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Edward Snowden bekommt Weltbürgerpass - Doch was kann er damit anfangen?

Da Edward Snowden keinen gültigen Pass mehr besitzt, muss er unter anderem deshalb am Moskauer Flughafen Scheremetjewo als Transitpassagier ausharren. Deshalb hat sich die "Weltregierung der Weltbürger" es zur Aufgabe gemacht, Snowden einen Weltbürgerpass auszustellen.

Tausende Menschen, vor allem Flüchtlinge, haben sich bereits solche Ausweise von der Organisation ausstellen lassen, um wieder in Sicherheit leben zu können. Sie haben damit die Möglichkeit in eines dieser vier Länder zu reisen: Mauretanien, Tansania, Togo und Ecuador.

Das scheint sich gut zu treffen, denn unter den Empfängern der 21 Asylanträge von Edward Snowden, war auch Ecuador dabei.


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WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bürger, Pass, Edward Snowden, Ecuador
Quelle: de.rian.ru

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.07.2013 15:46 Uhr von Hirnfurz
 
+26 | -11
 
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Vielleicht kann mir mal jemand weiterhelfen:

Die United Stasi of America haben überall doch ihre Gestapo und Spitzel. Wie schafft es Snowden, sich so lange unentdeckt auf dem Flughafen aufzuhalten, ohne spurlos zu verschwinden, wo doch schon seit Wochen bekannt ist oder uns glauben gemacht werden soll, dass man weiss, wo er ist?
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10.07.2013 15:51 Uhr von quade34
 
+26 | -3
 
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Die Russen lassen niemand unbeobachtet. Die Amis wissen es dann auch.
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10.07.2013 16:03 Uhr von Allmightyrandom
 
+42 | -0
 
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Als ob die Russen eine Entführung Snowdens einfach so zulassen würden...

Dabei geht es Ihnen wahrscheinlich weniger um Snowden selbst, als mehr um den Gesichtsverlust...
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10.07.2013 16:08 Uhr von MRaupach
 
+22 | -1
 
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Die Amis wissen genau wo Snowden ist und lassen ihn nicht aus den Augen.

Aber Snowden weiß das und seine verteidigung, ist wenn auch sehr dünn, doch relativ gut in seiner Situation:
Alle anderen wissen auch wo er ist !

Er spekuliert darauf, das die USA es nicht riskieren in Rußland einen Militäreinsatz zu starten ohne von Putin dafür die Genehmigung zu bekommen.

Gleichzeitig ist er auf einem Flughafen und kann von dort weiterreisen.

Der Moskauer Flughafen ist für ihn noch der sicherste Ort der Welt, bis er irgendwo Asyl findet.

Und ob er in seinem Asyl-Land sicherer ist bezweifel ich ;)

Denn wenn die USA sich mit Rußland verscherzt hat sie einen Gegner am Hals, der es zumindest mit den USA aufnehmen kann, auch wenn es nicht mehr ganz die selbe Gewichtsklasse ist ;)

Venezuela & Co sind zwar politisch in der Lage den USA zu trotzden, aber sobald die USA militärisch vorgehen machtlos.
Die wiederum spekulieren, darauf, dass die USA wegen eines Mannes keinen Krieg anfangen.

Alle Annahmen sind darauf ausgelegt, das die USA weiterhin von sich das Bild des "guten" Staates präsentieren, wenn die USA dies nicht mehr macht ist Snowden tod.

Allerdings wäre er dann ein Märtyrer und schlimmer für die USA als zuvor.
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10.07.2013 16:14 Uhr von Biblio
 
+20 | -1
 
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@Hirnfurz:

"Snowden, sich so lange unentdeckt auf dem Flughafen aufzuhalten, ohne spurlos zu verschwinden, wo doch schon seit Wochen bekannt ist oder uns glauben gemacht werden soll, dass man weiss, wo er ist? "

Das Zauberwort heisst : Transit

Ist quasi eine Zone der Unantastbarkeit ;)
Theoretisch ist in einer Transitzone sogar unendliches Leben möglich^^


[ nachträglich editiert von Biblio ]
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10.07.2013 16:30 Uhr von quade34
 
