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Forschern gelingt bedeutender Durchbruch: Objekte aus Flüssigmetall aus 3D-Drucker

Einem Forschungsteam der North Carolina State University gelang jetzt ein bedeutender Durchbruch in Sachen 3D-Druck.

Ihnen gelang es aus Flüssigmetall, genauer einem Gallium-Indium-Gemisch, und einem 3D-Drucker Objekte zu drucken. Damit rücken Objekte aus Flüssigmetall aus 3D-Druckern in greifbare Nähe.

Allerdings hat die Technik ihren Preis. Konkret soll diese Art der Druckerei rund 100 Mal so teuer sein, wie herkömmliche 3D-Druckerei.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Technik, 3D, Durchbruch, Drucker
Quelle: www.krone.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2013 17:01 Uhr von Petabyte-SSD
 
+5 | -3
 
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Was muss man denn noch für Probleme lösen, damit herkömmliche 3D-Metall-Drucker belastbare Teile herstellen können?
Eine Autofelge zum Beispiel.
Die Form kriegt man ja schon hin, aber zerbrechen würde sie wohl schnell.
Ich denke aber, wenn es gehen würde, dann würden "die" alles versuchen diese Technik zu blocken, denn damit würde die gesamte Industrie zusammenbrechen.
Jedes Autoteil, das nicht irgendwie Elektronik enthält könnte man sich dann selber ausdrucken...
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10.07.2013 18:57 Uhr von Eromem
 
+6 | -0
 
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Hoch belastbare Werkstücke aus dem 3D-Drucker wird es wohl auch in absehbarer Zeit nicht geben, und schon gar nicht in einem Umfang, der die industrielle Produktion gefährden könnte.
Das Funktionsprinzip dier Drucker beruht eben auf schichtweisem Aufbau einer Struktur aus einem extrem schnell härtenden Material (momentan noch thermische Härtung).
Dieses Prinzip hat allerdings einen entscheidenden Nachteil, nämlich das die nächste Werkstoffschicht erst dann auf getragen wird , wenn die vorherige Schicht bereits zu einem grossen Teil ausgehärtet ist.
Hierbei schmilzt zwar ein sehr dünner Bereich der vorherigen Schicht wieder auf und verbindet sich mit der neu auf getragenen Schicht, allerdings sind dabei die kohärenten Kräfte deutlich kleiner als zum Beispiel bei einem monolthisch gegossenem Werkstück.
--> kleine Korrekktur an Ming-Ming: 3D-Druckerei hat (momentan) noch nicht viel mit giessen gemeinsam, ich würde es eher mit LEGO vergleichen :) .

Alles in allem wird diese Technik in vielen Bereichen sicherlich ihren Siegeszug antreten, so wie Ming-Ming das bereits gesagt hat, allerdings wohl eher in der Entwicklung (Formen-, Muster- und Modellbau), als im Consumerbereich.

Ich besitze selbst eines dieser faszinierenden Geräte und nutze es recht intensiv in meinem Hobby (RC-Modellbau), aber wenn meine Frau mir sagen würde "Schatz ich brauch mal schnell ne Salatschüssel! Kannst du mir die nicht fix ausdrucken?" dann müsste ich leider antworten "Ja ok Mausi, in 45 Minuten ist sie fertig, aber du bezahlst die 7 Euro Material- und Stromkosten wenn du sie nach einmaligem Gebrauch wegwirfst!".

Was ich damit sagen will geht an Petabyte-SSD: Die Industrie muss vor 3D-Druckern überhaupt keine Angst haben, alleine die Unwirtschaftlichkeit dieses Systems disqualifiert es schon als ernst zu nehmende Konkurrenz.
Eher ist das Gegenteil der Fall, die Industrie unterstüzt in grossem Maße die Entwicklung dieser Systeme, erleichtert und verkürzt es doch den Weg von der Zeichnung zum, funktionierenden(!!!!) Modell.

mfg ero

[ nachträglich editiert von Eromem ]
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10.07.2013 19:58 Uhr von neisi
 
+2 | -0
 
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Tja, der allererste CD-Brenner für Zuhause kostete damals rund 40´000 DM, so viel wie ein Auto - und heute... :-)
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10.07.2013 21:22 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -0
 
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@ Eromem
Nun ja, bin gespannt, was die Zukunft bringt.
Es gibt so viele technische und physikalische Tricks und Methoden, dass der nächste Durchbruch wohl nicht lange auf sich warten lässt schätze ich.
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11.07.2013 07:38 Uhr von katorn
 
+1 | -0
 
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Technik entwickelt sich.
1984 wollte ich eine Festplatte mit 150 MB, 5,25 Zoll, kaufen, stolze 2999,00 DM.
Frage des Verkäufers:" Was wollen Sie damit, die kriegen Sie im Leben nicht voll."...
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11.07.2013 11:21 Uhr von delicious
 
+2 | -0
 
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@ katorn:
und Du meinst sicher nicht 1994?

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