09.07.13 08:04 Uhr
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Ahaus: Kind erstickt im Kindergarten - vier Personen stehen vor Gericht

Im vergangenen März kam ein Kleinkind in einem Kindergarten in Gronau auf schreckliche Weise ums Leben.

Das Kind klemmte mit dem Kopf zwischen der Decke und einem Spielgerüst fest und erstickte jämmerlich. Ab heute beginnt nun vor dem Amtsgericht das Verfahren gegen vier Männer.

Der Geschäftsführer der Klettergerüst-Firma, zwei Monteure und ein Angestellter des TÜV-Nord wurden von der Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Der Mindestabstand zwischen Decke und Gerüst sei zu gering gewesen.


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WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Gericht, Kindergarten, Ahaus
Quelle: www.westline.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.07.2013 09:15 Uhr von psycoman
 
+9 | -5
 
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Vom Kindergartenpersonal scheint sich auch niemand das Gerüst angesehen zu haben, sonst hätte man den Fehler gleich bemerkt und die Kinder nie da drauf gelassen.

Leider können die Erzieher auch nicht überall sein, trotzdem traurig, dass deshalb ein Kind sterben musste.
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09.07.2013 09:51 Uhr von Jlaebbischer
 
+13 | -4
 
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Wieso steht der Geschäftsführer der Klettergerüst-Firma vor Gericht?
Und wieso niemand der Erzieher?

Ist der Geschäftsführer vor Ort gewesen und hat das aufgebaute Gerüst abgesegnet?
Wieso war nicht ein Erzieher jederzeit in Sichtweite des Klettergerüstes? Immerhin muss man da doch auf aufpassen, dass kein Kind runterfällt.
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09.07.2013 09:53 Uhr von ulkibaeri
 
+7 | -3
 
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So tragisch die Geschichte ist und die Eltern haben mein Beileid, aber für mich klingt das eher nach einem Unfall als nach fahrlässiger Tötung.
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09.07.2013 10:02 Uhr von baddrig
 
+8 | -6
 
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Wenn der TÜV das Gerüst abnimmt würde ich als Erzieher auch davon ausgehen, dass alles einwandfrei ist und wäre der Meinung ich müsste nicht ständig daneben stehen und auf die Kinder aufpassen...

Was geht ihr hier so auf die Erzieher los? Seid doch erstmal zufrieden, dass es überhaupt noch Erzieher gibt, so jämmerlich wie die bezahlt werden!
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09.07.2013 10:13 Uhr von SilentPain
 
+2 | -2
 
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@baddrig
sehe ich aus so

ohne genügend Kontext kann man den Erzieher/innen
keinen Vorwurf machen
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09.07.2013 10:23 Uhr von magnificus
 
+0 | -1
 
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Die einfache Frage ist, gibt es Vorschriften, welche nicht beachtet wurden und wenn ja, wer hat sie missachtet? Wenn nicht, wird es schwierig.
Es gibt ja bei Geländer und Brüstungen auch Maße für die Füllungen, damit Kinder nicht ihren Kopf durch stecken können.
Verantwortung übernehmen ist ja in der heutigen Zeit nicht mehr so allgegenwärtig.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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09.07.2013 11:28 Uhr von cyp
 
+3 | -1
 
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@RealAcidArne

Jo so ein Erzieher muss ja nur 25 Kinder gleichzeitig beaufsichtigen. Der hat ja auch 25 paar Augen und 50 Hände um alles zu machen. Das kann von ihm für seine 9 € Stundenlohn aber auch wirklich verlangen... was bilden die sich auch ein. Nicht mal selber ein Gutachten erstellen ob der TÜV auch wirklich ordenliche Arbeit geleistet hat und das Gerüst auch alle Anforderungen erfüllt. Skandal....Alle vors Gericht stellen!!! Sich auch noch Ausruhen bei der ohnehin schon viel zu leichten Kinderbetreuung
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09.07.2013 11:29 Uhr von the_reaper
 
+3 | -0
 
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aus einer anderen quelle:
"Die Staatsanwaltschaft wirft vier Männern fahrlässige Tötung vor. Vor dem Schöffengericht müssen sich der Geschäftsführer des Gerüst-Herstellers, zwei Monteure und ein Mitarbeiter des TÜV-Nord verantworten. Der vorgeschriebene Mindestabstand zwischen Klettergerüst und Decke soll nicht eingehalten worden sein. Die Mitarbeiter des Kindergartens sind nicht angeklagt, da es laut Staatsanwaltschaft keine Anhaltspunkte gab, dass sie sich pflichtwidrig verhalten hätten."
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09.07.2013 12:21 Uhr von perMagna
 
+0 | -0
 
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"typisch deutschland, das wichtigste ist, dass man einen schuldigen hat."

Ich glaube, da geht es eher darum, wessen Versicherung zahlen muss...
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09.07.2013 15:07 Uhr von teddy101
 
+2 | -1
 
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@RealAcidArne

so ganz bist Du aber auch nicht auf der Höhe...
Warst Du schon einmal ein einem Kindergarten? Da rennen
fast 100 Kinder in allen Ecken und Enden herum - soll da hinter jedem Kind ein Erzieher stehen?
Die sitzen nicht nur brav in der Runde und singen Lieder.
Von daher müssen sich die Erzieher darauf verlassen können,
das etwaige Spielgerüste etc. sicherheitstechnisch Up to Date sind - oder willst Du von denen verlangen, jeden Morgen die Schrauben zu prüfen und mit dem 13er Ring nachzuziehen...?
Die Lücke zwischen oberster Sprosse und Decke war ein wenig zu groß (ca. 5cm) - das hätte vom Tüv nicht abgenommen werden dürfen - einen anderen Schuldigen sehe ich da nicht.
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09.07.2013 17:47 Uhr von magnificus
 
+0 | -0
 
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"Die Mitarbeiter des Kindergartens sind nicht angeklagt, da es laut Staatsanwaltschaft keine Anhaltspunkte gab, dass sie sich pflichtwidrig verhalten hätten."
Wem sollten wir jetzt mehr Glauben schenken? Warum sollten die Erzieher vom Staatsanwalt geschützt werden? Wir müssen ja annehmen, dass er seine Arbeit ernst nimmt. Wenn sie sich nichts zu Schulden kommen lassen haben, ist es halt so. Außerdem ist zu wenig bekannt, um außer Spekulationen was genaues zu sagen.

[ nachträglich editiert von magnificus ]

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