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Die Biografie eines Mathegenies, das auf eine Million Dollar verzichtete

Der russische Mathematiker Grigorij Perelman machte auf sich aufmerksam, als er die Poincarésche Vermutung löste. Diese war eines der größten mathematischen Probleme der Welt.

Die Autorin Masha Gessen hat nun eine Biografie über ihn geschrieben, die mit den Mythen um seine Person aufräumen soll. Das Besondere daran ist, dass sie den scheuen Mathematiker dafür nicht getroffen, sondern Menschen in aller Welt interviewt hat, um sich ein Bild von ihm zu machen.

Herausgekommen ist dabei ein Buch, das uns einen Menschen erklärt, der die Verleihung von Preisen für seine Leistung als Beleidigung seiner Leistung empfindet.


WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Biografie, Mathematiker, Grigori Perelman
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2013 14:01 Uhr von Nightvision
 
+27 | -2
 
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Ich kann diese Wertungen und Meinungen zu seiner Person nicht verstehen.Jeder sollte so Leben dürfen wie es ihm gefällt ,und wenn er diese Einsamkeit braucht ,so ist das sein Ding ,und es steht anderen nicht zu sein Verhalten aus ihrer Sicht zu Werten.Jemand der auf so hohem Niveau Denkt ,kann mit den banalen Ablenkungen der oberflächlichen Menschheit nichts anfangen.Wer ergebnisorientiert Denkt,weiß das sich vieles im Kopf abspielt und die Welt "außerhalb" nur eine untergeordnete Rolle Spielt.
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09.07.2013 14:58 Uhr von ghostinside
 
+23 | -2
 
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Die Biografie ist wohl auch nur eine billige Masche, um Geld zu machen, wenn man den Protagonisten des Buches nicht einmal treffen konnte. Damit wird das Wort Biografie ad absurdum geführt.
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09.07.2013 16:57 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -3
 
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@ghostinside
Eine Biographie ist nur ein Lebenslauf über eine Person. Dazu muss man in nicht persönlich gekannt haben. Es reicht hierbei, wenn man seine Lebensstationen aufführt.
Da der gute Mann wohl kaum eine Autobiographie schreiben wird, ist es enorm wichtig, dass dies ein anderer tut. Sonst würde man nach seinem Tod vieles vergessen.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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10.07.2013 13:58 Uhr von Patreo
 
+0 | -0
 
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Ich muss dem Einwand widersprechen, wonach Biographien nur durch direkten Kontakt mit der Person entstehen MÜSSEN, über die man schreibt.
Es gibt durchaus Thomas Mann, Napoleon oder Caesar Biographien, die einen zeitlichen Unterschied aufweisen zwischen Autor und beschriebener Person, dass ein Aufeinandertreffen nicht möglich gewesen wäre.
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10.07.2013 17:32 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+0 | -1
 
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Geil, endlich mal ein Mathematiker, der Foucault gelesen und verstanden hat :D

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