+2 | -7
 
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Biblio - wer bezahlt den Aufenthalt? Snowden oder Spender? Wer zahlt ein Ticket ins Asyl? Kann er medizinische Hilfe in Anspruch nehmen? Hat er ein eigenes Zimmer im Transit?
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10.07.2013 17:21 Uhr von Sonny61
 
+7 | -3
 
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@Hirnfurz
Wenn die wirklich so gute Leute hätten wäre schneller mit Bin Laden schluss gewesen.
Die passen einach nur zu Hollywood - Schauspieler!
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10.07.2013 18:07 Uhr von DoJo85
 
+4 | -4
 
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@ Biblio
Nur weil er im Transitbereich eines Flughafens ist, ist er nicht unantastbar. Dort gilt immernoch russisches Recht, d.h. sie können ihn dort auch festnehmen und ausliefern, wenn sie es wollten.
Vorausgesetzt er ist dort.
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10.07.2013 18:31 Uhr von T.Eufel
 
+22 | -0
 
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@Quade

"Biblio - wer bezahlt den Aufenthalt? Snowden oder Spender? Wer zahlt ein Ticket ins Asyl? Kann er medizinische Hilfe in Anspruch nehmen? Hat er ein eigenes Zimmer im Transit?"

Ich unterstütze manchmal WikiLeaks http://wikileaks.org/ mit ein paar Euro. Mehr kann man wohl als Normalbürger nicht tun. Aber das was wir tun können sollten wir auch tun. Nur zusammen sind wir stark.

Ein paar Euro ab und zu tun nicht weh und ich unterstütze Aktivisten aus Überzeugung. Assange, Snowden, Mannings sind mutige Leute, die Kopf und Kragen im Kampf gegen Tyrannei der Mächtigen riskieren und grosse Entbehrungen dafür auf sich nehmen. Meine Hochachtung haben sie.

[ nachträglich editiert von T.Eufel ]
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10.07.2013 19:27 Uhr von Floetistin
 
+1 | -2
 
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Ecuador hatte aber schlussendlich doch abgelehnt, wenn ich mich nicht täusche.
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10.07.2013 19:40 Uhr von Neroll
 
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Sobald Snowden in irgendeinem Land endlich Asyl hat, dauert es so 2-3 Monate - also bis sich das allgemeine Interesse gelegt hat. Danach wird man ihn irgendwo tot auffinden, und ich bin sicher, dass es wie ein Unfall aussieht.

Oder (apropos Aussehen): Der arbeitet schon an einer neuen Identität. Also wartet z.B. bis die Narben der Schönheits-OP verheilt sind. Mit neuem Aussehen wäre er wesentlich sicherer. Nur mal so ne Idee.
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10.07.2013 20:19 Uhr von Biblio
 
+5 | -1
 
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@quade
"
Biblio - wer bezahlt den Aufenthalt? Snowden oder Spender? Wer zahlt ein Ticket ins Asyl? Kann er medizinische Hilfe in Anspruch nehmen? Hat er ein eigenes Zimmer im Transit? "

Keine Ahnung, ich bin doch kein Orakel^^
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10.07.2013 22:16 Uhr von Trallala2
 
+1 | -7
 
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Auch wenn es einige hier nicht glauben wollen, USA ist immer noch ein Rechtsstaat. Zwar haben die USA paar Hardliner, die nach dem elektrischen Stuhl brüllen, aber das ist in der amerikanischen Arroganz begründet. Auch 150 Jahre nach dem Wilden Westen sind sie immer noch Cowboys. Trotzdem, noch sind sie ein Rechtsstaat.

Somit stellt sich letztendlich die Frage was tatsächlich mit Edward Snowden passieren würde. Ich erinnere mal hier an Daniel Ellsberg. Wem der Namen nichts sagt, das ist der Typ der die Pentagon Papiere veröffentlicht hat. Nach meinem Verständnis ist das die gleiche Kragenweite, wie dei Enthüllungen von Snowden. Und was ist passiert mit Ellsberg? Die Regierung ist beinahe ausgeflippt, es gab Politiker die ihn an den Eiern aufhängen wollten, er landete vor Gericht und kam letztendlich ungeschoren davon.

