern nicht vor Gericht gestellt wird. Das sind 2 vollkommen unterschiedliche Dinge.
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11.07.2013 13:13 Uhr von Superplopp
 
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@ Ghost-Rider du kannst doch außerhalb hoheitlicher Gebiete Menschen straffrei umbringen. Strafe gibt es aber dann wenn du Hoheitsgebiete betrittst in denen Mord unter Strafe gestellt ist.

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