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Israel: Ultra-Orthodoxe Juden hindern Aktivistinnen am Beten vor der Klagemauer

Erneut haben zahlreiche strengreligiöse Juden Aktivistinnen der Frauenbewegung "Women of the Wall" (Frauen der Klagemauer) daran gehindert, in dem Frauenbereich vor der Klagemauer in Jerusalem zu beten.

Insgesamt standen knapp 5.000 strengreligiöse Frauen und rund 1.000 ultraorthodoxe Männer den nur gut 200 reformjüdischen Beterinnen gegenüber. Hintergrund ist der Streit um die Rechte von Reformjuden und Frauen an der Klagemauer.

Laut israelischen Medien wurden zwei Personen verhaftet. Beide Personen stammen aus dem strengreligiösen Lager. Ein Mann habe eine Flasche zu den Aktivistinnen geworfen und eine Frau habe den Zugang zum Frauenbereich blockiert.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur / Religion
Schlagworte: Israel, Protest, Jerusalem, Aktivist, Klagemauer
Quelle: de.radiovaticana.va

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2013 14:27 Uhr von S8472
 
+13 | -4
 
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Wieso will man als Frau bei einem Verein mitmachen, der einen verachtet? Das trifft ja auf alle drei großen Weltreligionen gleichermaßen zu.
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08.07.2013 15:01 Uhr von McClear
 
+14 | -3
 
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Chleudert das Weibschvolk zu Poden! Chie scheinen Widerporstig zu sein.

Außerdem Steinigungen mit einer Flasche, zählt das als Steinigung oder läuft das über Altglasrecycling?
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08.07.2013 15:30 Uhr von Wolfram_Pertiller
 
+8 | -2
 
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lol, Steinzeitreligionen unter sich ^^
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08.07.2013 15:33 Uhr von kingoftf
 
+10 | -1
 
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Alter Schwede, was für Steinzeitmenschen, wie in jeder Religion, sobald es die Fundamentalisten betrifft, einfach die Symbole für die Götzenanbetung abreissen und fertig.
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08.07.2013 15:53 Uhr von Herribert_King
 
+2 | -9
 
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08.07.2013 14:27 Uhr von S8472

Wieso wird die Frau im Judentum verachtet? Kannst du das irgendwie spezifizieren? Das Frauen nicht an der Klagemauer beten dürfen ist Tradition, und nun gibt es ein Prozess, der das langsam ändert.

Abgesehen davon wird die Frau im Judentum höher angesehen als der Mann. Das erkennt man daran, dass nach der Halacha nur Jude ist, wer von einer jüdischen FRAU abstammt.
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08.07.2013 16:22 Uhr von Herribert_King
 
+2 | -11
 
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08.07.2013 16:06 Uhr von nochmalblabla

Selten so ein blödsinn gelesen.
Frauen sind nicht unter dem Mann angesiedelt, auch im orthodoxen Judentum, siehe die bereits erwähnte Halacha.

Und ja, Ultraorthodoxe Frauen üben keinen Beruf aus (dürften es, nur dann wären sie halt nicht mehr orthodox), die Männer aber ebenso wenig, sie studieren nämlich die Thora.

Also ich hab hier schon mit ultraorthodoxen Mädels geredet und die können einen sehr gut ins Wort fallen ;)
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08.07.2013 16:31 Uhr von Herribert_King
 
+5 | -4
 
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Aus wiki: In Israel gehen rund 60 bis 70 Prozent der charedischen jüdischen Männer keiner Arbeit nach, sondern verbringen ihre Zeit ausschließlich in religiösen Lehranstalten mit dem Studium religiöser Schriften. Sie sind vom obligatorischen Militärdienst befreit und werden vom Staat finanziell unterstützt. Oft sind die Frauen berufstätig, die vielfach besser ausgebildet sind als die Männer.
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08.07.2013 17:56 Uhr von Herribert_King
 
+2 | -5
 
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08.07.2013 17:25 Uhr von Ghost-Rider

Juden und Moslems gibs doch gar nicht, genauso wenig wie es die Bombenanschläge von Bosten, Madrid oder London gab ;)
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08.07.2013 18:49 Uhr von Patreo
 
+0 | -3
 
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@Ghost Rider das stimmt:
Diese Familie hat auch gemeinsam die Geschichte von Unterdrückung, Verfolgung, Kampf für ihre Rechte (was man natürlich merkt wenn man sich etwas intensiver damit beschäftigt)

Denn auch hier gehst du wieder von einer Religionsgemeinschaft wie beispielsweise Marie Bloch, die protestantisch erzogen wurde :-)
Wie wäre es mit dem getauften Dr. jur. Arthur Goldschmidt.
Oder wie wäre es mit einem aktuellen Beispoiel von Antony Sher oder Fran Drescher?
Keine Beschneidung, essen beide Schwein, sehen sich als Juden.
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08.07.2013 22:12 Uhr von Herrensocke
 
+1 | -1
 
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Moschee sprengen,angebliches Jesusgrab sprengen,Tempelberg einebnen und die Mauer abreissen.
Schon ist Ruhe in dem Kaff,weil es nichts mehr gibt um das sich Moslems und Juden kloppen können.
Der ganze Rotz geht doch nur um die "angeblichen"heiligen Orte.
Weg den Dreck und feddisch
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08.07.2013 22:17 Uhr von Klugbeutel
 
+3 | -0
 
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Ein wunderbarer Grund für die Femen-Exhibitionistinen ihre Titten zu zeigen - ich freue mich drauf
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08.07.2013 22:18 Uhr von benjaminx
 
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In diesem Land werden schon seit Tausenden von Jahren Mauern gebaut, da kann man dann doch wohl erwarten, dass da ein jeder Mensch an einer solchen auch beten darf, wie er möchte.


Wer hier erkennt wie sinnfrei mein obiger Text eigentlich ist, der muss auch dem zustimmen, wie sinnfrei diese Leute handeln die ihren alleinigen Platz zum Beten an der Mauer vor anderen so hartnäckig verteidigen.
^^

[ nachträglich editiert von benjaminx ]
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08.07.2013 22:28 Uhr von azru-ino
 
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Naja, wenn ihnen das Judentum nicht gefällt, sollen sie sich eine andere Religion aussuchen, denn wenn man sie versucht zu verändern, ist es hinterher eine andere Religion mit anderer Ausrichtung, nur halt mit gemeinsamen Elementen.

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