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Kuba: Präsident Raúl Castro kritisiert den Verfall von Sitte und Moral

Die größte Gefahr für Kuba sieht der amtierende Präsident des Landes, Raúl Castro, vor allem im Verlust von Ehrlichkeit, Anstand, Rechtschaffenheit, was seiner Ansicht nach die Revolution gefährde. Dies sagte der 82-Jährige bei einer Rede vor dem kubanischen Parlament.

Den andauernden Verfall machte er dabei an einer ganzen Reihe von Beispielen fest. Nicht nur die Korruption und Bestechung war ihm dabei ein Dorn im Auge, sondern auch das Nutzen von Schimpfwörtern in der Öffentlichkeit durch alle Bildungsgrade und über alle Altersstufen hinweg.

Weiterhin bemängelte er das Hören lauter Musik, während andere ihre Ruhe haben wollten, aber auch das Werfen von Steinen auf Autos und Züge durch Kinder. Es gäbe keinen Respekt mehr vor Älteren, Schwangeren, Müttern oder Behinderten und grundlegende Regeln des Zusammenlebens würden ignoriert.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Präsident, Kuba, Moral, Verfall, Sitte
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2013 12:53 Uhr von Bildungsminister
 
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Auch wenn Castro in seiner Rede immer wieder in sozialistische Phrasen verhält, muss man wohl doch erkennen, dass die geschilderten Probleme, unabhängig ihrer Radikalität und Auslegung, auch solche sind, die man bei uns erkennen kann. Zwar muss man nicht alles zum Problem stilisieren, aber Werte und Normen haben auch hier oft kein Gewicht mehr, und gerade unausgesprochene Regeln eines zivilisierten Zusammenlebens werden immer öfter mit Füßen getreten.
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08.07.2013 13:01 Uhr von Atze2
 
+1 | -3
 
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dann sollte der Raul mal seine Hausaufgaben in Sachen Tourismus machen.

Wenn dir ein Hotel rät dies nicht zu verlassen, weil Du sonst erschossen wirst, spricht dies eine deutliche Sprache.

Ein Land, wunderschön, super Kultur. Touristen schützen dann klappts auch mit der Wirtschaft wieder.

In Kuba kannst nur all-inklusive buchen. Die Kohle bleibt im Hotel, von wegen schöne kubanische Kneipen. Wenn ich wo bin will ich Land und Leute kennenlernen. Nicht einkaserniert in einem Hotel.
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08.07.2013 13:27 Uhr von MRaupach
 
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Ein völlig neues Phänomen:

"Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." -- (470 - 399 v. Chr.), Sokrates


Sorry, aber es ist bekannt, dass es einem immer so vorkommt als sei die jetzige Jugend schlimmer als die eigene.
Ich gebe es zu: wir waren genau so schlimm, wenn nicht schlimmer ;)
Komasaufen ? hatten wir gemacht, nur gab es dafür kein extra wort
Mit Steinen Fenster eingeschmissen ? Alles gemacht...
Rumgeschrien, wenn andere schlafen wollten? Wie verrückt!

Und trotzdem ein anständiger Mensch geworden....

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