Also, vor dem Gericht sind alle etwas aufgeregt. Auch Ellsberg drohten um die 100 Jahre Haft. Die Frage die sich also stellt ist, würde auch Snowden u. U. ungeschoren davon kommen. Nicht umsonst hat sein Vater in den USA versucht durchzusetzen, dass er bis zum Gerichtstermin ein freier Mann bleibt. In dem Fall wollte er zurück kommen. Das hätten sie nicht in Betracht gezogen, wenn sie sich nicht eine Chance ausgerechnet hätten.

Also, ein Linienflugzeug mit Jets anfangen oder einen Presidenten eines lateinamerikanischen Staates zur Landung zu zwingen ist eine Sache. Aber da gibt es immer noch die unabhängigen Richter.
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10.07.2013 23:39 Uhr von Falap6
 
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@trallala2

Er ist so weit ich das weiß aus der Sache raus gekommen, weil die Behörden illegale Methoden benutzt haben, ihn auszuspionieren bzw. so an die Beweise gekommen sind. Und das ist raus gkeommen. Abgesehen davon hat er was illegales aufgedeckt. Das Prism Programm scheint ja offiziell nicht illegal zu sein, somit hat er einfach nur Spionage betrieben ohne guten Grund, juristisch gesehen.

Außerdem war die Welt damals noch eine andere. Natürlich sind die USA ein Rechtsstaat, aber sie sind auch mittlerweile Profis darin, Gesetze raus zubringen bzw. so auszulegen, dass sie sich alles erlauben können.
Menschen im Ausland werden entführt, gejagt, getötet ohne, dass sie jemals in irgend einer Form durch das juristische System gelaufen sind. Es wird einfach eine Basis gebaut, die nicht auf amerikanischem Boden liegt, und zack, können dort einfach Menschen fest gehalten werden, ohne dass sie jemals einen Richter gesehen haben.

Aber das alles verstößt ja offiziell gegen kein amerikanisches Gesetzt, wenn du das mit Rechtsstaatlichkeit meinst, dann brauchst du dich nicht wundern, wenn dir Leute widersprechen.

Wenn die den Snowden packen, der wird die Sonne nicht mehr sehn, da bin ich mir sicher. Siehe Bradley Manning, der hat auch nichts anderes gemacht als schwere Verbrechen an die Öffentlichkeit gebracht.
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11.07.2013 00:21 Uhr von deoroller
 
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Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufzuklären sollte international vor Verfolgung schützen.
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11.07.2013 01:04 Uhr von Trallala2
 
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@Falap6

Bradley Manning hat ein Problem das sich nicht auf Edward Snowden anwenden lässt: er ist ein angehöriger der US Arme. Auch wenn das Militär rechtsstaatlichen Regeln unterliegt, gelten dort letztendlich paar andere Regeln. Und die bedeuten u. U. härtere Strafen, da er sozusagen mitten im Krieg geplappert hat. Und das Militär ist ein wenig Staat im Staate. Sie können ihn bis zur Verhandlung erst ein mal wegsperren. Die Richter sind ja auch Militärs, und die sich nicht selten hart drauf.

Was Daniel Ellsberg angeht, da hast du zum Teil Recht. Trotzdem, vor dem Knast gibt es immer noch das Gericht. Ich erinnere da gerne an einige Prozesse wo die Angeklagten trotz mehr oder weniger klarem Mord dank guter Anwälte raus gekommen sind. Gute Anwälte können viel erreichen, und wenn schon, dann oft die Strafen stark reduzieren. Und ich glaube nicht, dass Snowden sich mit einem Pflichtanwalt begnügen müsste.

Klar, auch der Staat würde seiner besten Anwälte an den Start schicken, trotzdem, auch wenn die Chancen gering sind, sie sind da.
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11.07.2013 01:32 Uhr von Falap6
 
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aha, edward snowdens situation lässt sich mit der von Ellsberg von vor 40 Jahren vergleichen, aber Bradley Manning ist was ganz anderes, soso.
Der hat sogar höchst kriminelle Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufgedeckt und es interessiert keinen. Er sitzt seit 3 Jahren im Gefängnis unter höchst interessanten Haftbedingungen. Die Message ist klar: Wer uns verrät wird dafür bluten. Einen Verteidiger durfte er sich auch nicht aussuchen, musste sich einen Pflichtverteidiger nehmen. Und die, die die Verbrechen begangen haben, die er aufgedeckt hat, denen geht´s weitaus besser.

