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Handyvideos zählen in Gerichtsverfahren als Beweis

In einem aktuellen Gerichtsverfahren hat das Amtsgericht in München ein Video, welches mit einer mobilen Kamera beziehungsweise einem Smartphone erstellt wurde, als Beweis zugelassen.

Die Voraussetzung dafür, dass das Video als Beweis akzeptiert wird, ist jedoch, dass der Filmende keinen bestimmten Zweck damit verfolgt.

Solche Videos sind sozial anerkannt und nicht verboten. Jeder Bürger kann laut dem Gericht in der Öffentlichkeit auf ein solches Video geraten.


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WebReporter: Schakobb
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Beweis, Landgericht, Gerichtsverfahren, Handyvideo
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2013 11:55 Uhr von Akira1971
 
+3 | -0
 
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Warum auch nicht... wenn man zweifelsfrei feststellen kann, dass das Video nicht manipuliert wurde ist das völlig ok.
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09.07.2013 12:05 Uhr von Atze2
 
+2 | -0
 
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gezielt aufgenommen = verboten

familie filmen und im hintergrund einen schläger drauf haben = erlaubt
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09.07.2013 13:08 Uhr von deoroller
 
+1 | -1
 
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Ist mit E-Mails ähnlich. Der Richter entscheidet letztendlich, ob er dies als Beweisstück anerkennt oder nicht.

Ich würde bei E-Mails den Header mit ausdrucken, darin stehen einige Infos über den Versand (IP-Adresse etc.) Notfalls kann der Anbieter oder ein Gutachter dann die Echtheit ggf. bestätigen.
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19.07.2013 14:23 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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Im deutschen Strafrecht sind solche "DashCam-Videos" in aller Regel verwertbar. Im Zivilrecht obliegt die Entscheidung dem Richter, setzt sich aber auch immer mehr durch.


Fakt ist jedoch: Wer ein Video hat, der hat nun einmal ein Video und wer keines hat, der hat definitiv keins...



"Die Voraussetzung dafür, dass das Video als Beweis akzeptiert wird, ist jedoch, dass der Filmende keinen bestimmten Zweck damit verfolgt. "

Das ist verwirrend geschrieben. Gemeint ist, dass man mit den Videos niemanden stalken darf. Wer einfach seine ganz normale Autofahrt filmt, verfolgt mit dem Video natürlich ebenfalls einen Zweck - nämlich das Filmen der Autofahrt. Das ist aber in Ordnung.

Nicht in Ordnung wäre z.B. mit solch einem Video gezielt die Garageneinfahrt des Nachbarn zu überwachen.

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