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Ägypten: Polizei unterbindet mediale Berichterstattung

Nachdem es am Montagmorgen zu Schießereien am Sitz der Republikanischen Garden gekommen war, wurden mehrere Journalisten von der Polizei am Zugang zum Ort der Geschehnisse gehindert. Dabei wurden diesen sowohl die Ausweisdokumente, als auch die Kameras abgenommen.

Aktuell werden mehrere Journalisten in einem Kasernengebäude festgehalten, wobei sie über die Gründe nicht unterrichtet wurden. Bei den Zusammenstößen zwischen Demonstranten und dem Militär sollen bisher 41 Demonstranten und mindestens ein Angehöriger der Armee ums Leben gekommen sein.

Nach ersten Meldungen sollen am Morgen Tausende Demonstranten zum Sitz der Republikanischen Garden gezogen sein, wobei sie versucht hätten, Straßensperren zu überwinden, um das Gebäude zu stürmen. Dabei hätten unbestätigten Angaben zufolge Soldaten wild in die Menge geschossen.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Ägypten, Militär, Berichterstattung
Quelle: www.n-tv.de

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08.07.2013 11:22 Uhr von Bildungsminister
 
+3 | -5
 
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Die aktuelle Situation in Ägypten scheint kurz vor dem Siedepunkt. Offenbar schafft es die Armee nicht für Ruhe und Ordnung zu sorgen, und das Land schnell zu stabilisieren. Die Muslimbrüder scheinen ihrerseits weiterhin auf Konfrontation zu setzen, und schüren damit den Konflikt noch mehr. Allerdings scheint es auch befremdlich, wenn Journalisten festgesetzt werden, offenbar mit dem Ziel Geschehnisse zu verschleiern.
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08.07.2013 12:27 Uhr von Bildungsminister
 
+6 | -3
 
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Ach Haberal, lass es doch einfach bleiben. Glaubst du denn wirklich dich oder deine kruden Theorien, Ideologien und Lügenmärchen nimmt irgendwer hier ernst? Ich bitte dich. Selbst Crushial hat eine höhere Reputation als du.

An der aktuellen Entwicklung sind ganz allein die verbrecherischen Muslimbrüder schuld, weil sie das Land wirtschaftlich zerstört haben, und nun mit aller Macht versuchen eben diese Macht zu erhalten.

Die heutige Eskalation erfolgte dann auch nur, weil eben diese Muslimbrüder und ihre Anhänger zum Sitz der Republikanischen Garden gezogen sind, und dort versuchten in das Gebäude zu kommen, um den größten Verbrecher unter ihnen, Mursi, zu befreien. Dass es nur eskalieren kann, wenn ein wütender Mob versucht ein Armeegabäude zu stürmen, muss man wohl niemandem sagen.

Das Festhalten von Journalisten durch die Armee kritisiere ich indes ungeschönt, und ich finde es sehr bedenklich. Steht sogar im letzten Absatz meines Kommentares. Da gibt es gar nichts zu beschönigen, obgleich man auch sagen muss, dass die Gründe aktuell nicht bekannt sind.

Ansonsten mache ich auch keine Stimmung, im Gegensatz zu dir, dessen News deswegen eigentlich nach jeder Einlieferung angepasst werden müssen. Ich habe lediglich die Quelle wieder gegeben, und die lautet nun mal so. Kritik übe ich indes an beiden Seiten in diesem Konflikt, wobei es nie soweit gekommen wäre, wenn die Muslimbrüder Ägypten nicht binnen eines Jahres derartig gegen die Wand gefahren hätten. Das nennt man Ursache und Wirkung.
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08.07.2013 14:17 Uhr von azru-ino
 
+1 | -5
 
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Wie sollen sie die Wirtschaft zerstört habren, wenn fast die Hälfte aller Unternehmen in der Privatwirtschaft dem Militär gehören und dazu sogar noch Sonderprivilegien besitzen (keine Steuern zahlen, Wehrpflichtige schufften lassen etc.)? Kein Mensch der Welt hätte das kaputte Ägypten nach nur einem Jahr aufgebaut, zumal man gegen ein derart korruptes System zu kämpfen hat. Aber typisch shortnews, hauptsache der böse Moslem ist schuld.
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09.07.2013 21:59 Uhr von montvache
 
+0 | -1
 
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So ist man nun schon weit genug gekommen.
Hier kann man sehen, was fanatische Religionen an Unsinn und Unheil vollbringen können.Warum macht man nicht zwei Staaten aus Agypten: einen muslemischen fanatischen und einen normalen?
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09.07.2013 22:23 Uhr von Trallala2
 
+1 | -0
 
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Nichts in der Politik ist zufällig!

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