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Spanien: Über 20 Jahre Schwarzgeldkonten bei regierender Partei

Der einstige Schatzmeister der spanischen Volkspartei (PP) hat in einem Interview vor seiner Verhaftung Ende Juni Einblicke in die jahrelange Spendenpraxis seiner Partei gewehrt. Bárcenas ist Angeklagter in einem Verfahren um schwarze Kassen der aktuell regierenden Partei.

Demnach habe die Partei über 20 Jahre hinweg Gelder von Bauunternehmen und anderen Unternehmen angenommen, welche dann Baulizenzen und Aufträge erhalten hätten. Im Mittelpunkt der Affäre stehen etliche Parteimitglieder, darunter auch der amtierende Ministerpräsident Mariano Rajoy.

Bárcenas erklärte weiterhin, dass er noch mehr belastendes Material besitzen würde, welches zum Sturz der aktuellen Regierung führen könnte. Mithilfe der Schwarzgelder seien unter anderem ranghohe Parteimitglieder und Wahlen finanziert worden.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Spanien, Partei, Bestechung, Schwarzgeld
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.07.2013 09:42 Uhr von Bildungsminister
 
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Aktuell muss sich der ehemalige französische Präsident Sarkozy einem ganz ähnlichem Vorwurf stellen. Es scheint, als sei diese Praxis in der Politik gang und gäbe. Man erinnere sich an die Spendenaffäre um Altkanzler Kohl, in die auch der heutige Finanzminister Schäuble verstrickt war. Spanien selbst hat aktuell mit starken wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen, unter anderem hoher Arbeitslosigkeit, und da werden diese Enthüllungen wohl kaum gut ankommen.
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08.07.2013 10:22 Uhr von delicious
 
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08.07.2013 10:31 Uhr von PeterLustig2009
 
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@Bildungsminister
Genau deswegen kommen diese Infos ja gerade jetzt zu Tage

Denn erstens haben diese Sachen nichts miteinander zu tun und zweitens will man so möglichst viele Leute auf seine Seite ziehen. Zufällig stehen ja demnächst in Spanien Wahlen an

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