Snowden hat für einen militärischen Dienst gearbeitet und diesen verraten, niemals nie, wird das glimpflich ausgehen. Eine Schande für Europa, dass er hier nirgendwo Zuflucht gefunden hat.
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11.07.2013 02:36 Uhr von Trallala2
 
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Soso... Ich liebe es wenn die Leute immer "soso" sagen. Das ist immer so schön arrogant mit einem erhobenen Zeigefinger. Da weiß man immer sofort wenn man vor sich hat ;o)

Aha, soso, du meinst also, dass man das nicht vergleichen kann? Soso. Folgendes, es ist egal ob Bradley Manning ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufgedeckt hat oder eine Pizza geklaut hat. Er hat gegen das Gesetz verstoßen. Und gegen das Gesetz zu verstoßen bedeutet nicht mehr als gegen das Gesetz zu verstoßen.

Bradley Manning ist ein Militärangehöriger und das macht die Sache zu etwas besonderem. CIA angehörige sind Zivilpersonen. Du kannst noch hundert Mal "soso" sagen, die ein HB-Männchen abgehen oder es nicht wahr haben wollen. Bradley Manning unterliegt als Militärangehöriger dem Militärstrafverfolgung. Das bedeutet andere Regeln bei der Inhaftierung, Militärstrafrecht, Militärgerichte. Und das mit dem Pflichtverteidiger - nun, ich kenne das Militärstrafrecht nicht in allen Einzelheiten, aber in der Regel bekommt ein Militärangehöriger einen Militäranwalt. U. U. kann er sich einen zusätzlichen zivilen Anwalt nehmen.

Das man bei Bradley Manning alle Möglichkeiten nutzt die das Militär bietet, bedeutet noch lange nicht, dass man ihm Rechte verwehrt. Als Soldat hat er nicht die gleichen Rechte wie ein Zivilist. Du kannst noch paar mal "soso" schreiben, es ändert nichts daran. Bradley Manning ist ein armes Schwein und die Regierung nutzt hier die Möglichkeiten der eingeschränkten verfassungsmäßigen Rechte. Er wird schon nach rechtstaatlichen Kriterien angeklagt, nur eben nach den militärischen. Und die sind zum Teil anders als die zivilen.

Er tut mir auch unheimlich leid, aber nur weil du "soso" schreibst, wird daraus nicht Willkür.

Anders sieht es bei Edward Snowden aus. Er ist ein Zivilist. CIA hin oder her, er bleibt ein Zivilist und für ihn gelten die zivilen Gesetze. Auch hat er Anspruch auf die vollen von der Verfassung garantierten Rechte.

Im Grunde habe ich keine Ahnung was du eigentlich willst. Dein erster Einwand war mehr oder weniger noch intelligent. Mit deinem Soso-Beitrag und der Behauptung USA halten sich nicht an die Gesetze wirst du nur zu einem USA-Basher. Meinetwegen, nur dann mache ich mir auch nicht die Mühe sinnvoll mir dir zu reden.
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11.07.2013 05:44 Uhr von katorn
 
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@ Trallala2
...und Alle, die an einen Rechtsstaat glauben.

<Zitat>Auch wenn es einige hier nicht glauben wollen, USA ist immer noch ein Rechtsstaat. Zwar haben die USA paar Hardliner, die nach dem elektrischen Stuhl brüllen, aber das ist in der amerikanischen Arroganz begründet. Auch 150 Jahre nach dem Wilden Westen sind sie immer noch Cowboys. Trotzdem, noch sind sie ein Rechtsstaat.<Zitat Ende>

Vielleicht kann man Menschen, welche Staatsgeheimnisse aufdecken, nicht direkt zum Tode verurteilen, aber es gab schon Autounfälle, Leute fallen plötzlich aus Hubschraubern, sterben in der Badewanne, ihr Fallschirm öffnet sich nicht...

