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Drohne der Bundeswehr rast führungslos über Flugfeld und überfährt beinahe Soldaten

Das Debakel der Bundeswehr um die Drohnen nimmt scheinbar kein Ende. Jetzt kam ein weiterer peinlicher Fall ans Licht. Der ereignete sich bereits 2010.

Dabei war auf dem Flughafen von Mazar-e-Sharif eine Drohne außer Kontrolle geraten und führungslos über den Flughafen gerast. Dabei wären zwei Soldaten fast überfahren worden.

Dann krachte die Drohne in eine Transall-Transportmaschine und beschädigte diese schwer. Der Gesamtschaden betrug mehrere Millionen Euro. Der Unfall war auf menschliches Versagen zurückzuführen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Unfall, Bundeswehr, Drohne, Soldaten, Masar-i-Scharif
Quelle: www.bild.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2013 19:18 Uhr von Superplopp
 
+4 | -9
 
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Man sollte doch meinen dass diese Drohnen ausgereifte Technikwunder sein müssten.

Pustekuchen, jeder Hobbybastler der sich intensiv mit ferngesteuerten Flugzeugen beschäftigt kriegt das besser hin.
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10.07.2013 19:20 Uhr von ElChefo
 
+8 | -2
 
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Alter Hut...
http://www.heise.de/...
...man fragt sich, warum das nach Jahren wieder ausgebuddelt wird. Ist doch genug Material für das Sommerloch vorhanden.

...andererseits, es ist ja Wahlkampf. Also auch doch wieder nicht so verwunderlich.


PS@Superplopp

Auch der damalige Abschlussbericht der AGTU kam zu dem Schluss, das mangelnde Erfahrung der Besatzung am Boden zu dem Zwischenfall führte. Hat also recht wenig mit ausgereifter bzw. unausgereifter Technik zu tun.
Auch der Gott des Modellbaus würde seinen Modellflieger kaputt kriegen, wenn er nach Ende des Fluges aus Versehen statt den Motor zu bremsen auf Startleistung geht.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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10.07.2013 19:56 Uhr von Superplopp
 
+2 | -2
 
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Die Drohnen sind doch so toll, da müsste sich doch etwas finden lassen was einen harten Aufprall verhindert.

Haben sogar Autos.
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10.07.2013 22:10 Uhr von ElChefo
 
+4 | -5
 
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kaeseschmierer

...so ein Ministerium existiert hier leider nicht.
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11.07.2013 01:20 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -0
 
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Müsste man eine drei Jahre alte News nicht in der Vergangenheitsform schreiben?

2010: Drohne der Bundeswehr raste führungslos über Flugfeld und überfuhr beinahe Soldaten


BILD sprach mit der Drohne UND der Transall.
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11.07.2013 09:07 Uhr von psycoman
 
+0 | -1
 
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Menschliches Versagen kommt vor und insbesondere Drohnen im Einsatz können sicher auch fehlerhaft sein.

Das passiert schon bei Drohnen die noch entwickelt werden. Technische Geräte haben fehler und das ist nicht schön, aber wenigstens wurde niemand verletzt.

Auch sehr neu das ganze. *gähn*
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11.07.2013 10:23 Uhr von jens3001
 
+0 | -1
 
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Nur 2 Soldaten? Na das ist doch zu verkraften, im Sinne der Sicherheit.

Vermutlich wurden dann ja gar nicht so viele Drohnen gebaut. Das Geld ist für die angerichteten Schäden ausgegeben worden.
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11.07.2013 11:44 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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DerBelgarath


So nicht korrekt.
Die Flug- und Bodengeräte wurden über Rheinmetall von den Israelis geleased, bis eigene Ausrüstung verfügbar ist.

In der Anlaufphase waren - wie bei den meisten Neuanschaffungen im Zulauf - Einführungs- und Begleitteams der Industrie vor Ort.

Die Drohnen werden jedoch im Einsatzland als Teil des EG MeS betrieben, entsendender Verband ist die zweite Staffel des AG51.
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11.07.2013 12:26 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
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Wenn du dich dabei auf den Passus "Fortführung des Flugbetriebes" beziehst, das beschreibt lediglich die Zulieferleistung von Werk- und Verbrauchsmaterial, Ersatzteilen.

Zur Gruppe Heron im EG MeS gehört - genauso wie zum AG51 im Heimatland - eine luftfahrzeugtechnische Abteilung bzw. InstStaffel. Wie gesagt, Personal der Industrie kam zum Aufwuchs ins Einsatzland, gehört aber nicht zur "Regelaustattung". Dazu wären die Techniker auch wesentlich zu teuer.
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11.07.2013 13:08 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
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Belgarath

Vorneweg, es ist nicht falsch, was du schreibst bzw. zitierst.

Allerdings gliedert sich die Instandhaltung, Logistik und Betreuung auch wieder in mehrere Teile. Bestimmte Anteile der technisch/logistischen Begleitung werden auch durch die Industrie wahrgenommen, beispielsweise Inspektionen einzelner Baugruppen auf Ebene MES4 oder Instandhaltung /-setzung von Baugruppen auf Bauteilebene.

Die Unterscheidung, die in deinen Zitaten zu finden ist, bezieht sich eher auf die Abgrenzung von Vertragsgeber (IAI) und Lizenznehmer (Rheinmetall) und soll ausdrücken, das eine nationale "Unabhängigkeit" im Support angestrebt ist, so das Schadmaterial - übertrieben gesprochen - nicht nach Tel Aviv sondern eben nach Bremen geschickt werden.
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11.07.2013 16:12 Uhr von ElChefo
 
+0 | -0
 
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Interessant.
Hab jetzt noch mal selbst gegoogled und aktuelle Berichte bestätigen das tatsächlich - speziell die Lagedarstellung auf Seiten der Bundeswehr.

Stellt sich mir die Frage, wer dann diese Soldaten waren, mit denen ich 2009/10 - von Instandsetzer zu Instandsetzer - gesprochen habe. Kurios. Zu der Zeit gab es in MeS auch sowohl Telefonnummern für die Erreichbarkeit des EBT in der Inst als auch die "normalen" militärischen Ansprechpartner. Müsste mal schauen, hab bestimmt noch irgendwo ne Telefonliste von damals.

...ein echtes Kuriosum, muss aber auch zugeben, das es schon ein paar Tage her ist und sich natürlich immer was ändern kann. Sicher ist auf jeden Fall, das aus den technischen Gruppen des AG51 Schrauberlinge zur Kaderausbildung in der Industrie waren - also mindestens zu einem Teil bzw. in einem Zeitraum der Nutzung eine militärische Seite der Wartung/Instandhaltung existiert hat.

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