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Russland: Gericht verbietet muslimischen Schülerinnen das Kopftuch

Fünf Sechstklässlerinnen aus der Kaukasusregion Stawropol wurden aus dem Unterricht geworfen, weil sie sich weigerten, ihr Kopftuch abzunehmen.

Das Bildungsministerium gab der Schule Recht, weshalb die Eltern vor Gericht zogen.

Das russische Oberste Gericht gab nun ebenfalls der Schule Recht und verbietet das Tragen von Kopftüchern. Die Kleidung der Schüler müsse "weltlichen Charakter" haben.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gericht, Russland, Schule, Verbot, Kopftuch
Quelle: www.rp-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2013 19:17 Uhr von Rychveldir
 
+6 | -17
 
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10.07.2013 19:26 Uhr von DarkBluesky
 
+5 | -4
 
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Richtig so, da ist Russland mal Vorbild. Bei unseren Jugendlichen ist Russland nur in Sachen Wodka RedBull vorbild. Das schreit nach einem Konsens mit der NATO, alle Kopftücher müssen weg, das ist Integration.
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10.07.2013 20:55 Uhr von dagi
 
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Die Kleidung der Schüler müsse "weltlichen Charakter" haben.
Also sind es in europa alles "hinterweltler" !! und das ist noch niemand aufgefallen .
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10.07.2013 22:22 Uhr von Patreo
 
+5 | -4
 
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Ich wäre vorsichtig bei den Jubelgeschreien.
Ich bezweifle das Motiv der Säkularisierung hierbei, sondern vermute eher rassistischen Hintergrund.
Da in der demokratischen Verfassung Russlands Religionsfreiheit garantiert ist.
Jedoch die russische orthodoxe Kirche eine starke Machtentwicklung erfährt und für Russlands fehlende Identität mit antiislamischen, antisemitischen und homophoben Parolen aufpoliert:
http://www.news.de/...
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11.07.2013 01:02 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -2
 
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leo111:

1. Krankenhäuser haben Kreuze hängen, wenn der Träger eine christliche Organisation ist. Hier im örtlichen Krankenhaus findest du, außer in der Kapelle, kein Kreuz in den Zimmern.

2. Schulen bieten Religionslehre für Kinder an, die dieser Religion angehören. Sowohl für Christen als auch für Muslime und separaten Unterricht für Andersgläubige und Atheisten.


Dem Kopftuchverbot für Schüler kann ich ehrlich gesagt auch nicht viel Positives abgewinnen. Sie sind keine staatlichen Angestellten und Vorbilder, wie z.B. die Lehrer und eine Gefährdung geht vom Kopftuch für einen Schüler auch nicht aus, anders als bei gewissen Arbeitsplätzen oder Sportarten.
Meine Kinder könnten hier auch mit einem Shirt in die Schule gehen auf dem steht: "FSM rulz"...
Nichtmal eine Baseballkappe müssen sie im Unterricht abnehmen.

Kurz: Wenn keine Gründe gegen das Kopftuch sprechen, greift die Religionsfreiheit. Und hier kann ich keine erkennen.
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11.07.2013 09:10 Uhr von psycoman
 
+2 | -2
 
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Auch Muslime müssen sich an Gestze halten. Wenn das in Russland so ist, muss man damit leben.
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11.07.2013 12:42 Uhr von Granatstern
 
+2 | -4
 
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"Gut gemacht, man muß gelegentlich auch mal die Russen loben, die noch wissen, wie man seine Kultur auch im Alltag verteidigt! "

Ja?
So ein Schwachsinn hör ich selten wenn es darum geht, Schwule zu verfolgen oder Frauen und Kinder in Arbeitslager zu stecken.
Ihr freut euch nur darüber, weil das eurem Rassenhass sehr nahe kommt und ihr Türken nicht mögt.
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11.07.2013 15:25 Uhr von Patreo
 
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Nicht so viele wie es generell Muslime gibt, desweiteren ist die Russische Föderation von muslimischen Republiken wie Tschetschenien umgeben.

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