Ach ja, "unabhängige Richter", selten so gelacht.
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11.07.2013 06:51 Uhr von Trallala2
 
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@katorn

"Vielleicht kann man Menschen, welche Staatsgeheimnisse aufdecken, nicht direkt zum Tode verurteilen, aber es gab schon Autounfälle, Leute fallen plötzlich aus Hubschraubern, sterben in der Badewanne, ihr Fallschirm öffnet sich nicht..."

Es gibt mehr Verschwörungen als du glaubst und es gibt weniger Verschwörungen als du glaubst. Über die Verschwörungen von denen du glaubst sie erkannt zu haben, kann ich nur lachen. Das sind die Verschwörungstheorien mit denen paar klevere Buchautoren richtig Kohle machen, weil es einen Markt mit naiven Kunden gibt. Auf der anderen Seite gibt es Verschwörungen die als solche enttarnt wurden und von denen de facto kein Schwein weiß. Die interessieren keinen, denn sie sind nicht spektakulär. Die interessieren auch keinen, weil das inzwischen geklärt ist. Wenn interessieren Verschwörungen die man entdeckt hat.

Kommen wir zu deiner Theorie, wonach Staaten und Regierungen ihre unliebsamen Bürger aus Hubschraubern werfen. Nun, in jedem Stück Unsinn steckt ein Quäntchen Wahrheit, d. h. alles schon mal vorgekommen. Die Frage ist aber in welchen Staaten und wer es angeordnet hat?

Bei sowas stellt sich immer die Frage: Cui bono? Das ist Latein und bedeutet: wem nützt es? Was passiert mit dem amerikanischen Präsidenten oder dem Direktor des CIA oder des FBI, wenn sie einen Mord an einem Whistleblower anordnen und dabei erwischt werden? Ok, kommen in den Knast (die Todesstrafe wird in Washington DC zurzeit nicht verhängt). Glaubst du nicht? Die Typen sind zu mächtig? Nun, auch wenn Nixon nie im Knast gelandet ist, weil er von dem Nachfolger begnadigt wurde, so das ist trotz dem nicht heimlich passiert. Und was hat er gemacht? Nur paar Leute abgehört und Wahlen etwas manipuliert. Und das hat den mächtigsten Mann der Welt seinen Posten gekostet und er wäre beinahe in den Knast gekommen.

Also, man kriegt als mächtiger Mann derart Ärger nur wegen so einem Furz, und du meinst, dass die Morde befehlen. Sieh mal, oder der CIA eine Regierung eines fremden Staates stürzt oder ein FBI Direktor heimlich paar illegale Abhöraktionen anordnet, das ist eine Sache, aber einen Bürger des eigenen Staates auszuknipsen, das ist schon ein Ding für sich. Aber sei es drum, du darfst mir alle Morde aller demokratischen Staaten der letzten 30 Jahre aufzählen.

Kommen wir noch mal zu cui bono. Was hat der US Präsident, der CIA Direktor davon einen Whistleblower auszuknipsen? Ein wenig Rache? Dafür den Kopf riskieren? Für was? Für nichts? Sorry, aber einen Whistleblower auszuknipsen hat keinen Sinn. Was er verraten wollte hat er verraten, als abschreckendes Beispiel für zukünftige Whistleblower eignet sich das nicht, da man es heimlich machen muss und außerdem jegliche Beteiligung verneinen muss. Es bringt keinen Vorteil einen vom Gericht frei gesprochenen auszuknipsen.

Also, skeptisch sein in allen Ehren. Das sollte man sich bewahren. Aber man sollte nicht abheben und nur noch Quatsch von sich geben.
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11.07.2013 08:21 Uhr von Hirnfurz
 
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Okay, danke für eure Kommentare. Leuchtet mir jetzt ein :-)
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11.07.2013 08:57 Uhr von Zerberus76
 
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Es gibt doch den Fall (auch im Kino) wo einer 18 Jahre oder so im Transitbereich des Pariser Flughafens gelebt hat.
Gibt genügend spenden, Fundsachen und Arbeit, inzwischen auch WLAN und TV...Duty-Free-Geschäfte und die WCs werden auch sauber gemacht ....

Entweder hat er noch viel Bargeld oder noch ne Kreditkarte in einem unbekannten Land

Beim nächsten Staatsbesuch von diversen Ländern kann er ja dann mit zurückfliegen so wie schon mal vermutet.
Bekommt er eben Diplomatenstatus :)
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11.07.2013 09:15 Uhr von Jaegg
 
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@trala:
"..Was hat der US Präsident, der CIA Direktor davon einen Whistleblower auszuknipsen? Ein wenig Rache?.."

Evtl. anderen potentiellen Whistleblowern zeigen, was passieren kann??
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11.07.2013 09:59 Uhr von Trallala2
 
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@Jaegg

"Evtl. anderen potentiellen Whistleblowern zeigen, was passieren kann??"

Und der Welt zeigen, dass die USA kein Rechtsstaat und ohne Gerichtsverhandlung Menschen ausknipst? Entschuldige, aber wer denkt, dass die Welt so einfach funktioniert, der hat das System nicht verstanden. Denn egal was man macht, man muss stets den Anschein wahren. Bevor man ein Land überfällt, muss man eine Rechtfertigung präsentieren. Das hat man vor 1000 Jahren so gemacht - Wilhelm der Eroberer behauptete England ist ihm rechtmäßig versprochen worden - das hat man vor 68 Jahren gemacht - Polen haben angeblich die Grenze überschritten - das haben auch die USA vor 10 Jahren gemacht - Irak hat angeblich Massenvernichtungswaffen. Egal was man macht, zumindest den Anschein der Rechtmäßigkeit bewahren. Wenn USA foltern lässt, dann fliegen sie die Leute in ein fremdes Land und lassen es machen, wenn sie Menschen ohne Gerichtsverfahren inhaftieren wollen, dann sperren sie sie auf einem Grund das nicht US Gebiet ist, wie Guantanamo.

Man macht das alles um vor der Welt sauber zu stehen. Einerseits das machen was man machen will, auf der anderen Seite Rechtsstaatlichkeit beweisen. Einen Whistleblowern auszuknipsen würde USA einen Schaden zufügen, der u. U. die ganze USA isolieren könnte. Hier könnte sich eine Kanzlerin nicht einfach hinstellen und es ignorieren. Die Bürger würden ihr die Hölle heiß machen. Und vergleiche es bitte nicht mit einem schwarzweiß Film der zeigt wie ein Hubschrauber einen Kleinbus mit Kindern im Irak zerlegt. Wie brutal das auch ist, sonderbarerweise wird das akzeptiert. Aber einen eigenen Bürger offen auszuknipsen, das überlebt keiner.

Du hast eine sehr einfache Sicht auf die Welt und denkst alles funktioniert wie in einem Kinofilm. Man murkst die eigene Bürger ab schreckt die potentiellen Whistleblowern ab. Und du denkst das würde der Initiator überleben?

Achso, schon gehört, dass es in USA die Todesstrafe gibt? Angeblich als Abschreckung für potentielle Mörder. Und, schon mal gehört, dass sich ein Mörder von der Todesstrafe in den USA hat abschrecken lassen? Keinen juckt es. Wie kommst du also drauf, dass ein Regierungsmord einen Whistleblower abschrecken würde?
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11.07.2013 14:25 Uhr von katorn
 
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@Trallala2
Ich akzeptiere Deine Meinung und glaube nicht an "Verschwörungstheorien", aber ich sammele meine Informationen aus vielen Quellen, vielleicht seriös, vielleicht nicht, aber welche Quelle ist (beweisbar) seriös.
Daraus bilde ich mir meine Meinung.

<Zitat>Bei sowas stellt sich immer die Frage: Cui bono? Das ist Latein und bedeutet: wem nützt es? Was passiert mit dem amerikanischen Präsidenten oder dem Direktor des CIA oder des FBI, wenn sie einen Mord an einem Whistleblower anordnen und dabei erwischt werden?<Zitat Ende>
Werden "sie" erwischt? Und wenn ja, wer leitet oder ordnet an?
Beim Schach nennt man das "Bauernopfer".
Ich habe jetzt keine Zeit zum "googln", aber ich empfehle das Buch von Michael Moore : "Stupid white man" .
Ist nicht der Weisheit letzter Schluss, auch schon bischen älter, aber eine gute Beschreibung der Politik der USA.

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